Gebührenfreie KiTa-Plätze in Groß-Rohrheim

Kindertagesstätten sind wie Schulen und Universitäten Bildungseinrichtungen mit einem klaren Bildungsauftrag. Gerade in der frühen Kindheit werden elementare Basiskompetenzen und Schlüsselqualifikationen erworben, um später in Schule, Arbeitswelt und im gesamten sozialen Miteinander erfolgreich sein zu können.

Der Besuch von Kindertagesstätten darf deshalb nicht vom Geldbeutel der Erziehen-den  abhängig sein, denn Gebühren sind Barrieren. Was von der Verfassungsberatenden Landesversammlung am 29. Oktober 1946 in Artikel 59.1 für die Grund-, Mittel-, höhere und Hochschulen in Hessen beschlossen wurde, nämlich das der Unterricht in diesen Einrichtungen unentgeltlich zu erfolgen hat, muss auch für Kindertagesstätten gelten.

Nur durch Beitragsfreiheit ist eine Teilhabe aller Kinder im Sinne gleicher Bildungschancen und einer optimalen Eingliederung in das gesellschaftliche Leben möglich.  

Genau diese Beitragsfreiheit und den Eintritt des Landes Hessen für die Kindergartengebühren fordern die Freien Wähler seit Mitte Dezember 2015. Am 24. Mai beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig, die Initiative der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim zu unterstützen. Im Rathaus, in den beiden Kindertages-stätten und in der Schule werden die Vordrucke zur Unterstützung des Volksbegehrens ausgelegt. Dort sind die Vordrucke nach der Unterschrift auch wieder anzugeben. Nur vollständig ausgefüllte Formulare sind gültig!

Hier finden Sie weiter Informationen.

Hier können die Vordrucke heruntergeladen werden.

357. Maimarkt wieder ein großer Erfolg

Jahr für Jahr sind die vielen Besucher des “Rohremer Maimarktes“ ein Beleg dafür, dass wir mit unserer Initiative, den Groß-Rohrheimer Maimarkt wieder als Krämermarkt auf die Rheinstraße zurückzuholen goldrichtig lagen. Herzlichen Dank an alle unterstützenden Vereine und natürlich auch an die Mitarbeiter von Verwaltung und Bauhof, die sowohl die Vorbereitung als auch den Auf- und Abbau zu bewältigen haben. Danke auch den Anwohnern, die während des Maimarktes einige Einschränkungen über sich ergehen lassen mussten.

Grenzgang auf dem Rhein

FW BFGR Kanutour 3Zu einer Gemarkungserkundung der besonderen Art trafen sich die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim am Pfingstmontag. Zusammen mit Freunden und Angehörigen machte man sich auf die westliche Gemarkungsgrenze unserer Gemeinde in Augenschein zu nehmen.  Die Herausforderung dieses Vorhabens bestand darin, dass die Gemarkungsgrenze mitten durch den Rhein führt und so wagten sich die Bürger aus Groß-Rohrheim mit drei Booten in den seit wenigen Tagen Hochwasser führenden Strom.  Angeleitet wurde das Abenteuer von Joachim Lerch, Inhaber des Kanu Shop Groß-Rohrheim. Die Tour führte durch den Lampertheimer  Altrhein entlang des Naturschutzgebietes Biedensand und mündete vor  Worms in den Rhein. Gegenüber von Rheindürkheim gab es eine verdiente Pause mit Einkehr. Die zweite Etappe führte entlang des Steiner Waldes, vorbei an der Weschnitzmündung, Hamm und den Groß-Rohrheimer Rheinauen. Hier führte der Kurs exakt entlang der Groß-Rohrheimer Westgrenze mitten auf dem Rhein.FW BFGR Kanutour 6Die Tour endete beim Bootshaus des  Kanusport Gernsheim, der die Boote und die Ausrüstung zur Verfügung stellte. Die Tour bot nicht nur Gelegenheit zur Teambildung, sie gab auch reichlich Anregungen hinsichtlich Naturschutz und der Förderung und des Ausbaus der Naherholungsgebiete und des Breitensports.

 

Zu den Biildern

 

 

 

Reaktivierung der Polizeistation in Viernheim

Viele Jahrzehnte lang gab es in Viernheim eine eigene Polizeistation. Die Notwendigkeit dafür ergab sich einerseits aus der Lage, in unmittelbarer Nähe zur Stadt Mannheim als auch aus der Größe von Viernheim selbst. Immerhin handelt es sich um die zweitgrößte Stadt im Landkreis Bergstraße. Die Landesregierung sah das seinerzeit jedoch anders und löste die vormals eigenständige Polizeistation auf und übertrug den „Sicherheits- und Schutzdienst“ auf die Polizeistation Lampertheim.
Die Freien Wähler im Kreistag Bergstraße haben nun beantragt, dass sich der Kreisausschuss beim Innenministerium für die Reaktivierung der Polizeistation in Viernheim stark macht. Untermauert wird dieser Antrag durch die Statistiken der Polizeidirektion Südhessen sowie durch eindeutige Erläuterungen der Polizeigewerkschaft. Wohnungseinbrüche über die man fast täglich lesen kann und Delikte gegen Senioren können nicht länger hingenommen werden. Es gilt geeignete Maßnahmen zu ergreifen und die Polizeibeamten die sich tagtäglich um die Sicherheit kümmern zu unterstützen deren Einsatzstärke zu erweitern. Durch die Reaktivierung der Polizeistation Viernheim würden die Beamten in Lampertheim entlastet und könnten sich stärker um die Sicherheit im Ried kümmern.
FREIE WÄHLER Kreis Bergstraße
Walter Öhlenschläger

Offene Netze für öffentliche Räume

Freie Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim beantragen freie Hotspots

In fast allen Lebensbereichen ist der Zugang zum Internet von wachsender Bedeutung. Sei es bei der Arbeitssuche, dem Zugang zu Information und Wissen, der Gestaltung von Freizeit und Urlaub, der Kommunikation mit FreundInnen, Bekannten, Behörden oder der Beteiligung an öffentlichen Debatten – all diese Bereiche finden mehr und mehr online vermittelt statt. Zugang zum Internet ist im 21. Jahrhundert mitentscheidend über die Beteiligung am  öffentlichen Leben.
Für die Kommunalpolitik folgt daraus, dass ein möglichst niederschwelliges Angebot an Internetzugangsmöglichkeiten Teil kommunaler Daseinsvorsorge darstellt. Dazu zählt auch die Erschließung von öffentlichen Räumen mit offenen Netzen. Zusammen mit den inzwischen weit verbreiteten WLAN-fähigen Endgeräten machen WLAN-Knotenpunkte („Hotspots“) zur drahtlosen Einwahl ins Internet den kostenlosen Zugang zumindest im unmittelbaren öffentlichen Einflussbereich zu dem, was er sein sollte: eine Selbstverständlichkeit. Denn auch wenn Internet via Mobiltelefon immer weiter verbreitet ist, so sind die damit verbundenen Kosten für Endgeräte und Datentransfer immer noch beträchtlich.
Konkret bieten sich in einem ersten Ausbauschritt insbesondere Mehrzweckhalle mit angrenzendem Sportgelände, Bahnhof, kath. Kirche sowie Rathaus mit Treff 21 für die Einrichtung von derart öffentlichen Hotspots an.
Deshalb beantragen die FW-BFGR die Einrichtung öffentlicher Hotspots.  Die Kreisverwaltung Bergstraße unterstützt zurzeit die Einrichtung von WLAN-Hotspots in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Die Kommunen erhalten dabei 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu Installiertem Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden. Wenn das keine gute Gelegenheit ist!

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