Der Antrag der Fraktion FREIE WÄHLER - Bürger für Groß-Rohrheim auf Erstellung eines Radwegkonzeptes zeigt erste Früchte.


Bei einer Radtour am 15. Mai hat sich der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bau- und Umweltfragen in Groß-Rohrheim aufgrund unseres Antrages auf Erstellung eines Radwegekonzeptes mit der Radwegesituation vor Ort befasst. Mit Unterstützung von Gerd Weigold und Uwe Henzel wurden die Wege vom Rathaus durchs Niederfeld und entlang der Rheinstraße bis zur Einmündung in die B 44 an der Orts- und Kreisgrenze zu Gernsheim/Klein-Rohrheim, die Bahnunterführung Falltorhausstraße der Schüco-Kreisel, die Verbindung zum Brahmsweg, die Unterführung am Bahnhof und an der Kornstraße begutachtet.
Es wurden schadhafte oder fehlende Verkehrsschilder, überhängende Büsche und Bäume und manche Verkehrsführung bemängelt. Insbesondere die Radwegeführung entlang der B44 Richtung Klein-Rohrheim erscheint sehr unfallträchtig. Mike Banasiuk hatte den Vorschlag nach Fertigstellung der Umgehungstrasse die Vorfahrtsregelung zu ändern, sodass der Radweg wieder durchgängig befahren werden kann. Gerade im Hinblick auf die Schüler die die Gernsheimer Schulen mit dem Fahrrad ansteuern wäre das eine erhebliche Verringerung der Gefährdungslage. Ebenso kam unsere Forderung nach straßenbegleitenden asphaltierten Radwegen nach Einhausen und Langwaden zur Sprache zu dem der Ausschuss eine positive Empfehlung an die Gemeindevertretung beschloss.

Detaillierte Information über die Feststellungen und Verbesserungsvorschläge die bei der Radwegeschau erarbeitet wurden:
• Die Kanaldeckel am Peter-Audebert-Weg in Höhe der Gärten sind nach Möglichkeit für die Fahrradfahrer zu kennzeichnen.
• Der Bordstein am Ende der Straße „Im Niederfeld“ in Richtung Fußweg zum Sportplatz ist abzusenken.
• Der Weg hinter der Darmstädter Straße ist nach Möglichkeit mit einer Feinsplittschicht aufzufüllen.
• Die zukünftige Radwegesituation rund um die Brücke in Richtung Klein-Rohrheim ist für die Zeit nach der Eröffnung der B 44 Ortsumgehung Klein-Rohrheim zu recherchieren.
• In der Rheinstraße Höhe Anwesen Nr. 150 ist auf der rechten Seite, vor Beginn des Fahrradweges, der letzte Busch komplett zurückzuschneiden, um einen Blick auf den Fahrradweg zu bekommen.
• Der Radweg nach Klein-Rohrheim ist eventuell auszuleuchten.
• In der Rheinstraße, in Richtung Gernsheim fahrend, in Höhe der Nr. 91a ist an das „Fahrradweg Ende“ Schild, das es ebenfalls zu ersetzen gilt, noch ein zusätzliches Schild mit der Aufschrift „Fahrradweg Richtung Gernsheim“ rechts anzubringen.
• An der Ecke Waldstraße/Feldstraße sind zwei zusätzliche Schilder mit dem Fahrradsymbol anzubringen, einmal mit einem Linkspfeil und einmal mit einem Rechtspfeil versehen.
• Nach Ende der Unterführung Falltorhausstraße in Richtung Bibliser Straße ist ein „Vorfahrt achten“ Schild auszutauschen und ein zusätzliches Schild „Fahrradweg“ mit Rechtspfeil sowie aus der Gegenrichtung kommend „Fahrradweg“ mit einem Linkspfeil anzubringen. Außerdem sollte an dieser Überquerung der Industriestraße auf den Asphalt eine rote Fahrradwegmarkierung aufgebracht werden.
• An der Unterführung Falltorhausstraße sind noch zwei Hinweisschilder „Keine Mofas“ anzubringen.
• Auf dem Fahrradweg in Richtung Schüco-Kreisel sind Büsche und Hecken zurückzuschneiden. Des Weiteren müssen sämtliche Firmen, die an den Radweg angrenzen, aufgefordert werden, überstehende und überhängende Äste und Sträucher in Richtung Fahrradweg großzügig zurückzuschneiden.
• An der Aus- und Einfahrt in Richtung Firma Schüco sind zwei Verkehrsspiegel für die zweirädrigen Verkehrsteilnehmer anzubringen.
• Vom Verbindungsweg zwischen Unterführung Kornstraße in Richtung Netto-Markt sind sämtliche Büsche und Sträucher zurückzuschneiden sowie die als Begrenzung dienenden Kopfsteinpflaster zu befestigen.
• In der Kornstraße Höhe Anwesen Nr. 57 ist das Schild „Radweg“ ein paar Meter vorzusetzen.
• In der Kornstraße Höhe Anwesen Nr. 44 ist von der Unterführung kommend in Richtung Ortsmitte fahrend der Bereich, in dem der Fahrradweg endet, auf der Straße sichtbar zu markieren und wenn möglich mit Plastikpylonen vom Fahrbahnrand abzugrenzen.
Alle o. g. Punkte sollen durch den Bürgermeister als Ordnungsbehörde geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt bzw. verändert werden.

