Überflutungen am Augraben

 

Unter dem Datum vom 3. März 2018 berichtete das Starkenburger Echo, dass die Deutsche Bahn das Brückenbauwerk über den Weid- und Augraben erneuert. Nachdem die alte Brücke bereits gut 115 Jahre auf dem Buckel hatte, sicher eine sinnvolle Maßnahme. Zumal der besagte Graben überschüssiges Regenwasser aus Teilen der Kanalisation östlich der Bahnlinie aufnimmt, und deshalb entsprechend befestigt sein muss.

Ein Ende der Baumaßnahmen ist derzeit noch nicht absehbar, was sicher auch an der Komplexität des Projektes liegt. Was jedoch auffällt und beleuchtet werden muss, sind die dort wiederholt aufgetretenen Überflutungen.

Mehrfach musste unsere Feuerwehr eingreifen und die über die Ufer tretenden Wassermassen bändigen. Bei den Regenfällen am Nachmittag des 3. Juni war das jedoch nicht mehr möglich. Der Weid- und Augraben trat ca. 40-50 cm hoch über die Ufer und überschwemmte alle südwestlich des Weges verlaufenden Gärten, den Vogelpark ein daneben befindliches Anwesen. Die Grundstücke waren teilweise einer Tiefe von 25-30 Metern überflutet.

Spätestens bei dem jetzt angerichteten Schaden stellt sich die Frage nach den Hintergründen. Ursächlich für die großen Wassermassen waren sicherlich der extreme Regen. Zudem stellt sich allerdings die Frage, ob durch das neue Brückenbauwerk Veränderungen eingetreten sind die die Funktion des Grabens beeinträchtigen? Oder liegen die Überschwemmungen auch daran, dass die Pflege des Grabens nicht auf dem neusten Stand ist? Wann wurden der Graben und seine Durchlässe eigentlich zum letzten Mal richtig geräumt? Die diversen Bilder (einzusehen bei facebook oder www.bfgr-gross-rohrheim.de ) lassen vermuten, dass das schon eine Weile her ist.

 

 

AGraben1

 

AGraben2

 

AGraben

Radtour der Bürger für Groß-Rohrheim

 

Wie bereits in unserer letzten Ausgabe des Ausschellers berichtet, findet unsere diesjährige Ganztagesradtour am Donnerstag, den 20. Juni 2019 – Fronleichnam - statt.

Treffpunkt: 10.00 Uhr in der Jahnstraße 15
Unsere Tour führt uns dieses Mal über Langwaden und Schwanheim nach Lorsch. Dort findet für uns eine gebuchte Führung im Freilichtlabor - karolingischer Herrenhof Lauresham - statt.
Danach ist noch genügend Zeit für einen Bummel durch Lorsch. Für einen netten Abschluss in Biblis „am Bruchweiher“ ist gesorgt.
Da die Teilnehmerzahl bei der Führung begrenzt ist, ist eine Voranmeldung erforderlich.

Anmeldungen bitte an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder
06245 7832

Wann kümmert sich das Ordnungsamt um den Zustand im Industriegebiet?

 

Seit vielen Monaten weisen wir auf die untragbaren Zustände im Industriegebiet hin. Wochenende für Wochenende campieren dort diverse LKW-Fahrer, hinterlassen Ihren Müll und benutzen die Freiflächen um ihre Notdurft zu verrichten. Die Verantwortung für diese Situation liegt bei den Unternehmen, denen die Lebensumstände der Fahrer (die meist zu Billiglöhnen beschäftigt werden) egal sind.

Es kann deshalb definitiv nicht sein, dass die Allgemeinheit, sprich der Groß-Rohrheimer Steuerzahler die Kosten für die Beseitigung der Wochenend-Hinterlassenschaften bezahlen muss. Hier fordern wir dringend ein gezieltes und nachhaltiges Einschreiten der Ordnungsbehörden! Es geht nicht nur um LKW’s die unser Industriegebiet als Campingplatz missbrauchen und am Sonntagabend weiterfahren. Es geht auch um LKW’s die Samstags bereits hier ankommen und erst am Montag bei einem ansässigen Unternehmen Be- oder Entladen werden.

Die Zahl der Ordnungsamts-Kräfte in Biblis wurde in den letzten Jahren definitiv nicht geringer. Zusätzlich gibt es den freiwilligen Polizeidienst. Irgendein Kollege muss halt mal an zwei, drei Samstagnachmittagen ins Industriegebiet zum Knöllchenverteilen. Einfach Schilder aufstellen reicht halt nicht aus.

