Kiesabbau in Groß-Rohrheim…


In der aktuellen Diskussion geht es um zusätzliche Flächen für den Kiesabbau in Groß-Rohrheim, in der Größe von 345.000 qm. Es geht um die Vorteile und Nachteile die unsere Gemeinde dadurch erzielen / erleiden kann. Dabei ist in Erinnerung, dass die mit dem Betreiber seither abgeschlossenen Verträge einiges Konfliktpotential beinhalten. Dazu hatte die CDU-Fraktion kürzlich eine sehr detaillierte Anfrage gestellt.

Zur Verwaltungsvorlage „Erweiterung des Kiesabbaus in Groß-Rohrheim“  haben wir festgestellt, dass die Gemeindevertretung eine Entscheidung treffen sollte, obwohl damals keinerlei schriftliche Details (Größe der Fläche, jährliche Fördermengen, Re-Naturierung der Flächen, Badestrand, Angelzone, etc.)  über die bevorstehende Erweiterung vorlagen. Betroffene Interessengruppen waren nicht eingebunden. Genau aus diesem Grund haben wir über dieses Thema informiert.

Deshalb wurde von uns beantragt, die verschiedenen Sachverhalte so weit wie möglich in Ausschusssitzungen zu klären. Gemeindevertreter aller Fraktionen stimmten diesem Antrag zu. Die Beratungen haben inzwischen stattgefunden. Erstaunt nehmen wir jetzt zur Kenntnis, dass die SPD schon Anfang März über alle Details des zusätzlichen Kiesabbaus informiert war. Weshalb kamen nicht schon damals alle Gemeindevertreter in den Genuss der erforderlichen Informationen? Zeit und überflüssige Diskussionen hätte man sich sparen können.

Alle Gemeindevertreter haben der geplanten neuen Werkszufahrt zugestimmt, die die Speyerstraße entlasten soll. Auch die Gemeindevertreter der FREIEN WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim. Zeit und überflüssige Diskussionen hätte man sich sparen können, wenn direkt bei der Beantragung der neuen Werkszufahrt auch die zusätzliche Kieserweiterungs-fläche von 345.000 qm ein Thema gewesen wäre.

In der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung soll eine Entscheidung über dieses Projekt getroffen werden. Diskussionen über die Größe von Fußballfeldern, die laut Deutschem Fußballbund zwischen 45-90 m breit (4.050qm) und 90-120 m lang (10.800qm) sein können, sind deshalb absolut überflüssig.

Mit dem Fahrrad unterwegs

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waren am Pfingstmontag 19 Mitglieder und Freunde der Bürger für Groß-Rohrheim. Bei idealem Radwetter führte die Tour über Nordheim,  beim „Fauti“ wurde eine kleine Zwischenrast eingelegt,  nach Worms. Während der Pause in Worms bestand die Möglichkeit, den Pfingstmarkt zu besuchen oder etwas essen zu gehen und das Treiben auf dem Rhein zu beobachten. Weiter ging die Fahrt über Rhein-Dürkheim und Ibersheim nach Hamm, wo beim „Schambes“ die letzte Rast eingelegt wurde, bevor es über die Gernsheimer Fähre zurück nach Groß-Rohrheim ging. Während der gemütlichen Fahrt gab es ausreichenden Möglichkeit, sich auszutauschen und nette Gespräche zu führen. Die Politik spielte an diesem Tag keine Rolle.

Abschließend konnte gesagt werden….ein weiterer gelungener Ausflug ging zu Ende.

Eltern, Lehrer und Betreuer der Lindenhofschule unter Druck


Die Vorbereitungen zur erforderlichen Schulsanierung gehen in die richtige Richtung. Es sieht derzeit so aus, als würde demnächst die Auswahl des zuständigen Architekturbüros erfolgen.

