Was ist für den Bauernmarkt geplant? Wie wird sich die Lindenallee verändern?

 

Über die Unterstellmöglichkeiten für den Bauernmarkt sowie über die künftige Toilettenanlage, die unter und zwischen den Linden in der Allee am Bahnhof errichtet werden sollen wurde schon viel geschrieben. Am kommenden Dienstag, 11.08.2020 besteht die Möglichkeit, sich vor Ort über die Planentwürfe sowie über die künftige Infrastruktur zu informieren. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen sich vor Ort zu informieren, was und vor allem wie gebaut werden soll. Die Veranstaltung findet unter der Über- schrift einer mobilen Fraktionssitzung statt. Was sich vielleicht so hochpolitisch anhört ist nichts anderes als eine öffentliche Info-Veranstaltung ohne strenge, festgezurrte Tagesordnung. Insofern besteht auch die Möglichkeit zu Diskussionen über weitere Themen. Bitte also Termin vormerken: Dienstag, 11.08.2020 – 19:30 Uhr in der Lindenallee am Bahnhof.

Für die Veranstaltung ist ein Hygienekonzept erstellt.

Kontrollieren statt Resignieren

Keine Duldung von Umweltverschmutzern und Raudies

 

 

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Die aktuelle Situation am Omlor-Badesee in Groß-Rohrheim kommt einer Bankrotterklärung der Ordnungsbehörden gleich. Noch im vergangenen Jahr wurden in der verlängerten Speyerstraße zusätzliche Verkehrsschilder aufgestellt und im Juni 2019 war zu lesen, dass man deshalb mit der Polizei und dem Hessischen Städte- und Gemeindebund zusammenarbeitet. Fakt ist jedoch, dass die damaligen Problemen fortbestehen und sich nichts verbessert hat. Die Straßensperrung unter der Woche bringt genauso wenig wie eine Sperrung am Wochenende - wenn dazu keine Kontrollen stattfinden. Nach übereinstimmenden Informationen vieler Groß-Rohrheimer war das mittlerweile sehr häufig der Fall. Groß-Rohrheimer Bürgerinnen und Bürger die sonst mit dem Fahrrad zum Baggersee fahren, bleiben mittlerweile Zuhause oder suchen sich woanders Abkühlung. Pöbelnde, rücksichtslose Badegäste, die gemäß ihrer Autokennzeichen aus einem Umkreis von 50 Kilometer und mehr nach Groß-Rohrheim kommen, verleiden den Groß-Roheimern ihren Badesee vor der Haustür. Dabei würden kompromisslose Kontrollen und konzentrierte, wiederholte Aktionen von Polizei und Ordnungsamt ganz sicher für eine Verbesserung der Situation sorgen. Fraglich ist allerdings wie es beim Ordnungsamt überhaupt weitergeht. Mittlerweile ist es Ortsgespräch, dass der Groß-Rohrheimer Ordnungshüter schon vor einer Weile seine Kündigung abgegeben haben soll. Bis dato war keine Neuausschreibung der Stelle zu sehen.

Bei der Situation am Badesee kommt erschwerend kommt hinzu, dass der eigens für das Abstellen von Kraftfahrzeugen geschaffene Parkplatz gegenüber der Grillhütte seit über 12 Monaten größtenteils mit Erdaushub und Schlamm aus dem Augraben blockiert ist. Deshalb fehlt es an Abstellfläche für mehr Fahrzeuge, die dann verbotenerweise lieber gleich direkt bis zum Badesee fahren oder ihren fahrbaren Untersatz im Parkverbot abstellen. Klar ist aber, je weiter der Fußweg bis zum Badesee, desto weniger schleppen die Badegäste mit sich und desto weniger Müll muss anschließend auf Gemeindekosten eingesammelt und entsorgt werden. Vor 12 Monaten war in der Presse zu lesen, dass künftige Falschparker aus der verlängerten Speyerstraße abgeschleppt werden. Davon ist heute keine Rede mehr

 

