Bersch Trumpt auf.

 

Jeder in Groß-Rohrheim wird froh sein, wenn unsere Feuerwehr mittlerweile gut dasteht und sich viele Frauen und Männer, Jüngere und Ältere für die Sicherheit im Dorf engagieren. Dankbar haben die Gemeindevertreter in einer Ausschusssitzung im vergangenen Herbst die Information des Gemeindebrandmeisters zur Kenntnis genommen, dass die Tagesbereitschaft kein Problem mehr darstellt. Deshalb ist es  absolut unverständlich, weshalb nun auch die Feuerwehr in den Streit zwischen Bürgermeister und Gemeindevertretung hineingezogen wird. Die Gemeindevertreter sind bezüglich ihrer Entscheidungen bekanntlich nur ihrem Gewissen verpflichtet. Allerdings sind ihre Entscheidungen auch von den Informationen des Bürgermeisters abhängig.

In der Novembersitzung der Gemeindevertretung hatte der Bürgermeister auf Anfrage der Freien Wähler berichtet, dass die Position des Gerätewartes nicht zum 01.01.2019 besetzt werden müsse, denn die Geräte der Feuerwehr seien bis zum 30.06.2019 geprüft. Auf Nachfrage beim Kreisbrandinspektor wurde von dort mitgeteilt, dass es eine ganze Reihe von Feuerwehren im Kreis Bergstraße gibt, die die Gerätewartung ehrenamtlich erledigen und deren Kameraden dafür eine Entschädigung erhalten. Geräte die einer speziellen Prüfung bedürfen werden von dazu befähigten Fachfirmen geprüft. Nichts anderes war die Intension für den Antrag, die Stelle des Gerätewartes um sechs Monate aufzuschieben. Wer der Gemeindevertretung vorwirft mit der Sicherheit der Feuerwehrkameraden oder der Bevölkerung zu spielen der betreibt bewusst ein falsches Spiel mit der Wahrheit.

Es ist schlichtweg die Unwahrheit, wenn behauptet wird, dass die Fraktionen der Gemeindevertretung an dem Auswahlverfahren des Gerätewartes beteiligt waren. In der Dezembersitzung der Gemeindevertretung war überdies keine Rede von einem ausgewählten Bewerber. Nun ist zu hören, dass diesem bereits eine Zusage gegeben wurde. Woher nimmt der Bürgermeister den Mut dies öffentlich zu machen? Ohne genehmigten Haushalt kann er das gar nicht!

Noch eins muss an dieser Stelle gesagt werden. Die Gemeindevertreter können und müssen sich auf die Aussage von Fachleuten verlassen. Der Kreisbrandinspektor hat öffentlich feststellt, dass die vorhandene Ausrüstung unserer Feuerwehr gut ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Insofern sieht er absolut kein Sicherheitsrisiko. Er hat weiterhin festgestellt, dass die nun vorgesehenen Neuanschaffungen weit über das Notwendige hinausgehen.

Wie sollen die Gemeindevertreter vertrauensvoll mit einem Bürgermeister zusammenarbeiten, der sie ständig öffentlich beschimpft und falsche Informationen verbreitet?

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