KEINE Sanierungskosten für Anlieger der Speyerstraße!

 

Das Thema ist bekannt und in allen Zeitungen war darüber zu lesen: Die Fa. Omlor möchte die Kiesgrube in der Speyerstraße nochmals erweitern und beantragte dazu einen Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung. Ohne Detailkenntnisse und ohne eingehende Beratung ist ein solcher Beschluss nicht möglich. Zunächst werden die Fachausschüsse darüber beraten.

In der letzten Ausgabe des Groß-Rohrheimer Anzeigers war nun zu lesen, dass angeblich die Gefahr bestünde, Gemeinde und Anlieger müssten die Sanierungskosten der Speyerstraße übernehmen – falls die Firma Omlor dies ablehnen würde. Diese Information ist jedoch irreführend und bedarf der Klarstellung.

Schon vor Jahren haben Gemeinde und Omlor vertragliche Regelungen zur Sanierung der Speyerstraße getroffen. Falls es diesbezüglich Unklarheiten geben sollte, dann stellt sich die Frage, worauf sich die Bedenken gründen und weshalb nicht längstens eine rechtliche Prüfung des besagten Vertrages erfolgte? Auf gar keinen Fall aber kann irgendjemand ernsthaft daran denken, die Anlieger der Speyerstraße für die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen heranzuziehen.

In der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung ist die CDU-Fraktion mit dem Versuch gescheitert, wiederkehrende Straßenbeiträge in Groß-Rohrheim einzuführen und die Schraube der Steuern und Abgaben weiter anzuziehen. SPD und Freie Wähler haben sich klar dagegen ausgesprochen und wenn es nach uns geht bleibt es dabei; erst recht für die Speyerstraße!

Rheinradeln

Bekanntlich hatten wir im vergangenen Jahr den Rhein von Lampertheim bis Gernsheim auf dem Wasserweg erkundet. Für den diesjährigen Vereinsausflug nehmen wir uns die beiderseits des Rheins verlaufenden  Radwege zwischen Gernsheim und Worms vor.   
Start ist am 05.06.2017 gegen 10:00 in Groß-Rohrheim, Treffpunkt Jahnstraße 15. Die Rückkehr wird nicht vor 16:00 Uhr erfolgen, denn wir wollen kein Rennen fahren sondern uns die Gegend anschauen und es gemütlich angehen. Die Tour führt uns über die Gernsheimer Fähre nach Worms und auf unserer Rheinseite zurück. Selbstverständlich wird das Kulinarische nicht zu kurz kommen und auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit wartet darauf bestaunt zu werden. Mehr soll aber an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Anmeldungen bitte an die folgende Emailadresse:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freunde und Bekannte aus Nah und Fern und natürlich alle Groß-Rohrheimer sind dazu herzlich eingeladen eingeladen.

Pakt für den Nachmittag

Auf der  Internetseite des Kreises Bergstraße ist zu lesen: „Mit dem Pakt für den Nachmittag steht den Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen ein verlässliches und bedarfsorientiertes Bildungs- und Betreuungsangebot zur Verfügung, das sowohl einen Betrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie als auch für mehr Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe leistet.“
Doch die GEW sieht das ganz anders:
„Das Betreuungsmodell an Grundschulen hält nicht, was es verspricht“ ist in ECHO ONLINE vom 23.03.2017 zu lesen.
Weiterhin erfahren wir: „Was zunächst wie ein gutes Konzept aussehe, sei ein Mittel der Kostenreduktion zulasten der Lehrer und der Beschäftigten der Trägerorganisation. Der Kreis Bergstraße sei bestrebt, mit möglichst vielen Schulen den Pakt für den Nachmittag zu schließen. Dabei werde regelmäßig berichtet, dass der Kreis nur dann bauliche Veränderungen gewährt, wenn sich die Schule entschließt, dem Pakt beizutreten. Dies sei eine Art von Erpressung.“
Auch in Groß-Rohrheim besteht ein dringender Bedarf an baulichen Veränderungen!
Wir benötigen eine grundlegende Sanierung des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes. Zudem werden zusätzliche Räume für die Nachmittagsbetreuung, eine Schulmensa und eine Schülerbibliothek benötigt.
An der Schule besteht das Betreuungsangebot Familienfreundlicher Kreis Bergstraße mit zwei Gruppen. Dabei soll es auch bleiben. Aber es fehlen bedarfsgerechte Räumlichkeiten und eine Schulmensa.


