Schutz der Anglerbucht

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Die Firma OMLOR möchte auch in den nächsten 15 bis 25 Jahren das Kiesloch in der verlängerten Speyerstraße ausbeuten. Dazu ist ein neuer Vertrag mit der Gemeinde erforderlich. Der Gemeindevorstand verhandelt bereits über die zukünftigen Regularien und die Gemeindevertretung wird sich in der kommenden Sitzung mit dem Vertrag befassen.
Bei der Präsentation der geplanten Auskiesung war in dem gezeigten Plan die Landzunge nicht mehr vorhanden. Die Anglerbucht soll demnach weggebaggert werden!
Die Firma OMLOR verweist bei Nachfragen zum Erhalt der Anglerbucht auf bevorstehende Genehmigungen und Regularien des Regierungspräsidiums. Wir hätten gerne jetzt schon eine Festlegung, dass die Firma die Landzunge bestehen lässt und deshalb auf die Auskiesung in diesem Bereich verzichtet.
Allerdings ist dies rein juristisch scheinbar nicht möglich, weil die Firma das Auskiesungsrecht noch nicht besitzt. Dies liegt noch in der Hand der Gemeinde.
Deshalb haben wir einen Antrag an die Gemeindevertretung gestellt der sicherstellen soll, dass die Anglerbucht nicht angetastet wird. Unser Antrag lautet:
Die Gemeindevertretung möge beschließen, die bei der Kiesgrube Omlor vorhandene und bereits renaturierte Landzunge bleibt bestehen und wird nicht der zukünftig auszubeutenden Fläche zugeschlagen. Die ungehinderte Zuwegung zur Landzunge ist sicherzustellen.

 

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De Ausscheller ist unsere ersten Ausgabe unserer Bürgerinformation in neuem Gewand, die wir ja schon viele Jahre auflegen.

Sie sollen zukünftig mehr Informationen in möglichst kürzeren Abständen als seither erhalten.

Den sperrigen Namen FREIE WÄHLER…aktuell ersetzen wir in Zukunft mit De Ausscheller.

Der Ausscheller brachte früher die Neuigkeiten ins Dorf und wir wollen es ihm nachtun.

Viel Spaß bei der neuen Ausgabe von De Ausscheller!

 

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Wähler sind nicht das Stimmvieh von CDU und Grünen


Freie Wähler fordern klares Bekenntnis zum Verbleib Groß-Rohrheims im Bergsträßer Wahlkreis

„Die Groß-Rohrheimer Wählerinnen und Wähler werden zum Spielball parteipolitisch motivierter Hauruck-Aktionen“, kommentiert der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Walter Öhlenschläger, das Vorhaben der schwarz-grünen Koalition in Wiesbaden. Die beiden Landtagsfraktionen haben Pläne vorgelegt, wonach Groß-Rohrheimer Interessen künftig von einem Groß-Gerauer Landtagsabgeordneten vertreten werden. „Absoluter Nonsens“, meinen die Freien Wähler dazu, und stellen die Frage, ob es in Wiesbaden keine anderen Aufgaben mehr gibt ?

Der Staatsgerichtshof hat nach Ansicht der Freien Wähler deutlich gemacht, dass die ungleiche Wählerverteilung in den Wahlkreisen nicht so gravierend sind, dass sie eine Aufhebung der Wahl rechtfertigen würden. Also macht es auch keinen Sinn, die Wähler mal hierhin und mal dahin zu schieben, gerade wie es der jeweiligen Mehrheit in den Kram passt. So würde der Wähler zum Stimmvieh degradiert. „Wer den Politikverdrossenen in unserem Land weiteren Zulauf bescheren möchte, der ist mit dieser sogenannten Wahlrechtsreform auf dem richtigen Weg“, kommentiert Walter Öhlenschläger, selbst Groß-Rohrheimer, diese Aktion von schwarz-grün. Die Freien Wähler werden diese Angelegenheit zum Thema der nächsten Kreistagsitzung machen.

 

 

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier:  zum download

 

 

 

 

Kiesabbau ist nach wie vor ein Thema


Der diesjährige Gemarkungsrundgang führte die Teilnehmer zunächst in die Grillhütte, wo der Geschäftsführer der Fa. Omlor den Sachstand bezüglich der neuen Zufahrt erläuterte. Der Bau der Zufahrt soll bis Ende April 2018 abgeschlossen werden. Die Sanierung der Speyerstraße soll dann im Anschluss folgen. Dazu müssen im Vorfeld allerdings noch eine ganze Reihe Details geklärt werden.

Mitglieder des Angelsportvereins konfrontierten den Geschäftsführer der Fa. Omlor, Herrn Dr. Kopper mit Fragen zur Notwendigkeit eines Wegfalls der am Kiessee geschaffenen Landzunge, die mehr oder weniger die einzige Möglichkeit darstellt am See angeln zu können. In liebevoller Kleinarbeit haben sich die Angler diese Landzunge hergerichtet und der Wunsch nach einem Erhalt ist deshalb mehr als verständlich.

Hatte das von Omlor beauftragte Planungsbüro bei der Sitzung der Gemeindevertretung noch unverhohlen vom Wegbaggern der Landzunge gesprochen, betonte Herr Kopper am Sonntag, dass es soweit ja noch nicht sei und man zunächst genug andere Flächen zur Verfügung habe. Was fehlte war allerdings sein klares Statement, dass Omlor dauerhaft die Finger von der Landzunge lässt.

Die überaus rege Teilnahme bei der Veranstaltung ist ein deutlicher Beleg dafür, dass das Thema „Erweiterung der Kiesabbaufläche“ noch immer viele Bürger bewegt. Insofern sehen wir darin die Bestätigung unserer Vorgehensweise, dass vor einer Entscheidung erst sämtliche Details auf den Tisch gehören

 

 

 

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