Groß-Rohrheim bleibt im Kreis Bergstraße…2. Teil

 

Groß-Rohrheimer Wählerinnen und Wähler dürfen bei der bevorstehenden Wahlkreisreform keinesfalls einem Wahlkreis im Landkreis Groß-Gerau zugeschlagen werden. So lautete die Forderung der Kreistagsfraktion der Freien Wähler, die dazu am 15. Oktober 2017 einen entsprechenden Antrag beim Kreistag Bergstraße einreichten. Wenige Stunden später erfolgte ein fast wortgleicher Antrag der dortigen GroKo. In seiner Sitzung am 06.11. lehnte der Kreistag Bergstraße die von der Landesregierung vorgesehen Wahlkreisreform fast einstimmig ab und plädierte für einen Verbleib Groß-Rohrheims in einem Wahlkreis des Landkreises Bergstraße.

Selbstverständlich ist auch unserem Bürgermeister für sein Engagement in dieser Sache zu danken. Bei einer Anhörung der von der Wahlkreisreform betroffenen Kommunen in Wiesbaden, hat er die Position unserer Gemeindevertretung sicher gut vertreten. In den Gemeindegremien wurde diese Sache natürlich auch beraten.

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 26. Oktober hatten die Freien Wähler nachgefragt, wann der vom Bürgermeister angekündigte Resolutionsentwurf den Fraktionen zugeht. Dies geschah dann am 02.11.2017. Diesem Entwurf konnten Gemeindevertreter der Freien Wähler und je ein Mitglied von CDU und SPD Fraktion nicht folgen. Der Kompromissvorschlag einer Resolution, der von allen Fraktionen hätte unterschrieben werden können, war offenbar nicht gewünscht.

In der Sache selbst gab und gibt es jedoch keine zwei Meinungen. Die Wählerinnen und Wähler müssen nicht jede unausgegorene, wirklichkeitsfremde „Reform“ aus Wiesbaden mitmachen. Insofern freuen wir uns über den Erfolg in der Sache und danken allen, die am gleichen Strick und in die gleiche Richtung gezogen haben.

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