Corona-Schutzschirm auch für Bergsträßer Vereine

Kreisvorstand und Kreistagsfraktion der Freien Wähler Kreis Bergstraße unterstützen die Initiativen von Landrat Engelhard und des hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Karsten Krug, die sich beim Land Hessen für die Einführung eines Corona-Schutzschirmes zugunsten des Landkreises und der Kommunen einsetzen. In der aktuellen Situation müssen die Städte und Gemeinden zusätzlichen finanziellen Freiraum erhalten, um auf die Aufgaben und Herausforderungen die die Corona-Pandemie nach sich zieht reagieren zu können. Eine verantwortungsbewusste Landesregierung darf vor dem sich abzeichnenden Einbruch der kommunalen Einnahmen nicht die Augen verschließen.

„Die Bergsträßer Vereine und Organisationen, die vielerorts das Herzstück unseres sozialen und kulturellen Miteinanders sind, leiden ebenfalls unter den Folgen der Corona-Pandemie. Der Wegfall von Veranstaltungen lässt die Vereinskassen immer weiter schrumpfen. Dem dürfen wir nicht tatenlos zusehen“, fordert Walter Öhlenschläger, Kreisvorsitzender der Freien Wähler Bergstraße.  Der Sportkreis Mannheim schätzt, dass der Wegfall des dortigen Turnierbetriebes, den Vereinen Mindereinnahmen in Höhe von rund 500.000 Euro beschert hat. Im Kreis Bergstraße dürfte es ähnlich aussehen und ob die im einen oder anderen Fall vorhandenen Rücklagen ausreichen die Krise zu überstehen steht in den Sternen. Die Kosten für die vereinseigenen Sportanlagen, für Fahrzeuge und Vereinsheime laufen jedoch weiter. Die Freien Wähler appellieren an Bund, Land und Kommunen, sich dieser Thematik dringend anzunehmen und die Vereine nicht im Regen stehen zu lassen. Für den Kreis Bergstraße bereitet man gerade eine entsprechende Initiative vor.  „Es wird sicher nicht einfach einen für alle Vereine und Organisationen gerechten Schutzschirm aufzuspannen. „Wenn wir jedoch nicht alles daransetzen möglichst zügig unbürokratische Lösungen für die vorhandene Problematik zu finden, könnte das soziale und kulturelle Miteinander im Kreis Bergstraße schnell darunter leiden“, so Öhlenschläger abschließend.

Bürgermeisterwahl 2020

Wir bedanken uns bei Sascha Holdefehr für seinen sehr engagierten, sachlichen und fairen Wahlkampf. Danke auch an seine Familie und seine Freunde die ihn so toll unterstützt haben. Knapp 38% sind ein gutes Ergebnis. Vielen Dank allen seinen Wählerinnen und Wählern. Trotzdem. Es hat nicht gereicht. Herzlichen Dank für diese Kandidatur. Nur dadurch hatten die Bürgerinnen und Bürger eine echte Wahlmöglichkeit.

Alles Gute dem wiedergewählten Bürgermeister!

Buslinie 44 nach Griesheim bzw. Darmstadt

Mitte Dezember 2018 wurde Groß-Rohrheim an die Buslinie 44 der LNVG nach Griesheim bzw. Darmstadt angebunden. Alle Beteiligten waren sich damals einig, dass eine neu geschaffene Buslinie eine gewisse Anlaufzeit benötigt. Vor genau einem Jahr, am 11.03.2019 hatten wir eine Anfrage hinsichtlich Häufigkeit der Nutzung gestellt. Immerhin zahlt unsere Gemeinde für dieses Buslinie pro Jahr einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Da muss es erlaubt sein nach der Sinnhaftigkeit der Ausgaben zu fragen. Die Antwort auf unsere Anfrage fiel erwartungsgemäß recht mager aus. Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass der untersuchte Zeitraum zu kurz für belastbare Aussagen sei. Wir gingen davon aus, dass nach dem ersten kompletten Betriebsjahr, also spätestens im Januar 2020 eine weitergehende Information erfolgt. Bis dato ist allerdings nichts dergleichen geschehen. Weiterhin sind leere oder fast leere Busse der Linie 44 zu sehen. So haben wir für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung eine entsprechende Anfrage vorbereitet. Nahverkehr um jeden Preis macht wenig Sinn.

Schlammschlacht im Bürgermeisterwahlkampf

Streit (besonders im Bereich der Politik), der unsachlich und mit herabsetzenden Äußerungen o. Ä. ausgetragen wird nennt man Schlammschlacht. So steht es im Duden. In den vergangenen Wochen war mehrfach zu lesen, dass es beim Bürgermeisterwahlkampf eine Schlammschlacht gäbe. Der Leserbrief im Groß-Rohrheimer Blatt ist das erste und bislang glücklicherweise einzige Beispiel dafür. Die Bürger für Groß-Rohrheim sind keine Partei und wollen es auch nicht werden. Insofern kümmern wir uns auch weiterhin nicht um Parteiarbeit sondern um unser Dorf und seine Bürgerinnen und Bürger. Andere für ihr ehrenamtliches Engagement herabsetzen gehört ebenfalls nicht zu den erstrebenswerten Zielen.

 

Vor sechs Jahren wurde der amtierende Bürgermeister von SPD und CDU unterstützt. Damals war das okay. Weshalb kritisiert man diesmal den parteilosen Herausforderer bzw. seine Unterstützer für die genau gleiche Sache?

Taschenspielertricks bei den Bürgern für Groß-Rohrheim? In einem nicht von den Freien Wählern vorgegebenen zeitlichen Zusammenhang mit den Themen „Fehlende Lagermöglichkeiten für Vereine, fehlende Räume für Volkshochschule, Krabbelgruppe, etc. sowie einem vorgesehenen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus und der Schaffung von Parkplätzen“, wurde in der Gemeindevertretung ein Sachantrag gestellt. Nicht mehr und nicht weniger. Zum Wahlkampfthema haben es alleine diejenigen gemacht die über die genannten Argumente nicht sachlich diskutieren wollten und vor der engen, aber viel befahrenen Jahnstraße die Augen verschließen. Es ist doch so einfach. Wenn ein Vorschlag keine Mehrheit bekommt dann ist er vom Tisch. Nach der Bürgermeisterwahl wird es nun hoffentlich wieder etwas ruhiger und sachlicher in Groß-Rohrheim.

 

 

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