Keine Mehrheit für Anglerbucht


Wenn Alle an einem Strang ziehen kann man viel erreichen. Doch leider hat unser Antrag für den bedingungslosen Erhalt der Anglerbucht und der Zuwegung keine Mehrheit erhalten.
In der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch, 8.11.2017 haben nur die Vertreter der Bürger für Groß-Rohrheim für den Erhalt der Landzunge und damit der Anglerbucht gestimmt. Mike Banasiuk hat eindrücklich geschildert wie er bereits als Jugendlicher schon mitgewirkt hat bei der Anlage der Laichzone und der Renaturierung der Bucht. „Diese über Jahrzehnte angelegten Laichgründe und der Bewuchs der Uferzone lassen sich nicht so einfach wo anders hin verlegen. Zudem ist dieser Gewässerabschnitt der einzige zurzeit nutzbare Angelplatz.“, trug er vor.
Gerhard Henzel machte deutlich, dass dieses Stück Natur nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Unter der Landzunge liegen ca. 500.000 to Kies. Und dies weckte Begehrlichkeiten die höher eingeschätzt wurden als der Schutz der Natur.
Wir bedauern sehr, dass es keine Mehrheit für den bedingungslosen Erhalt der Anglerbucht im Gemeindeparlament gibt. Die Entscheidung hängt aber nicht alleine vom Gemeindeparlament ab. Letztentscheidend ist das Regierungspräsidium in Darmstadt. In dem ausstehenden Genehmigungsverfahren gilt es die Belange des Naturschutzes deutlich zu machen. Wir werden uns dafür einsetzen.

 

Wir halten uns fit - laufen Sie mit!

Liebe Freundinnen und Freunde des Nordic Walking,
die Tage werden immer kürzer. Damit wir auch weiterhin bei Tageslicht
unsere gemeinsame Nordic Walking Runde absolvieren können treffen wir uns montags bereits um 16 Uhr.

Wir starten wie bisher am Dammhäuschen an der verlängerten Jahnstraße.

Mit den besten Wünschen für die Woche
Waltraud Korffmann und Gerhard Henzel

 

 

De Ausscheller ist unsere ersten Ausgabe unserer Bürgerinformation in neuem Gewand, die wir ja schon viele Jahre auflegen.

Sie sollen zukünftig mehr Informationen in möglichst kürzeren Abständen als seither erhalten.

Den sperrigen Namen FREIE WÄHLER…aktuell ersetzen wir in Zukunft mit De Ausscheller.

Der Ausscheller brachte früher die Neuigkeiten ins Dorf und wir wollen es ihm nachtun.

Viel Spaß bei der neuen Ausgabe von De Ausscheller!

 

zum download

 

 

Schutz der Anglerbucht

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Die Firma OMLOR möchte auch in den nächsten 15 bis 25 Jahren das Kiesloch in der verlängerten Speyerstraße ausbeuten. Dazu ist ein neuer Vertrag mit der Gemeinde erforderlich. Der Gemeindevorstand verhandelt bereits über die zukünftigen Regularien und die Gemeindevertretung wird sich in der kommenden Sitzung mit dem Vertrag befassen.
Bei der Präsentation der geplanten Auskiesung war in dem gezeigten Plan die Landzunge nicht mehr vorhanden. Die Anglerbucht soll demnach weggebaggert werden!
Die Firma OMLOR verweist bei Nachfragen zum Erhalt der Anglerbucht auf bevorstehende Genehmigungen und Regularien des Regierungspräsidiums. Wir hätten gerne jetzt schon eine Festlegung, dass die Firma die Landzunge bestehen lässt und deshalb auf die Auskiesung in diesem Bereich verzichtet.
Allerdings ist dies rein juristisch scheinbar nicht möglich, weil die Firma das Auskiesungsrecht noch nicht besitzt. Dies liegt noch in der Hand der Gemeinde.
Deshalb haben wir einen Antrag an die Gemeindevertretung gestellt der sicherstellen soll, dass die Anglerbucht nicht angetastet wird. Unser Antrag lautet:
Die Gemeindevertretung möge beschließen, die bei der Kiesgrube Omlor vorhandene und bereits renaturierte Landzunge bleibt bestehen und wird nicht der zukünftig auszubeutenden Fläche zugeschlagen. Die ungehinderte Zuwegung zur Landzunge ist sicherzustellen.

 

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Wähler sind nicht das Stimmvieh von CDU und Grünen


Freie Wähler fordern klares Bekenntnis zum Verbleib Groß-Rohrheims im Bergsträßer Wahlkreis

„Die Groß-Rohrheimer Wählerinnen und Wähler werden zum Spielball parteipolitisch motivierter Hauruck-Aktionen“, kommentiert der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Walter Öhlenschläger, das Vorhaben der schwarz-grünen Koalition in Wiesbaden. Die beiden Landtagsfraktionen haben Pläne vorgelegt, wonach Groß-Rohrheimer Interessen künftig von einem Groß-Gerauer Landtagsabgeordneten vertreten werden. „Absoluter Nonsens“, meinen die Freien Wähler dazu, und stellen die Frage, ob es in Wiesbaden keine anderen Aufgaben mehr gibt ?

Der Staatsgerichtshof hat nach Ansicht der Freien Wähler deutlich gemacht, dass die ungleiche Wählerverteilung in den Wahlkreisen nicht so gravierend sind, dass sie eine Aufhebung der Wahl rechtfertigen würden. Also macht es auch keinen Sinn, die Wähler mal hierhin und mal dahin zu schieben, gerade wie es der jeweiligen Mehrheit in den Kram passt. So würde der Wähler zum Stimmvieh degradiert. „Wer den Politikverdrossenen in unserem Land weiteren Zulauf bescheren möchte, der ist mit dieser sogenannten Wahlrechtsreform auf dem richtigen Weg“, kommentiert Walter Öhlenschläger, selbst Groß-Rohrheimer, diese Aktion von schwarz-grün. Die Freien Wähler werden diese Angelegenheit zum Thema der nächsten Kreistagsitzung machen.