Einkaufen vor Ort

 

Die Fraktion FREIE WÄHLER - Bürger für Groß-RohrheimAntrag stellt den Antrag 
den  Internetauftritt und die Familienmappe unserer Gemeinde um die Rubrik „Einkaufen vor Ort“ zu erweitertern.

 

Begründung:

Die Einkaufsgewohnheiten der Bevölkerung haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Einzelhandel und Handwerk müssen sich ständig gegen eine Vielzahl von Wettbewerbern behaupten und verfügen dabei in den seltensten Fällen über die finanziellen Möglichkeiten sich in Punkto Werbung und Marketing zu behaupten. Markendiscounter, großflächiger Einzelhandel, Bauhausketten, Lieferservices für Lebensmittel und diverse Onlinehändler verfügen offenbar über unglaubliche Werbebudgets. Vor Ort, in den Dörfern und Gemeinden, tragen diese Unternehmen jedoch in den seltensten Fällen zu einem sozialen, nachhaltigen Miteinander der Dorfgemeinschaft bei.

Dorfgemeinschaften wie Groß-Rohrheim können auf das vor Ort vorhandene Angebot von Einzelhandel und Handwerk stolz sein. Wir sollten alles dafür tun, dass so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich hier vor Ort einkaufen und die lokale Wirtschaft am Laufen halten.

Neun Gründe, warum sich der Einkauf vor Ort lohnt:

  • Kurze Wege – Zeit und Benzin sparen
  • Kompetente Beratung vor Ort
  • Kunde ist meist persönlich bekannt
  • Kauf einschließlich Dienstleistung
  • Gebührenfreies Parken
  • Kaufkraft bleibt im Ort
  • Erhalt der Angebotsvielfalt in der Gemeinde
  • Sicherung von Arbeitsplätzen
  • Sicherung der Unterstützung von Vereinen und Hilfsorganisationen

In vielen Städten und Gemeinden laufen dazu seit einiger Zeit Unterstützungsaktionen unter der Bezeichnung “Heimat shoppen“. Es ist zu überlegen, ob wir auch in Groß-Rohrheim eine ähnliche Aktion durchführen.

Als ersten Schritt zu einer Unterstützung der vor Ort ansässigen Einzelhändler und des Handwerkes sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, insbesondere Neubürgern die Einkaufsmöglichkeiten in Groß-Rohrheim aufzuzeigen. Da es seit einigen Jahren keine Neubürgerbroschüre mehr gibt, könnte eine entsprechende Information auf der Homepage der Gemeinde sowie in der Familienmappe erfolgen. Es geht dabei nicht um seitenlange Präsentationen sondern um eine kurze Vorstellung des Angebotes mit den jeweiligen Kontaktdaten.

Der Erhalt der bestehenden Einkaufs-und Dienstleistungsangebote würde sich in jedem Fall positiv auf die Attraktivität unserer Gemeinde auswirken.

 

 

 

Präsentation zum Thema Radverkehrskonzept des Kreises

 

Die Präsentation zum Thema Radverkehrskonzept des Kreises können Sie hier herunterladen.

 

 

Überflutungen am Augraben

 

Unter dem Datum vom 3. März 2018 berichtete das Starkenburger Echo, dass die Deutsche Bahn das Brückenbauwerk über den Weid- und Augraben erneuert. Nachdem die alte Brücke bereits gut 115 Jahre auf dem Buckel hatte, sicher eine sinnvolle Maßnahme. Zumal der besagte Graben überschüssiges Regenwasser aus Teilen der Kanalisation östlich der Bahnlinie aufnimmt, und deshalb entsprechend befestigt sein muss.

Ein Ende der Baumaßnahmen ist derzeit noch nicht absehbar, was sicher auch an der Komplexität des Projektes liegt. Was jedoch auffällt und beleuchtet werden muss, sind die dort wiederholt aufgetretenen Überflutungen.

