So sieht es aus mit der Sportstättenplanung:

Die ersten reinen Sportanlagen in Groß-Rohrheim waren sicher der Fußballplatz (heute Tennenplatz) und die alte Turnhalle. Anfang der 1970er Jahre kam es dann zu verschiedenen Erweiterungen. Bürgerhalle, Tennisplätze, Bürgerhallenanbau, Kleinsportfeld, Leichtathletikanlage, Rasenplatz mit Laufbahnen und die Skateranlage waren Stationen der Sportstättenentwicklung. Anfang/Mitte 2018 äußerten verschiedene Vereine Ideen für eine Erweiterung der Sportanlagen. Damit eine vernünftige Zukunftsplanung der Sportanlagen überhaupt möglich ist beantragten wir die Erstellung eines Sportstättenentwicklungsplanes. Vorstufe dazu war eine Bestandsplanung, die es bis dato überhaupt nicht existierte. Auf Anregung der Ausschussvorsitzenden Svenia Banasiuk wurden die Vereine bezüglich ihrer Ideen und Anregungen hinsichtlich künftiger Sportanlagen angeschrieben. Die Rückmeldungen wurden in einen ersten Entwurf einer Entwicklungsplanung eingearbeitet. Am 30.10.2019 erfolgte im Fachausschuss die erste Präsentation dazu. Planer und Mitglieder des Sport- Kultur und Jugendausschusses waren sich dabei einig, dass die Details des Entwurfes mit den beteiligten Vereinen besprochen werden müssen. In der darauf folgenden regulären Sitzung des Fachausschusses am 05.02.2020 war dies nicht möglich, weil einige Gemeindevertreter die Planunterlagen nicht erhalten hatten. Wir, die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim waren zwar vorbereitet. Beratungen machen aber nur Sinn wenn alle Beteiligten voll umfänglich informiert sind und über alle Unterlagen verfügen. Dann kam Corona und hat alle weiteren Bemühungen in dieser Sache ausgebremst.

Wer in Kenntnis der vorstehend genannten Tatsachen von einer Blockade der Sportstättenentwicklung spricht oder, wie ebenfalls geschehen, der Gemeindeverwaltung vorwirft falsche Protokolle zu erstellen, der hat mindestens an einer Stelle nicht aufgepasst oder war eingenickt. Die im Raum stehenden Zuschüsse vom Land Hessen sind nicht gefährdet. Die Anträge dazu müssen erst 2021 gestellt werden. In erster Linie muss es jetzt um eine vernünftige und zukunftsfähige Planung aller Sportstätten gehen. Vordringliche Herausforderung dürfte dabei eine Entlastung der Hallenzeiten sein. Wer jetzt schnell Geld ausgeben und z.B. ein Multifunktionsfeld bauen will, der läuft Gefahr an der falschen Stelle zu bauen und andere Vorhaben zu behindern bzw. unmöglich zu machen. Deshalb ist jetzt Gehirnschmalz gefragt. In der nächsten Sitzung des Fachausschusses muss dieses Thema beraten werden. Vereine, Verwaltung und Politik müssen am Tisch sitzen. Und wenn es an diesem Tag kein Ergebnis gibt, dann sollte eine oder zwei Wochen später die nächste Sitzung dazu stattfinden.

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