Jetzt stellt sich die Frage: Wird der Kreis nur dann alle  notwendigen bauliche Veränderungen bewilligen, wenn sich die Schule entschließt, dem Pakt beizutreten?

 

FREIE WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim

Keine Mehrheit für Erweiterung des Kiesabbaus in Groß-Rohrheim

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung sollte ein Grundsatzbeschluss zur Erweiterung des Kiesabbaus getroffen werden. Dazu erhielten die Gemeindevertreter wenige Tage vor der Sitzung und ohne darüber in Ausschüssen oder Fraktionen beraten zu können eine Verwaltungsvorlage. Der Informationsgehalt dieser Vorlage beschränkte sich auf die Information des Kiesgrubenbetreibers, dass er die seit Jahren in der Diskussion befindliche Verlegung der Zugfahrt nur dann bauen will, wenn die Gemeindevertretung einer Erweiterung des Kiesabbaus grundsätzlich zustimmt. Zusätzliche fachliche oder sachliche Information waren nicht enthalten. Diese gab es dann auch in der Sitzung der Gemeindevertretung nicht. Bei dem besagten Gebiet handelt es sich um ein Vogelschutzgebiet mit Brachflächen wie sie heute immer weniger vorkommen, für die Erhaltung der Artenvielfalt jedoch besonders wichtig sind. Zudem müssen vor einer grundsätzlichen Entscheidung auch Vertragsbedingungen geklärt und es muss mit den betroffenen Landwirten, mit den Jagdpächtern und natürlich mit den Naturschutz gesprochen werden. Die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim beantragten deshalb die Verweisung der Angelegenheit „Grundsatzbeschluss zur Erweiterung der Kiesabbaufläche“ zur Klärung der offenen Fragen in die Fachausschüsse. Diesem Antrag wurde mit Mehrheit stattgegeben. Davon unbenommen kann der Betreiber der Kiesgrube mit dem Bau der neuen Zufahrt beginnen. Seit Monaten liegen dazu die Genehmigungen vor und es wurde zugesagt, dass die neue Zufahrt im Herbst 2017 fertig sei.

 

 

Auszug aus dem Flächennutzungsplan der Gemeinde Groß-Rohrheim

 

 

 

 

5. Rad am Wagen des ZAKB?


Wer den Wertstoffhoff, auch Grünschnittsammelstelle genannt, öfter besucht, hat seit langer Zeit den Eindruck, dass Groß-Rohrheim das 5. Rad am Wagen des Zweckabfallverbandes Kreis Bergstraße (ZAKB) ist. Nicht nur, dass die Öffnungszeiten im Vergleich zu anderen Kommunen stark eingeschränkt. Und nicht nur, dass es an einer vernünftigen Befestigung der Fahrwege mangelt und jeder Besuch nach Regenwetter zu einer Matsch- und Schlammrallye wird.

Laut Aussage des ZAKB-Bediensteten vom vergangenen Samstag, kann auf dem Wertstoffhof in Groß-Rohrheim auch kein kostenloser Kompost abgeholt werden. Nach Groß-Rohrheim würde kein Kompost mehr geliefert. Während also in Lorsch in Bürstadt oder in Lampertheim die Bürger vor Ort kostenlosen Kompost zur Bodenverbesserung abholen können, werden die Bürger in Groß-Rohrheim benachteiligt und sollen durch die Gegend fahren (wenn sie entsprechend mobil sind)? Wir haben dazu mal den ZAKB um Stellungnahme gebeten und werden diese selbstverständlich kurzfristig veröffentlichen

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