Zeit zum Aus-Wählen

Seit dem Jahr 2001 können die Bürgerinnen und Bürger in Hessen bei Kommunalwahlen Kumulieren und Panaschieren. Bis dahin konnten die Wählerinnen und Wähler jeweils nur eine einzige Kandidatenliste  (auch Wahlvorschlag bezeichnet) ankreuzen. Durch die Änderung des Wahlrechts wurde die Anzahl der Stimmen an die Stärke der jeweiligen Gemeindever-tretung angepasst. In Groß-Rohrheim hat jeder Wähler und jede Wählerin 19 Stimmen. Diese können auf Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Kandidatenlisten verteilt werden, was man Panaschieren nennt. Außerdem kann man einzelnen Bewerbern allerdings auch zwei der maximal drei Stimmen geben. Das nennt man Kumulieren.  Dabei ist zu beachten, dass insgesamt nicht mehr als 19 Stimmen verteilt werden!

Bei der Wahl des neuen Kreistags Bergstraße sind insgesamt 71 Stimmen zu verteilen und es ist nicht ganz so einfach, dies in der kurzen Zeit in der Wahl-kabine zu erledigen. Zumal der Stimmzettel für die Kreistagswahl einer Tapete gleicht. Seit Jahren fordern die Freien Wähler, dass die Wählerinnen und Wähler in Hessen die Stimmzettel in Ruhe zuhause ausfüllen können, wie das in Baden-Württemberg und Bayern seit vielen Jahren Usus ist. Die Stimmzettel können dann entweder am Wahlsonntag oder vorab per Briefwahl abgegeben werden. Die zeitraubende Beantragung der Briefwahl würde dadurch deutlich vereinfacht. Der Versand von Musterstimmzetteln würde dadurch entfallen und auch der Wahlvorgang am Wahltag würde deutlich einfacher.
FREIE WÄHLER Kreis Bergstraße
Walter Öhlenschläger

 

Brezelwanderung am 28. Februar 2016

Aufgrund des großen Erfolges wiederholen wir unseren Dorfrundgang zu historischen Plätzen die ihre Erwähnung im Rohrheimer Lied und alten Anekdoten finden. Siebter, Steiner Kreuz, Schenkschde, Allmannspforte, Falltorhaus, Glöcknersbrück, aber auch Babbgass, Wassergass, Döllegässje, Berschegässje, Gänsegässje und Wolwebrück. Erwandern Sie mit uns einige dieser Orte und erfahren Sie mehr, umrahmt von Anekdoten über die jüngere und ältere Geschichte unseres schönen Dorfes.

Zum Abschluss dieses Erlebnisrundgangs wollen wir im Rathaushof mit einem Glas Wein oder Saft und einem Biss in die Brezel in geselliger Rund das Erlebte ausklingen lassen. Und weshalb der Ortsrundgang diesmal unter dem Motto „Brezelwanderung“ steht erfahren Sie selbstverständlich auch.
Treffpunkt ist am Sonntag, 28.02.2016 um 17:30 Uhr
an der Ecke Kindergarten Jahnstraße / Josef-Peter-Audebertweg.

 

 

 

Übersichtsplan Ortsumgehung Klein-Rohrheim B44

 

Schadstoffemissionen ja oder nein?

COATINC GmbH bleibt Thema in Groß-Rohrheim

Nach zwei Erinnerungen haben die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim nun endlich Antwort aus dem hessischen Umweltministerium erhalten. Anlass für ihr Schreiben war die seit Jahren andauernde Diskussion über mögliche Schadstoff-emissionen der Firma COATINC GmbH. Das Unternehmen weigert sich seit Jahren die Ergebnisse durchgeführter Emissionsmessungen bekannt zu geben und auch aus dem Regierungspräsidium in Darmstadt war dazu seither keine Unterstützung der Bevölkerung zu erhalten.
In der Antwort aus dem hessischen Umweltministerium wurden die Freien Wähler nun darauf hingewiesen, dass der Öffentlichkeit gemäß Umweltinformationsgesetz (UIG) diese Information zusteht und beim RP lediglich ein entsprechender Antrag gestellt werden muss. Die Freien Wähler haben dies umgehend veranlasst und hoffen, dass die Veröffentlichung nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Unzufrieden sind die Freien Wähler mit den weiteren Ausführungen aus Wiesbaden. In dem Brief ist von „vereinzelt sichtbarer Nebelbildung“ die Rede, was der Situation bei der Firma COATINC jedoch absolut nicht gerecht werde. Die Dunstglocke sei regelmäßig zu beobachten, je nach Wetterlage allerdings mal mehr und mal weniger deutlich sichtbar.
Insbesondere wird jedoch die weiteren ministerielle Beschreibung der Situation kritisiert, wonach  “die sichtbare Nebelbildung…in der Regel kein Indiz für Schafstoffemissionen darstellt“. Für die Freien Wähler ist diese Erklärung schlichtweg unzureichend und kann die Bürgerinnen und Bürger nicht beruhigen. Vielmehr bestätigt diese Begrifflichkeit die Sorgen der Anwohner und der Bürgerinitiative.
„Hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Gefährdungen sowie fortwährend stattfindender Umweltbelastungen darf es kein “in der Regel und kein möglicherweise“ geben.  Auf die Frage nach bestehenden Gesundheitsgefährdungen und Umweltbelastungen ist ein klares, belastbares Nein erforderlich“, formuliert Freie Wähler-Vorsitzender Walter Öhlenschläger und fordert die Behörde zur umgehenden Klarstellung auf.
In ihrer Antwort an das Umweltministerium in Wiesbaden erinnern die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim erneut an ihren Vorschlag, zu den Fragen bezüglich  COATINC eine öffentliche Informationsveranstaltung durchzuführen, bei der Vertreter von Regierungspräsidium und Umweltbehörde anwesend sind.

 

Antwort aus dem hessischen Umweltministerium zum download

 

 

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