Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

lieber Rainer,

es ist sehr schade, dass Du die Bitte der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim ausschlägst und auf dem Ausgabestopp für Windelsäcke und die Streichung der Zuschüsse für das Ruftaxi bestehst. Wie in vielen anderen Gemeinden, die ihre Haushaltspläne erst im laufenden Geschäftsjahr verabschieden, hättest auch Du die Möglichkeit, die beiden freiwilligen Leistungen problemlos weiterzuführen.

Wir würden uns jetzt einen Bürgermeister wünschen, der für seine Bürger eintritt, er seine Kompetenzen zum Wohle der Bürger ausschöpft und  nicht gegen sie. Schon gar nicht gegen die, die Windeln benötigen oder ein Ruftaxi, um Familienmitglieder im Krankenhaus zu besuchen.

Im Übrigen wird Herr Reinhold Bickelhaupt, Abteilungsleiter des Fachbereiches Nahverkehr bei der Kreisverwaltung gerne bestätigen, dass ich am 30.12.2019 mit seiner Mitarbeiterin ein Telefongespräch zu dem Sachverhalten Ruftaxi und Buslinie nach Darmstadt geführt habe. Zur vertraglichen Vereinbarung zum Ruftaxi erhielt ich dabei eine fehlerhafte Information, die allerdings für die Streichung der Zuschüsse absolut unerheblich ist.

Wir würden uns wünschen, dass dieses traurige Kasperltheater endlich aufhört, der Bürgermeister seine Hausaufgaben macht und kooperativ mit den gewählten Gemeindevertretern zusammenarbeitet.

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