Pakt für den Nachmittag

Auf der  Internetseite des Kreises Bergstraße ist zu lesen: „Mit dem Pakt für den Nachmittag steht den Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen ein verlässliches und bedarfsorientiertes Bildungs- und Betreuungsangebot zur Verfügung, das sowohl einen Betrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie als auch für mehr Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe leistet.“
Doch die GEW sieht das ganz anders:
„Das Betreuungsmodell an Grundschulen hält nicht, was es verspricht“ ist in ECHO ONLINE vom 23.03.2017 zu lesen.
Weiterhin erfahren wir: „Was zunächst wie ein gutes Konzept aussehe, sei ein Mittel der Kostenreduktion zulasten der Lehrer und der Beschäftigten der Trägerorganisation. Der Kreis Bergstraße sei bestrebt, mit möglichst vielen Schulen den Pakt für den Nachmittag zu schließen. Dabei werde regelmäßig berichtet, dass der Kreis nur dann bauliche Veränderungen gewährt, wenn sich die Schule entschließt, dem Pakt beizutreten. Dies sei eine Art von Erpressung.“
Auch in Groß-Rohrheim besteht ein dringender Bedarf an baulichen Veränderungen!
Wir benötigen eine grundlegende Sanierung des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes. Zudem werden zusätzliche Räume für die Nachmittagsbetreuung, eine Schulmensa und eine Schülerbibliothek benötigt.
An der Schule besteht das Betreuungsangebot Familienfreundlicher Kreis Bergstraße mit zwei Gruppen. Dabei soll es auch bleiben. Aber es fehlen bedarfsgerechte Räumlichkeiten und eine Schulmensa.


Jetzt stellt sich die Frage: Wird der Kreis nur dann alle  notwendigen bauliche Veränderungen bewilligen, wenn sich die Schule entschließt, dem Pakt beizutreten?

 

FREIE WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim

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