 

Radtour 2018 der Bürger für Groß-Rohrheim

Wie bereits in unserer letzten Ausgabe berichtet, planten wir - nachdem die beiden Radtouren im letzten Jahr allgemein großen Anklang fanden - auch für dieses Jahr wieder zuerst eine Ganztagesradtour. Am Sonntag, den 03. Juni 2018, war es endlich soweit.

Bei strahlendem schönem Wetter trafen sich alle Teilnehmer – 22 an der Zahl – um 10.00 Uhr in der Jahnstraße 15 bei Familie Korffmann. Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es los.

Die Tour führte uns an unsere wunderschöne Bergstraße, entlang Maria Einsiedel nach Allmendfeld weiter in Richtung Erlensee. Erster Halt war natürlich der Hartenauer Erdbeerhof. Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt ging es weiter – durch eine Landschaft, die schöner nicht sein könnte – nach Alsbach an der Alten Bergstraße entlang nach Zwingenberg. Hier war ein weiterer Stop vorgesehen, um sich in dem zauberhaften Städtchen umzusehen oder einfach nur Eis zu essen.

Abschluss unserer Radtour war das Ort Rodau und die Veccia Napoli Trattoria-Pizzeria. Der Wirt hatte für uns im Biergarten eine schön eingedeckte lange Tafel vorbereitet. Es gab viel zu erzählen, das Essen schmeckte und ein ereignisreicher Tag neigte sich langsam dem Ende zu. Ankunft in Groß-Rohrheim war gegen 18.00 Uhr.

Viele waren der Meinung, doch eine weitere Tour – wie auch im letzten Jahr - im Herbst zu planen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach und arbeiten daran. Wir werden in der nächsten Ausgabe berichten, was uns hierzu eingefallen ist.

Mit den besten Grüßen bis zur nächsten Ausgabe des „Ausschellers“

Waltraud Korffmann

Der Antrag der Fraktion FREIE WÄHLER - Bürger für Groß-Rohrheim auf Erstellung eines Radwegkonzeptes zeigt erste Früchte.

Bei einer Radtour am 15. Mai hat sich der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bau- und Umweltfragen in Groß-Rohrheim mit der Radwegesituation vor Ort befasst. Mit Unterstützung der Radfahrabteilung des TV wurden die Wege vom Rathaus durchs Niederfeld und entlang der Rheinstraße bis zur Einmündung in die B 44 an der Orts- und Kreisgrenze zu Gernsheim/Klein-Rohrheim, die Bahnunterführung Falltorhausstraße der Schüco-Kreisel, die Verbindung zum Brahmsweg, die Unterführung am Bahnhof und an der Kornstraße begutachtet.
Es wurden schadhafte oder fehlende Verkehrsschilder, überhängende Büsche und Bäume und manche Verkehrsführung bemängelt.
Insbesondere die Radwegeführung entlang der B44 Richtung Klein-Rohrheim erscheint sehr unfallträchtig. Mike Banasiuk hatte den Vorschlag nach Fertigstellung der Umgehungstrasse die Vorfahrtsregelung zu ändern, sodass der Radweg wieder durchgängig befahren werden kann. Gerade im Hinblick auf die Schüler die die Gernsheimer Schulen mit dem Fahrrad ansteuern wäre das eine erhebliche Verringerung der Gefährdungslage.
Ebenso kam unsere Forderung nach straßenbegleitenden asphaltierten Radwegen nach Einhausen und Langwaden zur Sprache zu dem der Ausschuss eine positive Empfehlung an die Gemeindevertretung beschloss.

 

Sanierung der Lindenhofschule geht in die Feinabstimmung

Landrat Engelhardt und Freie Wähler beraten mit der Schulleiterin Frau Ritzert

 

Die Sanierung der Lindenhofschule in Groß-Rohrheim ist überfällig. Im Januar 2016 war deshalb den Freien Wählern der Kragen geplatzt und sie riefen Landrat Engelhardt auf den Plan. Die seinerzeit ausgesprochene Einladung zu einem Treffen fiel der nahenden Kommunalwahl zum Opfer. Die Fraktion der Freien Wähler blieb in dieser Sache allerdings weiter am Ball und am vergangenen Dienstag (15.) wurde der Besuch nun nachgeholt.

