Großes Interesse an neuem Baugebiet in Groß-Rohrheim

 

Die Informationsveranstaltung zum neuen Baugebiet am südöstlichen Ortsrand stieß auf reges Interesses. Am vergangenen Mittwoch (27.) waren eine ganze Reihe Bauwilliger anwesend und informierten sich über den Planentwurf und die vorgesehenen Festlegungen. Nach der ausführlichen Präsentation wurden dann recht detaillierte Fragen gestellt und Vorschläge gemacht, die bei der weiteren Planung bedacht werden sollten.

Gleich mehrfach wurde geäußert, dass die Zufahrt durch das bestehende Baugebiet sehr umständlich sei und eine deutliche Zunahme der dortigen Verkehrsbelastung bedeutet. Die Neuwiese mit dem angrenzenden Nettomarkt und die Mozartstraße mit dem Kindergarten stellen gewissermaßen Nadelöhre dar, durch die der zusätzlich zu erwartende Verkehr hauptsächlich laufen würde. Insofern könnte eine direkte Anbindung des Baugebietes an die Straße zum südlichen Kreisverkehr eine Lösung sein.

Neben den zu erwartenden Schallschutzmaßnahmen wurde die laut Planung vorgesehene Randbegrünung des Baugebietes angesprochen. Nach Ansicht einiger Bauinteressenten bedeutet diese eine nicht unerhebliche Nutzungseinschränkung.

Für den Bereich zwischen dem neuen Baugebiet und den Grundstücken der Wilhelm-Leuschner-Straße ist laut Entwurfsplanung ein Fußweg vorgesehen. Die Bauinteressenten sehen dadurch jedoch eine gewisse Einbruchsgefährdung gegeben. Außerdem besteht die Gefahr, dass dieser Fußweg, ähnlich wie im Bereich des Baugebietes Krautgewann zur Hundetoilette wird. Gezielt wurde auch nach den für die verschiedenen Gebäudetypen vorgesehenen Traufhöhen gefragt, denn die künftigen Häuslebauer möchten ihre Häuser natürlich optimal ausbauen.

Die Fragen nach dem Preis und dem Zeitpunkt der Vergabe des neuen Baulandes konnte an diesem Abend nicht beantwortet werden. Für die Gemeindevertreter der Freien Wähler war es jedoch wichtig, ein Feedback zu dem neuen Baugebiet zu erhalten. So wurde deutlich, dass generell großes Interesse am Baugebiet und insbesondere auch eine Nachfrage nach Eigentumswohnungen besteht.

Wenn keine unvorhersehbaren Probleme auftraten, sollte das neue Baugebiet im Oktober 2019 die letzte Hürde nehmen.

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