Sorge bereitet allerdings eine Information des zuständigen Eigenbetriebes Schule und Gebäudewirtschaft, hinsichtlich der für die Betreuung erforderlichen Mensa. Nach dem Willen der Kreisbehörde wird die Mensa nämlich nur dann gebaut, wenn die Lindenhofschule dem „Pakt für den Nachmittag“ beitritt und dem seitherigen Programm „Familienfreundlicher Kreis Bergstraße“ abschwört. Für den Fall, dass diese Entscheidung nicht getroffen würde, müssen die Schüler also weiterhin jeden Tag zur Bürgerhalle laufen, um dort das Mittagessen einzunehmen

Mehr Kiesabbau in Groß-Rohrheim?

Am 23. Februar 2017 erschien ein Bericht im Starkenburger Echo, wonach in der vorangegangenen Sitzung der Gemeindevertretung mitgeteilt wurde, dass die Verlegung der Zufahrt für die Kiesverladung der Fa. Omlor kurz bevorstünde. Alle Schwierigkeiten seien beseitigt. Bis zum Herbst 2017 sollte der Verkehr aus der Speyerstraße raus sein. Von einer Erweiterung der Kiesabbauflächen keine Rede.

Am 12. März 2017 unternahm die SPD Groß-Rohrheim eine Wanderung zur Kiesverladestation. In der Presse war zu lesen, dass der Geschäftsführer der Fa. Omlor dabei die Probleme bis zur Genehmigung der neuen Werkszufahrt erläuterte. Von einer Erweiterung der Kiesabbauflächen keine Rede.

Am 20.05.2017 erhielten die Gemeindevertreter eine Beschlussvorlage „zum weiteren Kiesabbau in Flur 4 + 5“ unserer Gemarkung. Schriftliche Details zur Größe oder zum Projekt selbst wurden nicht vorgelegt. In der Vorlage fehlt auch ein Hinweis darauf, dass die Fa. Omlor die neue Werkszufahrt nur dann bauen will, wenn einer Erweiterung der Kiesabbauflächen zugestimmt wird.

In der Sitzung der Fachausschüsse am 02. Juni 2017 wurden dann endlich Zahlen und Daten geliefert:

Hier einige Details und Anmerkungen dazu?

•    Die Erweiterungsfläche beläuft sich auf rund 345.000 Quadratmeter = 34,5 Hektar = rund 70 Fußballfelder
•    Der Badestrand sowie die Halbinsel der Angler werden wegfallen
•    Weder mit den Landwirten noch mit den Jagdpächtern wurde gesprochen
•    Die Planer der Fa. Omlor sind diesbezüglich schon seit längerer Zeit im Kontakt mit dem Regierungspräsidium
•    Die Erweiterung der Kiesabbaufläche wird erheblichen Auswirkungen auf die Natur (z.B. Verdunstung) und das Grundwasser nach sich ziehen
•    Die Ausbeutung wird weitere 25-30 Jahre andauern
•    Landwirtschaftlich genutzte Flächen aber auch Brachflächen gehen verloren, wie sie leider immer weniger vorhanden sind
•    Das wirtschaftliche Volumen beträgt nach vorsichtiger Schätzung ca. 120 Mio. Euro!
•    Nach Fertigstellung der neuen Zufahrt sollen bis zu 100 LKW pro Tag abtransportiert werden. Das entspricht ca. 400.000 to Kies pro Jahr mit einem wirtschaftliche Volumen von ca. 6 Mio. EUR pro Jahr.

Dazu stellen wir uns folgende Fragen?

•    Können Gewerbesteuer oder eventuell einzuführende Fördergebühren, deren Umfang den Gemeindevertretern derzeit nicht bekannt ist, die Folgen der immensen Kiesausbeute und des Landverlustes ausgleichen?
•    Welche Auswirkungen wird dieses Vorhaben auf das unmittelbar angrenzende Vogelschutzgebiet und auf die dort vorhandenen Brachflächen haben?
•    Wie will man das sicher noch größer werdende Badechaos während der Sommermonate beherrschen?
•    Wann finden die überfälligen Re-Naturierungs-bzw. Re-Kultivierungsmaßnahmen statt-?
•    Welchen Nutzen haben die Bürger von Groß-Rohrheim von einem solchen Vorhaben?

Was halten Sie davon? 

Schreiben Sie uns per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
oder sagen Sie uns auf www.facebook.com/FW.BFGR Ihre Meinung
Wir halten Sie unter  www.bfgr-gross-rohrheim.de auf dem Laufenden.

 

 

„Die Bahn lässt ihre Kunden im Regen stehen“


so und nicht anders muss dar Fazit der Bürgerversammlung vom 23.05.2017 lauten. Der Deutschen Bahn sind die Bedürfnisse der Bahnkunden scheinbar genauso gleichgültig wie das Votum der Gemeindevertretung. Wie schon vor Wochen berichtet, beabsichtigt die Deutsche Bahn die überdachte Fläche von derzeit rund 50qm auf zukünftig 15qm zu reduzieren. Dabei interessiert die Verantwortlichen weder, dass bei Regenwetter bis zu 50 Personen auf dem Bahnsteig stehen. Noch lässt man DB-eigene Informationen gelten, dass die Einführung der S-Bahn nach Mannheim eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen in Groß-Rohrheim bewirken wird.

In der Bürgerversammlung berichtete der DB-Verantwortliche Rolf Burckhard zunächst, dass ein großes Wartehäuschen mit den Abmessungen 12x2,5 Meter gebaut wird. Nach Schluss des offiziellen Teils der Sitzung korrigierte er sich jedoch selbst und bestätigte, dass die Fläche des betreffenden Wartehäuschens nur 6x2,5 Meter betragen wird.

Auch die nicht vorhandene Barrierefreiheit, sprich der fehlende Aufzug auf der Ostseite des Bahnhofes wurde von den anwesenden Bürgern nochmals thematisiert. Die Verantwortlichen der DB bestätigten zwar die vorgebrachten Argumente. Einen Lösungsansatz hatten sie jedoch nicht.

Es ist und bleibt also absolut schleierhaft, wie die Bahn ihre Kunden halten oder Neukunden gewinnen will, wenn an den Bedürfnissen ebendieser Kunden vorbei gebaut wird. Ein Zwischenruf bei der Bürgerversammlung sprach von einem Schildbürgerstreich. Dem kann man nichts entgegnen.
„Die Bahn lässt ihre Kunden im Regen stehen“
so und nicht anders muss dar Fazit der Bürgerversammlung vom 23.05.2017 lauten. Der Deutschen Bahn sind die Bedürfnisse der Bahnkunden scheinbar genauso gleichgültig wie das Votum der Gemeindevertretung. Wie schon vor Wochen berichtet, beabsichtigt die Deutsche Bahn die überdachte Fläche von derzeit rund 50qm auf zukünftig 15qm zu reduzieren. Dabei interessiert die Verantwortlichen weder, dass bei Regenwetter bis zu 50 Personen auf dem Bahnsteig stehen. Noch lässt man DB-eigene Informationen gelten, dass die Einführung der S-Bahn nach Mannheim eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen in Groß-Rohrheim bewirken wird.

In der Bürgerversammlung berichtete der DB-Verantwortliche Rolf Burckhard zunächst, dass ein großes Wartehäuschen mit den Abmessungen 12x2,5 Meter gebaut wird. Nach Schluss des offiziellen Teils der Sitzung korrigierte er sich jedoch selbst und bestätigte, dass die Fläche des betreffenden Wartehäuschens nur 6x2,5 Meter betragen wird.

Auch die nicht vorhandene Barrierefreiheit, sprich der fehlende Aufzug auf der Ostseite des Bahnhofes wurde von den anwesenden Bürgern nochmals thematisiert. Die Verantwortlichen der DB bestätigten zwar die vorgebrachten Argumente. Einen Lösungsansatz hatten sie jedoch nicht.

Es ist und bleibt also absolut schleierhaft, wie die Bahn ihre Kunden halten oder Neukunden gewinnen will, wenn an den Bedürfnissen ebendieser Kunden vorbei gebaut wird. Ein Zwischenruf bei der Bürgerversammlung sprach von einem Schildbürgerstreich. Dem kann man nichts entgegnen.

 

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