Radwege sind wichtige Bausteine für mehr Lebensqualität

 

Entlang der L3111 von Groß-Rohrheim nach Einhausen und von Jägersburg nach Langwaden/ Schwanheim gibt es überhaupt keinen Radweg!  Von Einhausen, Langwaden und Schwanheim gibt es schon lange vorbildliche Radwege zu den Nachbarorten.

Zunächst ist festzustellen, dass sich der  Radverkehr strukturell in den Freizeitverkehr und den Alltagsradverkehr aufteilt. Insbesondere in letzter Gruppe sind viele engagierte Radfahrer vertreten, dazu zählt sich auch Gerhard Henzel von den Bürgern für Groß-Rohrheim. Er führt aus: „Der ausgewiesene Weg durch den Wald ist für Ausflüge bei schönem Wetter zwar reizvoll, aber Berufspendlern nicht zumutbar. In der Dämmerung oder Dunkelheit und besonders im Winter ist der Weg mitten durch den Wald und Flur einfach nicht benutzbar.“ Fachleute des ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) sprechen dabei von fehlender sozialer Kontrolle, die jedoch einen offiziellen Radweg erst ausmacht.

Zur Förderung des Radverkehrs und wachsenden Radverkehrsanteilen auf dem Land ist es notwendig, jene Menschen zu überzeugen, welche heute noch kein Fahrrad fahren bzw. dies nur in der Freizeit machen. Dazu ist es notwendig, sich mit den Gründen zu beschäftigen, wieso Menschen nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren. Viele  äußerten auf die Frage „Warum sie nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren“, dass sie es als zu gefährlich empfinden.

Eine genauere Betrachtung, wieso das Fahrrad als zu gefährlich eingestuft wird, zeigt, dass insbesondere der starke Autoverkehr, zu wenige Radwege, schlechte Erkennbarkeit derselben bzw. mangelhafte Beleuchtung und eine nicht ausreichende Breite als Ursache genannt werden. Die Antwort „Zu viel Autoverkehr“ zeigt aber, dass große Bedenken und Ängste bestehen, die Fahrbahn mit dem Kfz-Verkehr teilen zu müssen.

Deshalb fordern wir einen Radweg entlang der L3111 von Groß-Rohrheim nach  Einhausen und von Jägersburg nach Langwaden/ Schwanheim. Einerseits geht es um Radfahrer die zur Arbeit fahren. Andererseits aber auch um den Freizeit-Radverkehr aus dem Ried an die Bergstraße oder auch von Odenwald und Bergstraße in das Naturschutzgebiet Hammerau in den Rheinauen.

Groß-Rohrheimer wehren sich gegen den Pakt für den Nachmittag


Mit dieser Überschrift fasste das Starkenburger Echo das Ergebnis der Diskussionen einer Informationsveranstaltung über das Landesprogramm Pakt für den Nachmittag (PfN) zusammen. Offenbar sprach sich also eine Mehrheit der Teilnehmer gegen den Beitritt der Lindenhofschule zum PfN aus und unterstrich damit, dass die derzeitige Nachmittagsbetreuung gut funktioniert.
Ohne an dieser Stelle für oder gegen den PfN argumentieren zu wollen, muss festgestellt werden, dass der Kreis Bergstraße und der Kreis Groß-Gerau bei der Umsetzung dieses Landesprogramms teilweise ganz unterschiedliche Herangehensweisen haben. Erfahrungen aus dem Groß-Gerauer Kreisgebiet können deshalb nur bedingt Maßstab für Groß-Rohrheim sein.
Fakt ist allerdings, dass an der Lindenhofschule bereits heute eine deutliche Unterversorgung mit Lehrkräften besteht. Wenn das Land Hessen auf dem Pakt für den Nachmittag besteht, dann sollen doch bitte erst einmal die für den Regelunterricht notwendigen Lehrkräfte bereit gestellt werden!
Viel wichtiger als ein Beitritt zum Pakt für den Nachmittag erscheint vielen Eltern jedoch die vorrangige Grundsanierung der Lindenhofschule. Der bauliche Zustand ist teilweise absolut desaströs. Während an anderen Schulen die Digitalisierung der Klassenzimmer ein Thema ist, fehlt es im Urinal der Jungentoilette an fließendem Wasser.
Anfang der vergangenen Woche sickerte allerdings durch, dass die Kreisverwaltung von ihrer vormaligen Bedingung abgerückt ist, wonach eine Generalsanierung der Schule erst nach dem Beitritt zum PfN erfolgen soll. Insofern können Schüler, Eltern und Lehrer nun hoffen, dass es 2019 tatsächlich mit dem Um- und Neubau an der Lindenhofschule losgeht. Wir werden auch weiterhin am Ball bleiben und uns um diese Sache kümmern!

