Weiteren Super-Gau in Groß-Rohrheim verhindern

Leserbrief zum Thema Geothermie-Kraftwerk in Groß-Rohrheim von Gerhard Henzel
Wie in der Zeitung berichtet, wurde auf Antrag der SPD und mit den Stimmen von CDU beschlossen: "Der Gemeindevorstand wird beauftragt, sich mit der ÜWG (Überlandwerke Groß-Gerau) in Verbindung zu setzen und über den Bau eines Geothermie-Kraftwerks in Groß-Rohrheim zu verhandeln."
Interessant ist, dass der Treburer Bauernverband vom Super-Gau für die Landwirtschaft spricht. Wolfgang Dörr, Vorsitzender des Bauernverbandes Trebur, betonte, dass aus Sicht der Landwirtschaft die Risiken in keinem Verhältnis zum Nutzen stünden. Auch das erwartete Steueraufkommen sei eher gering. Die Bürger bekämen "das volle Risiko" ab; sie erhielten aber weder günstigeren Strom noch preiswerte Wärme. Es drohten Schäden an Gebäuden. Und was nach einer eventuellen Insolvenz der Betreiberfirma geschehe, sei völlig unklar. Der Bauernverband zieht seine Rückschlüsse aus Unterlagen des "Bundesverbandes Geothermie".
Woher kommt dieses vernichtende Urteil? Bei der Tiefengeothermie wird mit "Hydraulischer Stimulation" gearbeitet. Das bedeutet, durch Verpressen eines Stimulationsmittels mit hoher Fließrate in der Bohrung Druck aufzubauen. Dadurch werden vorhandene Klüfte geöffnet und der Druck so lange erhöht, bis neue Risse entstehen. Der Prozess ist der gleiche wie beim Fracking.
Wir in Groß-Rohrheim mussten über Jahrzehnte das Risiko zweier Atomkraftwerke ertragen und müssen weiterhin mit einem Atom-Zwischenlager vor unserer Haustür leben. Wir mussten das Wasserwerk im Jägesburger Wald hinnehmen mit einhergehender Grundwasserabsenkung und Rissebildung in den Häusern. Und die Verzinkerei liegt uns auch schwer im Magen.
Und jetzt sollen wir ohne Not auch noch die Risiken eines Geothermie-Kraftwerkes hinnehmen. Ja spinnen denn die "Römer"? Wussten Sie, dass die private Gebäudeversicherung keine Kosten für Schäden aus Erschütterungen die durch Tiefengeothermiebohrungen oder die Reinjektion verursacht wurden, übernimmt? Lediglich natürlich entstandene Erdbeben sind durch eine separate Elementarschadensversicherung abgedeckt.
Warum wird das unsinnige Vorhaben in den Wahlzielen der SPD nicht genannt? Wird es bewusst verschwiegen und nach der Wahl wieder hervorgeholt? Es gilt mit aller Kraft den Bau eines Geothermie-Kraftwerks in Groß-Rohrheim und damit einen weiteren Super-Gau (Größter anzunehmender Unfall) zu verhindern!

© Südhessen Morgen, Donnerstag, 10.03.2016

Erlös der Kerwe soll Natur zu Gute kommen

Lebensbaum geplant


Groß-Rohrheim. Alljährlich an der Groß-Rohrtheimer Kirchweih verkaufen die Freien Wähler - Bürger für Groß-Rohrheim Flammkuchen und Spinatknödel für einen guten Zweck. Aus dem Erlös wurden in der Vergangenheit schon mehrere Sitzbänke und Tische in der Groß-Rohrheimer Gemarkung aufgestellt. Nun haben sich die Freien Wähler beraten, was mit dem Überschuss des Flammkuchenverkaufs der Kirchweih 2015 geschehen soll. Im Frühjahr wollen sie einen Lebensturm errichten. Quelle: https://www.morgenweb.de/

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Gemeinsam ist man stärker

Vier Ried-Bürgermeister erklären sich mit IG BRN 21 solidarisch

Die BFGR hatte die Gefahr erkannt und forderte die Gemeindevertretung auf die Forderungen der Bürgerinitiative BILA zu unterstützen, dass für die Planung der DB-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim ein Projektbeirat eingerichtet werden soll. Die Neubaustrecke muss vorrangig den Güterverkehr aufnehmen und die Lärmbelastungen der Riedbahn reduzieren.
Und siehe da, es geht in die richtige Richtung.

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Vielen Dank für Ihr Vertrauen

Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme und ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir sichern Ihnen zu, dass wir Ihren Auftrag ernst nehmen und uns zum Wohle aller Groß-Rohrheimer für unseren Ort und unsere Heimat einsetzen werden.

 

2011 konnten wir knapp 9% hinzugewinnen, was manche politischen Marktbegleiter noch als "Betriebsunfall" hinstellten. Seit gestern ist klar: Die Groß-Rohrheimer wollen starke FREIE WÄHLER und haben uns nochmal ein Prozentpunkt draufgelegt. Erneut sind wir die einzigen Gewinner bei der Kommunalwahl.

 

Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und werden danach handeln! DANKE!

 

BfGR - auf dem Bauernmarkt am 4. März 2016 ...

Wir suchen uns in der Kommunalpolitik nicht die Rosinen heraus…

Auch auf dem Bauernmark wollen wir verstärkt Präsenz zeigen, da dort doch viele Groß-Rohrheimer Bürger einkaufen und dabei zu einem Gespräch über die Kommunalpolitik nicht abgeneigt sind.
Ab 13:00 Uhr werden wir vor Ort sein und uns den Fragen der Bürger stellen, auch zu den unangenehmen Themen, denn wir suchen uns nicht die Rosinen heraus.

 

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