Überflutung des Augrabens

Nussbaum


Die SPD-Fraktion hatte in dieser Sache eine Anfrage an den Gemeindevorstand gestellt, zu der sich der Bürgermeister in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung um eine Antwort bemühte. Leider ging es dabei zum großen Teil nur "um den heißen Brei" und an den Fakten vorbei. Offen und ehrlich wäre es gewesen, einfach zuzugeben, dass der Augraben -aus welchen Gründen auch immer- in den vergangenen Jahren nicht ordentlich kontrolliert und geräumt wurde. Die Grabensohle sowie die Durchlässe (Rohre unter den Graben-Überfahrten an der Allmannspforte, der Neugasse, der Speyerstraße und in der Augrabenstraße) waren teilweise bis zu 25/30cm hoch mit Schlamm und anderem Material gefüllt. Zudem wurde vergessen den Graben regelmäßig in Augenschein zu nehmen. Wie hätte sonst in Höhe des Vogelparks ein Nussbaum in der Grabensohle wachsen können? Immerhin war der Baum gut 250 cm hoch. Und gemäht wurde der Graben auch nicht, obwohl schon bei den Überflutungen im Jahr 2018 von Bürgern und Mitarbeitern der DB darauf hingewiesen wurde.

Immerhin kam durch die Beantwortung ans Licht, dass neben der nicht stattgefundenen Grabenpflege ein von der DB provisorisch eingebautes Rohr mit zu geringem Durchmesser zu den Überflutungen beigetragen haben soll. Unverständlich ist und bleibt allerdings, weshalb man diesen Zusammenhang bei den wiederholten Überflutungen im Jahr 2018 nicht geprüft hatte. Noch unverständlicher ist, weshalb keine Antwort auf die Frage gegeben wurde, ob die Gemeinde die DB aufgrund des zu gering dimensionierten Rohres für die entstandenen Kosten in Regress nehmen kann? Wir hoffen, dass die Kontrolle und Reinigung der Gräben nun wieder mit der notwendigen Sorgfalt betrieben wird.

 

 

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