Radverkehrskonzept des Kreises Bergstraße


Bürgerbeteiligung unterstreicht Notwendigkeit der FREIE WÄHLER Initiative
599 Bürgerinnen und Bürger des Kreises Bergstraße haben sich an der Online
Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des Radverkehrsnetzes beteiligt. 1035 Vorschläge
und Anregungen wurden dazu abgegeben. Beide Zahlen bestätigen eindrucksvoll, dass es
höchste Zeit für die seit mindestens 25 Jahre überfällige Fortschreibung des
Radverkehrskonzeptes im Kreis Bergstraße war.
Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am 28.05.2019 in Lorsch, informierten die
Kreisverwaltung sowie die Projektbeauftragten des Büros Radverkehr Konzept Frankfurt,
über den Sachstand zum Thema Radwege im Kreis Bergstraße. Der Fokus der
Untersuchung liegt insbesondere auf den Bedürfnissen des Alltagsradverkehrs.
Dieser wird durch vier Kriterien gekennzeichnet.
1. Direkte Führung (ohne Umwege)
2. Schnelles Vorabkommen
3. Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer
4. Befahrung auch bei Dunkelheit, Niederschlag und im Winter
Auch der ADFC Bergstraße (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) unterstreicht diese
Kriterien. Insofern ist ein weiteres Mal bestätigt, dass es keine Alternative für einen
straßenbegleitender Radweg zwischen Jägersburg und Einhausen gibt.
Unverständlich ist ebenfalls, weshalb nur 10 Städte und Gemeinden von dem Angebot der
Projektleitung Gebrauch machen und ihre Radwege vertieft prüfen lassen. Dabei geht es
um Gefahrenstellen, Lückenschlüsse und Verbesserungen. Leider ist auch Groß-
Rohrheim nicht mit dabei.
Insgesamt war es eine sehr gute Veranstaltung in Lorsch. Viele gute und richtige Ansätze
sind zu erkennen. Im Herbst 2019 findet ein Bürgerworkshop zu diesem Projekt statt und
wenn keine Verzögerungen eintreten, kann Anfang 2020 mit der Realisierung der ersten
Maßnahmen begonnen werden.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen