Es verfallen keine Zuschüsse!

 

Man muss es immer wieder nochmal wiederholen: Die Mittelanmeldung für den Zuschuss des Landes Hessen muss bis zum 31.12.2021 erfolgen. Deshalb sind jetzt -entgegen aller Behauptungen- weder der Zuschuss für den Winterrasen noch für den Bewegungsparcours in Gefahr. Hätte der beauftragte Planer rechtzeitig einen verlässlichen Plan und vor allem verlässliche Zahlen vorgelegt, könnte alles längst in trockenen Tüchern sein. Von ursprünglich 210.000 Euro (für den Winterrasen) ging es über 315.000€ bis in die Region von über 450.000€. Erst nach massiver Kritik wurde die Kostenschätzung dann innerhalb weniger Tage um über 100.000€ reduziert. Auf die Frage nach der Verlässlichkeit der neuen Zahlen gab es nur ausweichende Antworten. Da keine Zeit für deren Prüfung war, das Projekt aber nicht gebremst werden sollte, wurde beschlossen, dass Bürgermeister und Gemeindevorstand die Plausibilität der Kostenschätzung prüfen und parallel dazu sämtliche Zuschussmöglichkeiten ausgelotet werden. Zuschüsse dürfen nicht dazu verleiten vorschnell für ein Projekt die Hand zu heben und mehr auszugeben als Notwendig. Es gibt genügend andere Unterstützens werte Projekte in Groß-Rohrheim.

Wir bringen Glasfaser nach Groß-Rohrheim!

 

 

Mit dieser Überschrift wirbt das Elektrizitätswerk Rheinhessen AG (EWR) für den Glasfaserausbau in Groß-Rohrheim. In den ver-gangenen Tagen war der vom EWR beauftragte Vertriebspartner in Groß-Rohrheim unterwegs und versuchte neue Kunden dafür zu gewinnen. Leider kommen dazu derzeit jedoch nur rund 70 Haushalte in Frage. Wir haben darüber berichtet. Weder vom EWR noch vom Vertriebsunternehmen gibt es eine Information, wann das restliche Groß-Rohrheim in den Genuss von Glasfaser kommen soll. Mancher Internetanschluss in Groß-Rohrheim ist derzeit okay. Aber wird das auch in 1-2 Jahren noch so sein, wenn immer mehr Leistungen nur noch übers Internet angeboten werden? Wenn die Zahl der Heimarbeitsplätze deutlich zunimmt, wenn Home-Schooling Teil des regulären Unterrichtes wird und wenn das Online-Zugangsgesetz Ende 2022 umgesetzt ist? Wir sind der Meinung, dass Abwarten keine Lösung sein kann und bitten Gemeindevorstand und Bürgermeister umgehend tätig zu werden.

Am Beispiel der Kleinstadt Grebenau im Vogelsbergkreis zeigen wir auf wie das funktionieren kann. Grebenau hat rund 2.650 Einwohner und besteht aus sieben Ortsteilen. Das Internet ist dort Leistungsschwächer als der Durchschnitt der Anschlüsse bei uns. Bürgermeister Lars Wicke, Gemeindevorstand und Gemeindevertretung haben erkannt, dass stabiles, leistungsfähiges Internet immer wichtiger wird und es künftig nicht mehr ohne geht. Im April 2020 fanden erste Gespräche mit einem auf die Herstellung eines Glasfasernetzes spezialisierten Unternehmen statt. Ziel war es, so vielen Haushalten wie möglich den kostenlosen Anschluss an das neue Glasfasernetz zu ermöglichen. Im Mai stimmte die Gemeindevertretung dem Vorschlag zu und in den drei folgenden Monaten wurden alle Haushalte dazu befragt. Eine 30Prozentige Zustimmung hätte ausgereicht um das Bauvorhaben zu starten Letztlich haben aber 62% der Haushalte einem Glasfaseranschluss zugestimmt und entsprechende Vorverträge unterschrieben. Am 28. Januar, also vor 10 Tagen wurde mit den Bauarbeiten begonnen, die übrigens auch für die Gemeinde Grebenau selbst kostenfrei ausgeführt werden. Weshalb machen wir das in Groß-Rohrheim nicht genau so?

Nr. 6 Corona Krise Das müssen Sie jetzt wissen 01

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Sportstättenplanung und Bewegungsparcour

 

Seit Monaten dümpeln die beiden Themen und die erforderliche Entscheidungen vor sich hin. Vehement hatten wir uns dafür eingesetzt, dass das bei der gestrigen Ausschusssitzung beraten wurde. Und so war es dann auch. Das Planungsbüro stellte im Rahmen der öffentlichen Sitzung die letzte Planung vor und der Ausschuss einigte sich zum Bewegungsparcour auf eine Empfehlung. Demzufolge kann die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 15.02. eine Entscheidung treffen und es könnte tatsächlich bald losgehen. Nicht so gut sieht es dagegen für  den Winterrasenplatz aus. Auch nach einer Diskussions- und Planungsphase von deutlich über einem Jahr fehlt es an einer verlässlichen Kostenschätzung. Ursprünglich war von 210.000 Euro die Rede. Dann waren die Kosten auf rund 315.000 Euro und anschließend auf deutlich über 400.000 Euro geklettert. Bei der gestrigen Sitzung wurde die Veranschlagung dann auf rund 330.000-350.000 Euro reduziert. Allerdings wurden dazu auch Leistungen aus der Kalkulation herausgenommen, bei denen unklar ist, ob sie am Ende nicht doch wieder hinzugerechnet werden müssen. Eine sehr unschöne und insbesondere für den FC Alemannia unbefriedigende Situation, die schon längst hätte geklärt werden müssen.

 

Laufparcour und Fitnessanlage  Übersicht

 

Sportstättenkonzept Präsentation Dr. Schepp Seite 20 02

 

Geräteausstattung

 

Sportstättenkonzept Präsentation Dr. Schepp Seite 018

 

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