Mit Herrn Adam Schmidt von der Abteilung Schule und Gebäudewirtshaft hatte der Landrat die notwendige Fachkompetenz zu dem Gespräch mitgebracht. Gemeinsam mit der Schulleiterin, Frau Christiane Ritzert, wurde der aktuelle Sachstand der anstehenden Sanierung erläutert.

Das Schulgebäude ist in mehreren Bereichen marode und zu einer Sanierung gibt es keine Alternative. Ein vorheriger Beitritt zum Pakt für den Nachmittag ist deshalb kein Thema mehr. “Die Sanierungskosten werden sich im Rahmen von ca. 6-7 Millionen Euro bewegen und die Sommerferien 2019 sind als Beginn der Arbeiten vorgesehen“, zog der Landrat ein kurzes, positives Zwischenfazit. Adam Schmidt verwies darauf, dass man sich derzeit in der Abstimmung mit dem Denkmalschutz befindet und falls es keine Überraschungen gibt, kann man anschließend direkt in die Detailplanung der Sanierung und des Raumkonzeptes einsteigen. Ein auf Schulsanierungen spezialisiertes Architekturbüro in Darmstadt erarbeitet derzeit bereits erste Entwürfe. Landrat Engelhardt betonte weiter, dass die Schulleitung selbstverständlich in die Detailplanung einbezogen wird.

Während der Bauzeit, die Adam Schmidt nach derzeitigem Informationsstand vorsichtig auf ca. 18-20 Monate schätzt, wird der Schulbetrieb weitergehen. Die Arbeiten die den meisten Lärm verursachen werden dabei in die Ferienzeiten verlegt. Der Unterricht soll nach derzeitigem Sachstand während der Bauzeit in den vorhandenen Klassenräumen stattfinden und wird Kollegium und Schülern einiges abverlangen. Lediglich die Toilettenanlagen werden währen der Bauzeit in Container ausgelagert, wie Adam Schmidt erläuterte.

Bei der anschließenden Besichtigung der Betreuungsräume zeigte sich Landrat Engelhardt von der Ausgestaltung der Räumlichkeiten sehr angetan. Stellvertretend für das Kollegium dankte er Schulleiterin Christiane Ritzert insbesondere für das große Engagement bezüglich der Nachmittagsangebote. Von Walter Öhlenschläger wurde der Anfang des Jahres erneut aufgetretene  Schimmelbefall angesprochen. Adam Schmidt konnte dazu ausführen, dass die betroffenen Räume mit Lüftern ausgestattet wurden und derzeit keine Schimmelbildung mehr auftritt. Nach der Generalsanierung der Schule wird dies dann kein Thema mehr sein.

Bei dem kleinen Rundgang stellte Frau Ritzert nochmals wichtige Punkte wie z.B. die Schulaula heraus, die auf jeden Fall auch in der sanierten Lindenhofschule benötigt wird. Die Aula ist der zentrale Raum der Lindenhofschule und wird für Theaterveranstaltungen, für Elternabend und Informationsveranstaltungen vielfältiger Art benötigt. Sie bedanke sich ausdrücklich bei den Freien Wählern um Walter Öhlenschläger, die sich als einzige Kommunalpolitiker im Dorf nachhaltig um das Problem der Schulsanierung gekümmert hätten.

Nach diesem Gespräch sehen Schulleitung, Landrat und Freie Wähler die Sanierung der Lindenhofschule nun in greifbarer Nähe und hoffen, dass die Sanierungsarbeiten weitgehend störungsfrei verlaufen und keine Überraschungen auftreten. „Eltern, Schüler und Kollegium können nach diesen Informationen der Kreisverwaltung zuversichtlich sein, dass die Schulsanierung auf der Zielgeraden ist, bedankte sich Walter Öhlenschläger bei Landrat Engelhardt sowie bei Herrn Adam Schmidt und bei Frau Christiane Ritzert. Landrat Engelhardt versprach abschließend: spätestens zum Spatenstich komme ich wieder in die Lindenhofschule.

Radeln Sie mit - wir halten uns fit

Bekanntlich sind wir leztes Jahr in großer Zahl mit viel Spaß links und rechts des Rheines geradelt. Der diesjährige Vereinsausflug führt uns an die Bergstrasse.


Start ist am Sonntag, 3. Juni gegen 10:00 in Groß-Rohrheim, Treffpunkt Jahnstraße 15. Die Rückkehr wird nicht vor 16:00 Uhr erfolgen, denn wir wollen kein Rennen fahren sondern uns die Gegend anschauen und es gemütlich angehen. Die Tour führt uns über Allmendfeld, Erlensee nach Zwingenberg und über Fehlheim und Langwaden zurück nach Groß-Rohrheim. Selbstverständlich wird das Kulinarische nicht zu kurz kommen und auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit wartet darauf bestaunt zu werden. Mehr soll aber an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Anmeldungen bitte an die folgende Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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