Mehrfach musste unsere Feuerwehr eingreifen und die über die Ufer tretenden Wassermassen bändigen. Bei den Regenfällen am Nachmittag des 3. Juni war das jedoch nicht mehr möglich. Der Weid- und Augraben trat ca. 40-50 cm hoch über die Ufer und überschwemmte alle südwestlich des Weges verlaufenden Gärten, den Vogelpark ein daneben befindliches Anwesen. Die Grundstücke waren teilweise einer Tiefe von 25-30 Metern überflutet.

Spätestens bei dem jetzt angerichteten Schaden stellt sich die Frage nach den Hintergründen. Ursächlich für die großen Wassermassen waren sicherlich der extreme Regen. Zudem stellt sich allerdings die Frage, ob durch das neue Brückenbauwerk Veränderungen eingetreten sind die die Funktion des Grabens beeinträchtigen? Oder liegen die Überschwemmungen auch daran, dass die Pflege des Grabens nicht auf dem neusten Stand ist? Wann wurden der Graben und seine Durchlässe eigentlich zum letzten Mal richtig geräumt? Die diversen Bilder (einzusehen bei facebook oder www.bfgr-gross-rohrheim.de ) lassen vermuten, dass das schon eine Weile her ist.

 

 

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AGraben2

 

AGraben

Radverkehrskonzept des Kreises Bergstraße


Bürgerbeteiligung unterstreicht Notwendigkeit der FREIE WÄHLER Initiative
599 Bürgerinnen und Bürger des Kreises Bergstraße haben sich an der Online
Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des Radverkehrsnetzes beteiligt. 1035 Vorschläge
und Anregungen wurden dazu abgegeben. Beide Zahlen bestätigen eindrucksvoll, dass es
höchste Zeit für die seit mindestens 25 Jahre überfällige Fortschreibung des
Radverkehrskonzeptes im Kreis Bergstraße war.
Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am 28.05.2019 in Lorsch, informierten die
Kreisverwaltung sowie die Projektbeauftragten des Büros Radverkehr Konzept Frankfurt,
über den Sachstand zum Thema Radwege im Kreis Bergstraße. Der Fokus der
Untersuchung liegt insbesondere auf den Bedürfnissen des Alltagsradverkehrs.
Dieser wird durch vier Kriterien gekennzeichnet.
1. Direkte Führung (ohne Umwege)
2. Schnelles Vorabkommen
3. Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer
4. Befahrung auch bei Dunkelheit, Niederschlag und im Winter
Auch der ADFC Bergstraße (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) unterstreicht diese
Kriterien. Insofern ist ein weiteres Mal bestätigt, dass es keine Alternative für einen
straßenbegleitender Radweg zwischen Jägersburg und Einhausen gibt.
Unverständlich ist ebenfalls, weshalb nur 10 Städte und Gemeinden von dem Angebot der
Projektleitung Gebrauch machen und ihre Radwege vertieft prüfen lassen. Dabei geht es
um Gefahrenstellen, Lückenschlüsse und Verbesserungen. Leider ist auch Groß-
Rohrheim nicht mit dabei.
Insgesamt war es eine sehr gute Veranstaltung in Lorsch. Viele gute und richtige Ansätze
sind zu erkennen. Im Herbst 2019 findet ein Bürgerworkshop zu diesem Projekt statt und
wenn keine Verzögerungen eintreten, kann Anfang 2020 mit der Realisierung der ersten
Maßnahmen begonnen werden.

Radtour der Bürger für Groß-Rohrheim

 

Wie bereits in unserer letzten Ausgabe des Ausschellers berichtet, findet unsere diesjährige Ganztagesradtour am Donnerstag, den 20. Juni 2019 – Fronleichnam - statt.

Treffpunkt: 10.00 Uhr in der Jahnstraße 15
Unsere Tour führt uns dieses Mal über Langwaden und Schwanheim nach Lorsch. Dort findet für uns eine gebuchte Führung im Freilichtlabor - karolingischer Herrenhof Lauresham - statt.
Danach ist noch genügend Zeit für einen Bummel durch Lorsch. Für einen netten Abschluss in Biblis „am Bruchweiher“ ist gesorgt.
Da die Teilnehmerzahl bei der Führung begrenzt ist, ist eine Voranmeldung erforderlich.

Anmeldungen bitte an:
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oder
06245 7832

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