Der Antrag der Fraktion FREIE WÄHLER - Bürger für Groß-Rohrheim auf Erstellung eines Radwegkonzeptes zeigt erste Früchte.

Bei einer Radtour am 15. Mai hat sich der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bau- und Umweltfragen in Groß-Rohrheim mit der Radwegesituation vor Ort befasst. Mit Unterstützung der Radfahrabteilung des TV wurden die Wege vom Rathaus durchs Niederfeld und entlang der Rheinstraße bis zur Einmündung in die B 44 an der Orts- und Kreisgrenze zu Gernsheim/Klein-Rohrheim, die Bahnunterführung Falltorhausstraße der Schüco-Kreisel, die Verbindung zum Brahmsweg, die Unterführung am Bahnhof und an der Kornstraße begutachtet.
Es wurden schadhafte oder fehlende Verkehrsschilder, überhängende Büsche und Bäume und manche Verkehrsführung bemängelt.
Insbesondere die Radwegeführung entlang der B44 Richtung Klein-Rohrheim erscheint sehr unfallträchtig. Mike Banasiuk hatte den Vorschlag nach Fertigstellung der Umgehungstrasse die Vorfahrtsregelung zu ändern, sodass der Radweg wieder durchgängig befahren werden kann. Gerade im Hinblick auf die Schüler die die Gernsheimer Schulen mit dem Fahrrad ansteuern wäre das eine erhebliche Verringerung der Gefährdungslage.
Ebenso kam unsere Forderung nach straßenbegleitenden asphaltierten Radwegen nach Einhausen und Langwaden zur Sprache zu dem der Ausschuss eine positive Empfehlung an die Gemeindevertretung beschloss.

 

Radeln Sie mit - wir halten uns fit

Bekanntlich sind wir leztes Jahr in großer Zahl mit viel Spaß links und rechts des Rheines geradelt. Der diesjährige Vereinsausflug führt uns an die Bergstrasse.


Start ist am Sonntag, 3. Juni gegen 10:00 in Groß-Rohrheim, Treffpunkt Jahnstraße 15. Die Rückkehr wird nicht vor 16:00 Uhr erfolgen, denn wir wollen kein Rennen fahren sondern uns die Gegend anschauen und es gemütlich angehen. Die Tour führt uns über Allmendfeld, Erlensee nach Zwingenberg und über Fehlheim und Langwaden zurück nach Groß-Rohrheim. Selbstverständlich wird das Kulinarische nicht zu kurz kommen und auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit wartet darauf bestaunt zu werden. Mehr soll aber an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Anmeldungen bitte an die folgende Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Groß-Rohrheimer wehren sich gegen den Pakt für den Nachmittag


Mit dieser Überschrift fasste das Starkenburger Echo das Ergebnis der Diskussionen einer Informationsveranstaltung über das Landesprogramm Pakt für den Nachmittag (PfN) zusammen. Offenbar sprach sich also eine Mehrheit der Teilnehmer gegen den Beitritt der Lindenhofschule zum PfN aus und unterstrich damit, dass die derzeitige Nachmittagsbetreuung gut funktioniert.
Ohne an dieser Stelle für oder gegen den PfN argumentieren zu wollen, muss festgestellt werden, dass der Kreis Bergstraße und der Kreis Groß-Gerau bei der Umsetzung dieses Landesprogramms teilweise ganz unterschiedliche Herangehensweisen haben. Erfahrungen aus dem Groß-Gerauer Kreisgebiet können deshalb nur bedingt Maßstab für Groß-Rohrheim sein.
Fakt ist allerdings, dass an der Lindenhofschule bereits heute eine deutliche Unterversorgung mit Lehrkräften besteht. Wenn das Land Hessen auf dem Pakt für den Nachmittag besteht, dann sollen doch bitte erst einmal die für den Regelunterricht notwendigen Lehrkräfte bereit gestellt werden!
Viel wichtiger als ein Beitritt zum Pakt für den Nachmittag erscheint vielen Eltern jedoch die vorrangige Grundsanierung der Lindenhofschule. Der bauliche Zustand ist teilweise absolut desaströs. Während an anderen Schulen die Digitalisierung der Klassenzimmer ein Thema ist, fehlt es im Urinal der Jungentoilette an fließendem Wasser.
Anfang der vergangenen Woche sickerte allerdings durch, dass die Kreisverwaltung von ihrer vormaligen Bedingung abgerückt ist, wonach eine Generalsanierung der Schule erst nach dem Beitritt zum PfN erfolgen soll. Insofern können Schüler, Eltern und Lehrer nun hoffen, dass es 2019 tatsächlich mit dem Um- und Neubau an der Lindenhofschule losgeht. Wir werden auch weiterhin am Ball bleiben und uns um diese Sache kümmern!

Radwege sind wichtige Bausteine für mehr Lebensqualität

 

Entlang der L3111 von Groß-Rohrheim nach Einhausen und von Jägersburg nach Langwaden/ Schwanheim gibt es überhaupt keinen Radweg!  Von Einhausen, Langwaden und Schwanheim gibt es schon lange vorbildliche Radwege zu den Nachbarorten.

Zunächst ist festzustellen, dass sich der  Radverkehr strukturell in den Freizeitverkehr und den Alltagsradverkehr aufteilt. Insbesondere in letzter Gruppe sind viele engagierte Radfahrer vertreten, dazu zählt sich auch Gerhard Henzel von den Bürgern für Groß-Rohrheim. Er führt aus: „Der ausgewiesene Weg durch den Wald ist für Ausflüge bei schönem Wetter zwar reizvoll, aber Berufspendlern nicht zumutbar. In der Dämmerung oder Dunkelheit und besonders im Winter ist der Weg mitten durch den Wald und Flur einfach nicht benutzbar.“ Fachleute des ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) sprechen dabei von fehlender sozialer Kontrolle, die jedoch einen offiziellen Radweg erst ausmacht.

Zur Förderung des Radverkehrs und wachsenden Radverkehrsanteilen auf dem Land ist es notwendig, jene Menschen zu überzeugen, welche heute noch kein Fahrrad fahren bzw. dies nur in der Freizeit machen. Dazu ist es notwendig, sich mit den Gründen zu beschäftigen, wieso Menschen nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren. Viele  äußerten auf die Frage „Warum sie nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren“, dass sie es als zu gefährlich empfinden.

Eine genauere Betrachtung, wieso das Fahrrad als zu gefährlich eingestuft wird, zeigt, dass insbesondere der starke Autoverkehr, zu wenige Radwege, schlechte Erkennbarkeit derselben bzw. mangelhafte Beleuchtung und eine nicht ausreichende Breite als Ursache genannt werden. Die Antwort „Zu viel Autoverkehr“ zeigt aber, dass große Bedenken und Ängste bestehen, die Fahrbahn mit dem Kfz-Verkehr teilen zu müssen.

Deshalb fordern wir einen Radweg entlang der L3111 von Groß-Rohrheim nach  Einhausen und von Jägersburg nach Langwaden/ Schwanheim. Einerseits geht es um Radfahrer die zur Arbeit fahren. Andererseits aber auch um den Freizeit-Radverkehr aus dem Ried an die Bergstraße oder auch von Odenwald und Bergstraße in das Naturschutzgebiet Hammerau in den Rheinauen.

 

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