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Mit der Sperrung der Zufahrt zum Rhein, die seit dem vergangenen Wochenende ab dem Ende der Jahnstraße gilt verhält es sich ganz ähnlich. Viele Autofahrer, die seither Verständnis für die Sperrung ab dem Rheinwinterdeich hatten und dort ihre Fahrzeuge parkten, fahren nun durch bis zum Rheinparkplatz. Dort sieht man mittlerweile sogar Kleintransporter mit Anhänger stehen. Anschließend liegen dann die entsprechenden Hinterlassenschaften wie defekte Grills, Luftmatratzen, Verpackungsmüll, Flaschen und Essensreste am Wegesrand oder im Gebüsch. Ob sich zur nächsten Müllsammelaktion am Rhein wieder so viele Bürger einfinden darf bezweifelt werden. Es ist nicht in Ordnung, dass die Behörden vor Raudies, Umweltverschmutzern und Naturfrevlern einknicken und deshalb allen Bürgerinnen und Bürgern die Naherholung vergällt wird. Ordnungsämter, Polizei und Aufsichtsbehörden werden durch Steuern und Abgaben finanziert. Wenn bei den Behörden allerdings die Resignation siegt und die erforderlichen engmaschigen Kontrollen ausbleiben, darf man gespannt sein welche Einschränkungen des öffentlichen Lebens als nächstes verhängt werden. Seit bald 15 Jahren gab es von Seiten der Bürger für Groß-Rohrheim (BfGR) schon viele Vorschläge wie man die Probleme angehen sollte. Auch in Groß-Rohrheim ist es höchste Zeit für einen Runden Tisch zu diesem Thema. Bürger, Vereine, Politik, Verwaltung und Polizei sollten sich schnellstens zusammensetzen.

Sportstättenentwicklungsplan Groß-Rohrheim

 

 

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So sieht es aus mit der Sportstättenplanung:

Die ersten reinen Sportanlagen in Groß-Rohrheim waren sicher der Fußballplatz (heute Tennenplatz) und die alte Turnhalle. Anfang der 1970er Jahre kam es dann zu verschiedenen Erweiterungen. Bürgerhalle, Tennisplätze, Bürgerhallenanbau, Kleinsportfeld, Leichtathletikanlage, Rasenplatz mit Laufbahnen und die Skateranlage waren Stationen der Sportstättenentwicklung. Anfang/Mitte 2018 äußerten verschiedene Vereine Ideen für eine Erweiterung der Sportanlagen. Damit eine vernünftige Zukunftsplanung der Sportanlagen überhaupt möglich ist beantragten wir die Erstellung eines Sportstättenentwicklungsplanes. Vorstufe dazu war eine Bestandsplanung, die es bis dato überhaupt nicht existierte. Auf Anregung der Ausschussvorsitzenden Svenia Banasiuk wurden die Vereine bezüglich ihrer Ideen und Anregungen hinsichtlich künftiger Sportanlagen angeschrieben. Die Rückmeldungen wurden in einen ersten Entwurf einer Entwicklungsplanung eingearbeitet. Am 30.10.2019 erfolgte im Fachausschuss die erste Präsentation dazu. Planer und Mitglieder des Sport- Kultur und Jugendausschusses waren sich dabei einig, dass die Details des Entwurfes mit den beteiligten Vereinen besprochen werden müssen. In der darauf folgenden regulären Sitzung des Fachausschusses am 05.02.2020 war dies nicht möglich, weil einige Gemeindevertreter die Planunterlagen nicht erhalten hatten. Wir, die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim waren zwar vorbereitet. Beratungen machen aber nur Sinn wenn alle Beteiligten voll umfänglich informiert sind und über alle Unterlagen verfügen. Dann kam Corona und hat alle weiteren Bemühungen in dieser Sache ausgebremst.

Wer in Kenntnis der vorstehend genannten Tatsachen von einer Blockade der Sportstättenentwicklung spricht oder, wie ebenfalls geschehen, der Gemeindeverwaltung vorwirft falsche Protokolle zu erstellen, der hat mindestens an einer Stelle nicht aufgepasst oder war eingenickt. Die im Raum stehenden Zuschüsse vom Land Hessen sind nicht gefährdet. Die Anträge dazu müssen erst 2021 gestellt werden. In erster Linie muss es jetzt um eine vernünftige und zukunftsfähige Planung aller Sportstätten gehen. Vordringliche Herausforderung dürfte dabei eine Entlastung der Hallenzeiten sein. Wer jetzt schnell Geld ausgeben und z.B. ein Multifunktionsfeld bauen will, der läuft Gefahr an der falschen Stelle zu bauen und andere Vorhaben zu behindern bzw. unmöglich zu machen. Deshalb ist jetzt Gehirnschmalz gefragt. In der nächsten Sitzung des Fachausschusses muss dieses Thema beraten werden. Vereine, Verwaltung und Politik müssen am Tisch sitzen. Und wenn es an diesem Tag kein Ergebnis gibt, dann sollte eine oder zwei Wochen später die nächste Sitzung dazu stattfinden.

Ein Haus für Bildung, Bürger und Vereine

In Groß-Rohrheim wurden in den vergangenen Jahrzehnten von den Gemeindevertretern zusammen mit den jeweiligen Bürgermeistern und der Verwaltung für unsere Verhältnisse große Dinge auf die Beine gestellt! - z.B. Unterführung – MZH – Ausbau Rathausscheune – Feuerwehrgebäude - Treff 21 – Grillplatz – S-Bahn-Anschluss.
Diese Projekte haben eine Gemeinsamkeit, im Vorfeld gab es darum lange und zum Teil kontroverse Diskussionen. Aber diese lange und kontroverse Diskussion um die beste Lösung für Groß-Rohrheim hat zu guten praktikablen und nachhaltigen Lösungen geführt.
Mit einer Ausnahme, das Feuerwehrgebäude! Vor knapp 20 Jahren hat keiner gedacht, dass dieses damals großzügig dimensionierte Gebäude nach Darlegung des Bürgermeisters heute schon nicht mehr ausreicht!
Das Gebäude ist zwar ein Zweckbau aber in Verbindung mit dem DRK-Trakt dennoch architektonisch gelungen! Und jetzt soll ein 36 Meter langer hässlicher Anbau mit einer 5 Meter hohe Außenwand hochgezogen werden. Diese Halle soll sich entlang der Straße zum Sportplatz ziehen, ohne ausreichenden Abstand. Eingezwängt zwischen bestehendem Gebäude und der schmalen Straße. Die Bäume müssen weichen und eine wirkungsvolle Begrünung ist bei dem Abstand unmöglich.
Und durch diese optisch eingeengte Straße ohne ausreichenden Einblick sollen die anrückenden Feuerwehrmänner auf den Parkplätzen vom DRK und Gesangverein parken, die womöglich gerade benutzt werden.
Eine solche Lösung kann man doch nur akzeptieren, wenn sie alternativlos ist! Und da nur selten etwas alternativlos ist haben wir uns Gedanken gemacht. Was wäre, wenn die Feuerwehr einen neuen optimalen Standort erhalten würde und was bietet uns das bisherige Gebäude für Möglichkeiten?
Und damit kommen wir zu einem überfälligen Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger: Ob eine Gemeinde lebenswert ist wird auch und insbesondere bestimmt von dem gesellschaftlichen Zusammenhalt über alle Generationen. Unser Ort hat da einiges zu bieten, wie die Kerb, den Maimarkt und viele andere Feste und natürlich den Sport und die Vereine. Aber durch den gesellschaftlichen Wandel haben es die Vereine immer schwerer, und der Bedarf und die Ansprüche haben sich geändert.

 

Ein Haus für Bildung, Bürger und Vereine

Um die Ansprüche der Zukunft an den gesellschaftlichen Wandel zu erfüllen fehlt in Groß-Rohrheim ein Haus der Begegnung.
Es fehlt z. B. ein schöner Raum für die Krabbelgruppe, ein Seminarraum für Gesundheitsförderung und Kurse der VHS, ein Raum für Vereine ohne Vereinsheim wie der VdK, ein Treffpunkt für Jung und Alt. Und es fehlen Läger für die Vereine.
All dies könnte in dem bisherigen Feuerwehrgebäude realisiert werden, der DRK hat ausreichend Platz und zudem könnten 2 mal 300 qm Lager für die Vereine geschaffen werden!
Damit entstünde ein Groß-Rohrheimer Zentrum für Sport und Kultur mit Sportplätzen, Tennisplätzen, Sängerheim, Sporthallen, zukünftig noch den Bewegungsparcour, Boulebahnen und dem Haus für Bildung, Bürger und Vereine
Klar kostet das Einiges, aber als Gegenwert erhält die Gemeinde eine Nachhaltige Lösung für die Feuerwehr, die länger als 20 Jahre hält und erweiterbar wäre und als Nachhaltige Lösung ein Haus für Bildung, Bürger und Vereine.
Und bevor behauptet wird, das sei viel zu teuer für Groß-Rohrheim, sollte doch erst mal geprüft werden, was das kostet und wie hoch die Zuschüsse für einen Neubau und die Schaffung von Bildung- und Begegnungsstätten ausfallen. Es wurde in der Vergangenheit Großes und Nachhaltiges geschaffen. Dann sollte das heute auch möglich sein.
Der geplante hässliche Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus ist nicht alternativlos. Der billigste und einfachste Weg ist nicht der Beste!
Wir wollen gemeinsam nach einer nachhaltigen Lösung für die Feuerwehr und für Groß-Rohrheim suchen, eine Lösung die unser Ort lebenswert erhält!
25.06.2020

 

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