Bericht von der Mitgliederversammlung 2018

Am 27.12.2017 fand im “Hessischen Hof“ die Mitgliederversammlung der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim statt. Im Rahmen des Vorstandsberichtes wurden sowohl die Vereins- als auch die politischen Aktivitäten im 2. Geschäftsjahr nach der Kommunalwahl 2016 beleuchtet.

Hervorragend angenommen wird vor allem das jeden Montag stattfindende Rheinauen-Walking. Auch im Jahr 2018 wird dieses weitergeführt. Unser Radausflug nach Rheinhessen erfreute sich einer großen Teilnehmerzahl und auch im Jahr 2018 wird eine Radtour stattfinden. Als Termin wurde der 3. Juni festgelegt. Diesmal geht es an die Bergstraße. Dank einer größeren Helferschar konnten bei der Kerb 2017 wieder Flammkuchen verkauft werden.

In der Gemeindevertretung konnten einige nachhaltige Initiativen für Groß-Rohrheim durchgesetzt werden. An erster Stelle ist dabei die Ausweisung eines neuen Baugebietes (östlich der Freiherr-vom-Stein-Straße) zu benennen. Bleibt der Wunsch, dass es mit der Erstellung des Bebauungsplans nun etwas schneller voran geht.

Nur aufgrund massiver Forderungen der Freien Wähler kamen sämtliche Aspekte des weiteren Kiesabbaus in Groß-Rohrheim auf den Tisch. Einige Grundstücksbesitzer erfuhren erst durch die Berichterstattung der FW von diesem Vorhaben. Leider konnten nicht alle Forderungen durchgesetzt werden. Aufgrund fehlender Unterstützung von SPD und CDU ist insbesondere zu befürchten, dass die über viele Jahre in liebevoller Kleinarbeit errichtete Anglerbucht, der Kiesbaggerei zum Opfer fällt. Erreicht werden konnte allerdings, dass unsere Gemeinde mehr von dem Kiesabbau haben wird als dies ursprünglich der Fall war. Ausdrückliches Lob für die Verwaltung gab es für die Umsetzung der Freie Wähler-Initiative, die Verlängerung der Wormser Straße in einen ordentlichen Zustand zu versetzen.

Die Stimmung in der Gemeindevertretung hat sich gegenüber der letzten Wahlperiode generell gebessert. Würde man sich noch öfters auf Sachargumente konzentrieren und weniger darauf schielen aus wessen Feder Anträge und Initiativen stammen, könnte man für Groß-Rohrheim noch viel mehr erreichen.

Als negative Höhepunkte für 2017 wurden die Einrichtung einer Vorkaufsrechtssatzung, der Ausgang der Wahl des Jugendrates, die Ablehnung der Bepflanzung des Schücokreisels und zuletzt die versuchte Übertragung der abschließenden Verantwortung des Engagements der Musikgruppen für Maimarkt und Kerb an den Ausschuss für Sport-, Kultur- und Jugendfragen bezeichnet. Zwei SPD-Vertreter hatten zunächst einen entsprechenden Antrag unterzeichnet um dann in der Gemeindevertretung dagegen zu stimmen. Für 2018 wünschen sich die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim einfach nur mehr mit- als gegeneinander.

Der Vorstands- und der Kassenbericht fanden genauso die einstimmige Zustimmung wie der Bericht der Kassenprüfer und die Entlastung des Vorstandes. Neuwahlen standen nicht an.

 

Die aktuelle Ausgabe finden sie hier

Wir halten uns fit - laufen Sie mit

Wir bieten Ihnen einen unverbindlichen Nordic Walking Treff, bei dem alle Nordic-Walker und die, die es werden wollen, herzlich willkommen sind. 

Wir finden uns regelmäßig am Damm in der verlängerten Jahnstraße ein und laufen durch die Rheinauen, dem schönsten Outdoor-Fitnessparcour weit und breit.

 

Wann:      ab  sofort montags um 18 Uhr

Wo:          am Damm in der verlängerten Jahnstraße

Mit wem:  Waltraud Korffmann und Gerhard Henzel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen