Buslinie 44 nach Griesheim bzw. Darmstadt

Mitte Dezember 2018 wurde Groß-Rohrheim an die Buslinie 44 der LNVG nach Griesheim bzw. Darmstadt angebunden. Alle Beteiligten waren sich damals einig, dass eine neu geschaffene Buslinie eine gewisse Anlaufzeit benötigt. Vor genau einem Jahr, am 11.03.2019 hatten wir eine Anfrage hinsichtlich Häufigkeit der Nutzung gestellt. Immerhin zahlt unsere Gemeinde für dieses Buslinie pro Jahr einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Da muss es erlaubt sein nach der Sinnhaftigkeit der Ausgaben zu fragen. Die Antwort auf unsere Anfrage fiel erwartungsgemäß recht mager aus. Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass der untersuchte Zeitraum zu kurz für belastbare Aussagen sei. Wir gingen davon aus, dass nach dem ersten kompletten Betriebsjahr, also spätestens im Januar 2020 eine weitergehende Information erfolgt. Bis dato ist allerdings nichts dergleichen geschehen. Weiterhin sind leere oder fast leere Busse der Linie 44 zu sehen. So haben wir für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung eine entsprechende Anfrage vorbereitet. Nahverkehr um jeden Preis macht wenig Sinn.

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Gemeindeschwester 2.0 auch für das Ried und für Groß-Rohrheim

Der Kreis Bergstraße stellte als erster Landkreis in Hessen den Antrag, beim landesweiten Projekt „Gemeindeschwester 2.0“ teilzunehmen. Das vom Kreistag Bergstraße abgesegnete Konzept erhielt dann auch die Zustimmung des hessischen Sozialministeriums und folglich auch den erwarteten Förderbescheid des Landes. Die Bergsträßer Gemeinden Abtsteinach, Birkenau, Fürth, Grasellenbach, Lautertal, Mörlenbach, Rimbach, Wald-Michelbach und die Stadt Lindenfels profitieren seit bald eineinhalb Jahren von diesem Programm. Dort kümmert sich eine psychosoziale Fachkraft um die vor Ort bestehenden Probleme und trägt dazu bei, dass ältere Menschen trotz bestimmter Einschränkungen so lange wie möglich in ihrer eigenen Häuslichkeit leben können.

Dieses Programm soll nun auch auf das Ried übertragen werden und Groß-Rohrheim würde sich eine einzustellende Fachkraft mit Bürstadt, Biblis, Einhausen und Lorsch teilen. Die Gemeindevertretung Groß-Rohrheim wird in ihrer Sitzung am 18.02.2020 darüber beraten.

Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und eines Bürger- und Vereinszentrums

In den letzten Tagen haben wir viel Zuspruch für unseren Antrag erhalten. Aktive und ehemalige Aktive der Feuerwehr haben uns dazu angerufen oder Emails geschrieben. Elementarer Bestandteil unseres Antrages ist die erforderliche Beteiligung unserer Feuerwehrkameraden. Gerade die nicht ausreichende Übungsfläche ist dabei ein wichtiges Thema. Eine Planung ohne die Einsatzkräfte macht absolut keinen Sinn. Dabei müssen dann sämtliche Themen und Probleme auf den Tisch kommen und es muss geklärt werden, welche Zuschüsse nach den Brandschutzförderrichtlinien (BSFRL Hessen) möglich sind. Groß-Rohrheim braucht eine aktive Feuerwehr die gemäß der neusten Vorgaben und Richtlinien ausgestattet ist.

Der ebenfalls beantragte Umbau des seitherigen Gerätehauses in ein Gebäude für Bürger, Bildung und Vereine erfordert allerdings die gleiche umfassende Bürger-und Vereinsbeteiligung. In Groß-Rohrheim besteht nachgewiesener Bedarf an Räumlichkeiten für Veranstaltungen sowie für Fahrzeuge und Geräte der Vereine.

Mit dem Wegfall der angedachten Lösung im Sparkassengebäude ist dieses Thema aktueller denn je. Es besteht allerdings auch Raumbedarf für die dauerhafte Einrichtung einer „Krabbelgruppe“ für Kleinkinder und z.B. für einen Jugendtreff. Wäre es nicht sinnvoll für regelmäßige Veranstaltungen der Volkshochschule zu den unterschiedlichsten Themen endlich wieder über geeignete Räume verfügen zu können?

Für einen optimalen Standort unserer Feuerwehr

 

Feuerwehrparkplatz

Dieser Rasen und die Bäume müssten den benötigten Parkplätzen weichen wenn am aktuellen Standort erweitert wird..

 

Die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren wurden im vergangenen Jahrzehnt immer mehr ausgeweitet und das wird künftig so weitergehen. Die gesetzlichen Vorgaben zu Ausrüstung und Fahrzeugen werden sich ebenfalls weiter verschärfen. Deshalb ist es wichtig, dass Feuerwehrstandorte zukunftsorientiert ausgerichtet werden und über ausreichende „Reserven“ verfügen.

In Groß-Rohrheim wird seit über eineinhalb Jahren über einen erforderlichen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus gesprochen. Fakt ist, dass der derzeit vorhandene Platz weder für die Mannschaft noch für Fahrzeuge und Geräte ausreicht. Ein Anbau an das vorhandene Gerätehaus würde unserer Meinung nach die Platzprobleme nur kurzfristig und eher in der Art einer Notlösung beseitigen.

Das Nadelöhr der Zu- und Abfahrt über die Jahnstraße und der Gefährdung ankommenden Einsatzkräfte bzw. der schon ausrückenden Fahrzeuge würde weiter bestehen. Übungshof bzw. die Übungsfläche und erst recht die Parkplätze würden durch einen Anbau auf dem derzeitigen Feuerwehrgrundstück massiv beschnitten und wären nicht mehr ausreichend. Ein Ausweichen der Parkplätze auf die Grundfläche vor dem Feuerwehrgerätehaus und ein Fällen der dortigen Bäume lehnen wir ab!

Deshalb beantragen wir den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im östlichen Ortsteil. Sämtliche vorstehend angesprochenen Probleme ließen sich dadurch lösen. Zudem ließe sich dann die akute Raumnot der Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes lösen.

Zudem ist es so, dass in Groß-Rohrheim Räume für regelmäßige Veranstaltungen der Volkshochschule fehlen. Mit dem Wegfall der angedachten Lösung im Sparkassengebäude ist dieses Thema aktueller denn je. Es besteht allerdings auch Raumbedarf für die dauerhafte Einrichtung einer „Krabbelgruppe“ für Kleinkinder und für einen Jugendtreff. Und bekanntlich gibt es Bedarf für die Unterbringung von Fahrzeugen und Gegenständen der Groß-Rohrheimer Vereine.

Insofern sehen wir den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im östlichen Ortsteil sowie die Umwandlung des seitherigen Feuerwehrgerätehauses zu einem Haus für Bildung, Bürger und Vereine als Lösungsmöglichkeit aller angesprochenen Probleme.

Wichtig dabei ist allerdings, dass sämtliche Fördertöpfe ausgeschöpft werden. Andere Gemeinden können das auch.

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