Freie Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim machen mit bei Wir-schaffen-was

LebensturmAuch in diesem Jahr haben sich die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim an der Kirchweih beteiligt und Wein und Spinatknödel für einen guten Zweck verkauft. Aus dem Erlös dieser Aktionen wurden in der Vergangenheit schon mehrere Sitzbänke und Tische in der Groß-Rohrheimer Gemarkung aufgestellt.
Anläßlich des Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar am 17. September bauen die Groß-Rohrheimer Kommunalpolitiker diesmal einen Lebensturm.  Helfer werden hiermit herzlich eingeladen sich an diesem Projekt zu beteiligen. Treffpunkt ist am 17.09.2016 um 09:45 Uhr auf dem Parkplatz der Bürgerhalle.
Ein Lebensturm ist Artenschutz auf einem Quadratmeter und bietet insbesondere Lebensraum für Vögel und Insekten. Ein entsprechender Antrag an den Gemeindevorstand wurde gestellt. Für die Ausstattung des Lebensturms hat man sich im Vorfeld mit Fachleuten aus dem Natur- und Umweltschutz abgestimmt. . Und so könnte der Lebensturm aussehen:
 
Quelle: Herbert Riebel, NABU Landau-Land
1.Halbhöhlenbrutröhre für Rot-schwanz und Bachstelze;
2. Meisen-Nistkasten; 3. Nistblöcke aus Hartholz für Wildbienen; 4. Zweigeteilte Holzkiste mit Bam-busröhren und Schilfstängeln für Wildbienen und Florfliegen; 5. Tonblumentopf mit Holzwolle gefüllt für Ohrwürmer; 6. Morsches Holz für Holzbienen und Käfer, Baumaterial für Wespen und Hornissen; 7. Laub als Unterschlupf für Igel oder Hum-melkasten; 8. Bündel aus mark-haltigen Pflanzenstängeln für Wildbienen.

Alle Zwischenräume werden mit Geäst aufgefüllt, damit ein dichtes Gestrüpp entsteht. Von außen kann man den Lebensturm mit Ranken bepflanzen, z.B. mit Knöterich, Kletterrose, Glyzinie, ...). Alternativ können am Fuß des Lebensturms aufgeschichtete Bruchsteine Eidechsen als Unterschlupf dienen.

 

Freie Wähler unterstützen Luise Light

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler im Bergsträßer Kreistag steht zu 100% hinter den Forderungen der Bürgerinitiative Gesundheitsvorsorge Vorderer Odenwald (BüGeVO), die sich berechtigte Sorgen um die künftige Krankenhausversorgung im Vorderen Odenwald macht. „Unser Hessen darf nicht sterben“, lautete der Wahlkampfslogan der Freien Wähler zur Landtagswahl im Jahr 2013 und es ging dabei vor allem auch um die ärztliche und notärztliche Versorgung des ländlichen Raumes. „Viele unserer politischen Marktbegleiter haben uns seinerzeit für diese Überschrift belächelt. Die Krankenhaussituation im Vorderen Odenwald lässt nur drei Jahre später jedoch viele Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass es sich dabei nicht um eine billige Wahlkampfparole handelte“, so Kreisvorsitzender Walter Öhlenschläger.

Der Landesregierung in Wiesbaden ist das Thema leider immer noch nicht ernst genug, sich ohne Vorbehalte und mit Nachdruck für eine Weiterführung des Lindenfelser Krankenhauses einzusetzen. Man lässt den Kreis Bergstraße damit alleine und flüchtet sich in billige Ausreden, die jedoch niemand weiterhelfen. Und genau bei der Kreispolitik liegt nun die Verantwortung für das von Herrn Dr. Wahlig und der BüGeVO ausgearbeitete Model einer „Luise Light“. Zurückgehend auf eine Forderung der Freien Wähler tagt der Ausschuss für Schule und Soziales nicht erst im September sondern bereits am kommenden Freitag (22.). und dort wird es sich zeigen: wer eine optimale Krankenhausversorgung im Vorderen Odenwald unterstützt, der muss sich für Lindenfels aussprechen. Zur besseren Information veröffentlichen die Freien Wähler auf ihrer Homepage (www.fwg-bergstrasse.de) die aktuelle Situationsbeschreibung von Herrn Dr. med. Gerhard Wetzig aus Lindenfels.