FREIE WÄHLER begrüßen Unterstützung der Hebammen


Weitere Verbesserungen sind dringend notwendig

„Eine Gesellschaft, die sich um ihren Nachwuchs sorgt, ist auf eine ordentliche Absicherung ihrer Geburtshelferinnen angewiesen. Dabei ist Geburtshilfe eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Verantwortlichen müssen endlich mehr tun, als in Sonntagsreden ihre Sorge über die Probleme der Hebammen zu äußern“. Mit diesen Worten begründete die FREIE WÄHLER-Fraktion im Kreistag Bergstraße, einen im Frühjahr 2017 gestellten Antrag zur Unterstützung der Hebammen im Kreisgebiet.

Statt eine Entscheidung zu treffen und die Hebammen zu unterstützen wurde der Antrag damals in den Schul- und Sozialausschuss verwiesen. Im Rahmen einer Evaluierung der medizinischen Versorgung im Kreisgebiet, sollte auch die Situation der Hebammen näher betrachtet werden. „Insofern freuen wir uns sehr, dass die Kreisverwaltung in Person von Frau Stolz die Notwendigkeit einer Unterstützung der Hebammen nun öffentlich bestätigt und zugesagt hat. Allerdings ist es mit dem 50%igen Zuschuss für Anschaffungen bei der Nachsorge nicht getan“, untermauert Walter Öhlenschläger, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Kreistag die Forderung der Freien Wähler.

„Es grenzt es an Sterbehilfe für den Beruf der Hebammen, was die politisch Verantwortlichen in Land und Bund seit Jahren in Sachen Unterstützung und Verbesserungen für die Geburtshelferinnen tun“, so Öhlenschläger weiter. Bekanntermaßen liege die Entlohnung vieler Hebammen auf und unter dem Mindestlohnniveau während die Versicherungsprämien mit bis zu knapp 10.000 Euro im Jahr schon längst nicht mehr bezahlbar seien.

Die vor wenigen Tagen bekannt gewordene Schließung der Geburts-medizinischen Abteilung beim Heilig-Geist-Krankenhaus in Bensheim bedeutet einen weiteren Tiefschlag für die Geburtshilfe im Kreis Bergstraße.

Es passt einfach nicht zusammen, dass die Einrichtung unseres Hebammenwesens als immaterielles Weltkulturerbe gefeiert wird, während Bund und Länder kaum etwas dafür tun, diese Einrichtung zu fördern und zu erhalten. Die Freien Wähler kündigen für die nächste Kreistagssitzung weitere Aktivitäten dazu an.


FREIE WÄHLER Kreis Bergstraße

Müll und Dreck im Industriegebiet

 

20190331 075344 002

 

Seit Monaten weisen wir immer wieder darauf hin, dass insbesondere LKW’s die übers Wochenende im Industriegebiet parken, Müll und Dreck hinterlassen. Verursacher dieser Verunreinigungen sind zwar oftmals die LKW-Fahrer, die teilweise wochenlang von Zuhause weg sind. Eigentliches Problem sind jedoch Unternehmen, die die finanzielle Not der meist osteuropäischen Fahrer ausnutzen und diese extrem schlecht bezahlt quer durch Deutschland und Europa schicken. Oft genug wird dabei ganz bewusst darauf gesetzt, dass Fahrer aus Osteuropa leidensfähig und zu einem Leben aus der Einkaufstasche bereit sind.

Gesellschaftliche Probleme dieser Art werden wir in Groß-Rohrheim nicht lösen können. Wir können aber auch nicht zusehen, wie das Industriegebiet immer weiter vermüllt und die Bürgerinnen und Bürger die Kosten für Entsorgung der Hinterlassenschaften zu tragen haben. Insofern fordern wir umgehend nachhaltige Kontrollen, wie sie in unseren Nachbargemeinden bereits teilweise durchgeführt werden.

Am vergangenen Freitag wurde offenbar bereits eine erste Kontrolle durchgeführt. Viele LKW’s beenden ihre Touren jedoch erst am Samstag und so konnte man am Sonntag dann doch wieder neun Wochenendparker zählen. Die Kontrollen müssen auch am Samstag stattfinden. Und Fahrzeuge die für Firmen unterwegs sind, die in unserem Industriegebiet ansässig sind, sollen dann bitte auf deren Gelände und nicht auf der Straße abgestellt werden.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.