Schlammschlacht im Bürgermeisterwahlkampf

Streit (besonders im Bereich der Politik), der unsachlich und mit herabsetzenden Äußerungen o. Ä. ausgetragen wird nennt man Schlammschlacht. So steht es im Duden. In den vergangenen Wochen war mehrfach zu lesen, dass es beim Bürgermeisterwahlkampf eine Schlammschlacht gäbe. Der Leserbrief im Groß-Rohrheimer Blatt ist das erste und bislang glücklicherweise einzige Beispiel dafür. Die Bürger für Groß-Rohrheim sind keine Partei und wollen es auch nicht werden. Insofern kümmern wir uns auch weiterhin nicht um Parteiarbeit sondern um unser Dorf und seine Bürgerinnen und Bürger. Andere für ihr ehrenamtliches Engagement herabsetzen gehört ebenfalls nicht zu den erstrebenswerten Zielen.

 

Vor sechs Jahren wurde der amtierende Bürgermeister von SPD und CDU unterstützt. Damals war das okay. Weshalb kritisiert man diesmal den parteilosen Herausforderer bzw. seine Unterstützer für die genau gleiche Sache?

Taschenspielertricks bei den Bürgern für Groß-Rohrheim? In einem nicht von den Freien Wählern vorgegebenen zeitlichen Zusammenhang mit den Themen „Fehlende Lagermöglichkeiten für Vereine, fehlende Räume für Volkshochschule, Krabbelgruppe, etc. sowie einem vorgesehenen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus und der Schaffung von Parkplätzen“, wurde in der Gemeindevertretung ein Sachantrag gestellt. Nicht mehr und nicht weniger. Zum Wahlkampfthema haben es alleine diejenigen gemacht die über die genannten Argumente nicht sachlich diskutieren wollten und vor der engen, aber viel befahrenen Jahnstraße die Augen verschließen. Es ist doch so einfach. Wenn ein Vorschlag keine Mehrheit bekommt dann ist er vom Tisch. Nach der Bürgermeisterwahl wird es nun hoffentlich wieder etwas ruhiger und sachlicher in Groß-Rohrheim.

 

 

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