Wir schaffen was – Freiwilligentag 2016

Auch im Jahr 2016 wird in der Metropolregion Rhein-Neckar ein Freiwilligentag veranstaltet. Für Groß-Rohrheim haben die Freien Wähler das Projekt „Wir errichten einen Lebensturm“ angemeldet und wurden zwischenzeitlich in das offizielle Programm der Metropolregion aufgenommen.  Mehr Informationen gibt es unter www.wir-schaffen-was.de

Der Freiwilligentag findet am 17. September 2016 statt und helfende Hände sind herzlich dazu eingeladen. Im März hatten wir dazu einen Antrag an den Gemeindevorstand gestellt. Wir hätten den Lebensturm gerne entweder an der alten B44 in Richtung Biblis oder an der Streuobstwiese in der Jahnstraße aufgestellt. Beide Vorschläge wurden abgelehnt und es wurde ein Standort an der nordöstlichsten Grundstücksgrenze zu Klein-Rohrheim vorgeschlagen.

Wir wünschen uns jedoch einen Standort in Ortsnähe, damit die Kinder der Lindenhofschule und der Kindergärten die Entwicklung des Lebensturms verfolgen oder dort sogar Projekte durchführen können. Falls Sie einen geeigneten Standort kennen – wir sind für alle Ideen und Vorschläge offen. Auch Vereins- oder Privatgelände bieten sich dafür an. Informationen zum Lebensturm sind entweder unserer Homepage http://www.bfgr-gross-rohrheim.de zu entnehmen. Oder aber Sie rufen einfach unter der 06245/905076 an.

FREIE WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim
Walter Öhlenschläger

Erhöhung der KiTa Gebühren?

Vor der Landtagswahl 2013 versprach Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kostenfreie KiTa-Plätze. Die SPD erinnerte die Christdemokraten an das für sie peinliche Wahlkampfversprechen im Landtag. „Warum bekämpfen Sie das, was Sie selber bis zum 22. September 2013 wollten“, fragte SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel im Landtag. Tatsächlich stellte sich niemand aus der CDU hinter die Forderung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) aus dem Jahr 2013.

Die Gemeindevertretung hat die Unterstützung des Volksbegehrens  „Gebührenfreie KiTa-Plätze in Hessen“ der Freien Wähler einstimmig in der Gemeindevertretersitzung  am 24.05.2016 beschlossen. Nur ein Sitzungstermin weiter wurden die Gemeindevertreter damit konfrontiert erneut die KiTa-Gebühren zu erhöhen, obwohl alle einstimmig für Beitragsfreiheit votiert hatten.

Aber wie geht man nun mit der Forderung der Verwaltung nach Erhöhung der Beiträge um, wenn doch alle Beitragsfreiheit wollen?

Klar sagten jetzt diejenigen die den Gemeindehaushalt im Auge haben, dass die höheren Kosten der KiTa zumindest teilweise auf die Eltern abgewälzt werden müssen um den Haushalt zu entlasten.

Aber ist das nicht gegen die Überzeugung die Eltern zu entlasten?

Agieren die Gemeindevertreter hier nicht als verlängerter Arm dieser Landesregierung die sich weigert die Kosten zu übernehmen?

In Rheinland-Pfalz, in Berlin und in Hamburg sind die Kitas bereits beitragsfrei. Hessen ist ein reiches Land und wird ab 2021 aufgrund des neu verhandelten  Länderfinanzausgleiches deutlich mehr Geld ausgeben können. Und jetzt sollen den Eltern trotzdem noch mehr Geld aus den Taschen gezogen werden.

Kinder sind unsere Zukunft, auch für Groß-Rohrheim und unsere Gesellschaft. Wir sollten in Groß-Rohrheim alles tun um jungen Familien das Leben zu erleichtern.

Die Aufforderung der Freien Wähler – Bürger für Groß-Rohrheim an die Gemeindevertreter lautete: „Nehmen sie die zusätzliche Belastung des Gemeindesäckels in Kauf, unterstützen Sie die jungen Familien und lehnen Sie die Erhöhung der Kita-Gebühren ab.“

Dafür mussten wir uns von der CDU vorwerfen lassen, wir würden „scheinheilig“ agieren, da wir nicht sagen wo das Geld herkommen soll. Dieser unsachliche Vorwurf hat den ansonsten offenen und fairen Meinungsaustausch nicht gestört.

Letztendlich fand sich jedoch eine Mehrheit in der Gemeindevertretung zum Nachteil der Eltern. Das finden wir schade!

Gerhard Henzel

 

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