Mitgliederversammlung

 

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Am Freitag, 21.10.2022 fand die gut besuchte Mitgliederversammlung der FREIE WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim (BfGR) in den Vereinsräumen des Turnvereins statt. Als Ehrengast konnte die 1. Kreisbeigeordnete Diana Stolz begrüßt werden, der gleich zu Beginn der Versammlung eine Sonderaufgabe zukam. In Vertretung des Landrates zeichnete sie langjährige verdiente Mitglieder der BfGR mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen aus.

Herr Andreas Huber war 19 Jahre Mitglied der Gemeindevertretung und fungierte dabei viele Jahre als Vorsitzender des Ausschusses für Sport- Kultur und Jugendfragen. Über 10 Jahre übte er das Amt des stellvertretenden Fraktions- und zeitgleich des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden aus. Seit 1994 ist er aktives Mitglied der Rohrheimer Blasmusik. Außerdem gehörte er viele Jahre der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr an. Nicht zu vergessen die rund ein Jahrzehnt dauernde Vorstandsarbeit im Kerwe-und Traditionsverein.

Frau Doris Öhlenschläger ist seit April 2006 Mitglied des Gemeindevorstandes. Seit 2009 ist sie ehrenamtliche Richterin. Von 2009 bis

2013 am Landgericht in Darmstadt, dann fünf Jahre am Amtsgericht Bensheim und seit 2019 wieder am Landgericht. Seit rund einem Jahrzehnt gehört sie dem Kreisvorstand der FREIE WÄHLER Bergstraße e.V. an. Vormals als Schriftführerin, derzeit als Schatzmeisterin. Die FREIE WÄHLER-Fraktion im Bergstraße Kreistag vertrat sie über viele Jahre im ZAKB sowie im Jugendhilfeausschuss. Bereits vor ihren politischen Aktivitäten war sie als Elternbeirätin im Evangelischen Kindergarten, in der Lindenhofschule, in der Erich-Kästner-Schule und in der Liebfrauenschule in Bensheim engagiert. Die erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz stellte das Engagement der beiden Ausgezeichneten als Vorbildlich heraus und überbrachte sowohl die Grüße des Landrates als auch des Hessischen Ministerpräsidenten. Im anschließenden Bericht des Vorstandes ging Vorsitzender Walter Öhlenschläger zunächst auf die Vereinsaktivitäten ein, die wie bei vielen anderen Vereinen durch die Corona-Pandemie fast zum Erliegen gekommen waren.

Auf sehr positive Resonanz stieß insbesondere die Organisation des 1. Rohrheimer Hof- und Gartenflohmarktes, bei dem sich fast 85 Groß-Rohrheimer beteiligt hatten. Der Termin für den nächsten Flohmarkt wurde auf den 23.04.2023 festgelegt. Nach zwei Jahren Pause waren die Bürger für Groß-Rohrheim 2022 auch wieder beim Kerwedorf dabei und generell sieht es für die Vereinsaktivitäten in der Zukunft wieder rosiger aus.

Für die Arbeit in der Gemeindevertretung oder genauer gesagt, für die Zusammenarbeit von Gemeindevertretung und Bürgermeister konnte das nicht berichtet werden. Insbesondere die jüngsten arglistig geplanten Alleingänge des Verwaltungschefs lassen befürchten, dass das Zerwürfnis andauert. Der Bürgermeister hatte dabei sowohl den Gemeindevorstand als auch die Gemeindevertretung hintergangen, gegen geltendes Recht verstoßen und zusätzlich die Personalkosten der Gemeinde überflüssigerweise aufgebläht.

Knapp 80% aller Gemeindevertreter haben das massiv kritisiert und lediglich die LiGR unterstützte die aktuelle Personalentscheidung. Was jedoch nicht verwundert. Handelt es sich bei dem Begünstigten der Personalentscheidung doch um ein Mitglied des LiGR-Kommunalwahlvorschlages. 

„Dabei hat der Bürgermeister einen Berg Arbeit auf dem Tisch, den er seit Jahren vor sich herschiebt. Neues Baugebiet, Seniorengerechtes Wohnen, Sanierung der gemeindeeigenen Gebäude (Energieeinsparung und Klimaschutz), Winterrasenplatz, Bewegungsparcours, Konzept für die Hallenbelegung oder Schaffung einer Badestelle an der Kiesgrube. Nichts von allem ist erledigt und oder steht vor der Erledigung. Den größten Skandal in der Amtszeit Bersch sehen die Bürger für Groß-Rohrheim jedoch darin, dass der BGM rund 10 Jahre lang vergessen hat, sich um Entschädigungszahlungen für eingetretene Waldschäden zu kümmern. Der Gemeinde waren schriftlich rund 300.000 Euro angeboten worden. Nach Rücksprache mit Hessen Forst war das dem Bürgermeister zu wenig. Hessen Forst war der Meinung, dass der Gemeinde 5 Mio. Euro zustehen. Das Dumme ist nur, dass er die Sache ganz vergessen hat und wir jetzt mit leeren Händen dastehen und es zu befürchten ist, dass inzwischen die Verjährung geltend gemacht werden kann“, führte der Vorsitzende weiter aus.

Mit dem Dank an die Mitglieder von Fraktion und Vorstand endete der Vorstandsbericht. Der Schatzmeisterin wurde nach ihrem Bericht eine einwandfreie Arbeit bescheinigt, was auch in der einstimmigen Entlastung des Vorstandes deutlich wurde. Bei der anschließendes Vorstandswahl gab es folgende Personalentscheidungen: 1. Vorsitzender Walter Öhlenschläger; 2.Vorsitzender Edmund Korffmann; Schatzmeisterin Waltraud Korffmann; Schriftführerin Doris Öhlenschläger; Beisitzer Philipp Schulz; Kassenprüferinnen Elke Crössmann und Ursula Schmitt.

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