Groß-Rohrheimer wollen an den Baggersee

 

Bei Bürgergespräch kamen am vergangenen Samstag rund 60 Bürger zusammen. Mehr als deutlich kam zum Ausdruck, dass die jetzige Situation keine Lösung ist. Wäre in der Vergangenheit genauso rigoros durchgegriffen worden wie jetzt, wäre die Vollsperrung gar nicht erst notwendig geworden. In allen Wortbeiträgen wurde die jetzige Situation extrem bedauert. Von Wohnwertverlust und einem Armutszeugnis für die Naherholung in Groß-Rohrheim war die Rede. Sehr kritisch wurde außerdem angemerkt, dass das Ordnungsamt offenbar viel zu schwach besetzt sei und man insbesondere an Wochenende kaum Kontrollen, weder am Baggersee noch in der Hammerau festgestellt habe.

Fakt ist, dass die anwesenden Groß-Rohrheimer nicht auf die Naherholung am See verzichten möchten. Es wurde von Konzepten an anderen Baggerseen berichtet, bei denen Kiesbaggerei, Angeln, Naherholung und Baden nebeneinander funktionieren. Zudem werden an solchen Baggerseen Parkplätze und sogar Toiletten angeboten. Beides natürlich gegen Gebühr. Vorgeschlagen und schließlich vereinbart wurde die Gründung einer Interessengemeinschaft, die sich die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für den Baggersee zur Aufgabe macht. Woanders funktionieren solche Konzepte. Weshalb nicht auch in Groß-Rohrheim?

 

 

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