Auf den Spuren des Rohrheimer Liedes

Vielen Dank für das erneut große Interesse an unserem Ortsrundgang unter dem Motto "Stationen des Rohrheimer Liedes". Rund 25 Rohrheimer, zum großen Teil mit Laternen ausgestattet, waren am Sonntag dabei und lauschten den Informationen. Ganz neu war sicher der Hinweis, dass sich in Groß-Rohrheim der Vorläufer von “rent-a-car“ großer Beliebtheit erfreute. Damals hieß das Modell allerdings noch “rent-a-Gaul“. Beim Weg durch den Burggraben kamen die Laternen besonders gut zur Geltung und trugen mindestens genauso zur guten Stimmung bei wie der Rohremer Wildapfel. Eine einzige Frage blieb offen bzw. es gab unterschiedliche Meinungen dazu. Deshalb hier die Frage an alles Leser des Groß-Rohrheimer Blattes: Welche Straße wurde früher als Babbgass bezeichnet? Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wichtige Ergänzung der Radwege fanden endlich eine Mehrheit

Radweg nach Einhausen

Seit Jahren engagieren wir uns für wichtige Ergänzungen des Groß-Rohrheimer Radwegenetzes. Bei der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung fand sich erstmals eine Mehrheit für unsere Anträge:

 Von Jägersburg bis zum Ortseingang Einhausen parallel zur Landstraße L3111 einen Radweg zu bauen, der den Zielen des Radwegkonzeptes des Kreises Bergstraße entspricht. 2. In Verlängerung der  ehemaligen Landstraße L 3261 ab dem ehemaligen Bibliser Wasserwerk bis zur Abzweigung des auf der alten Steiner Straße verlaufenden Radweges in Richtung Jägersburg einen befestigten Radweg vorgesehen. Beiden Punkten wurden zugestimmt und wir hoffen, dass die entsprechenden Informationen kurzfristig an die Kreisverwaltung gehen und dort auch berücksichtigt werden. Gerade für die erste Maßnahmen dürften keinerlei Kosten entstehen, denn HessenMobil baut demnächst im weiteren Verlauf der L3111 zwischen Viernheim und Hüttenfeld ebenfalls einen straßenbegleitenden Radweg. Dort werden sämtliche Kosten vom Land Hessen übernommen!

Einen weiteren Antrag zu Verbesserungen und Erweiterungen an den Radwegen in Groß-Rohrheim verwiesen wir zur weiteren Beratung an den Fachausschuss. Bei Rückfragen bei den anderen Fraktionen war aufgefallen, dass dort längst nicht alle Informationen vorliegen um zielgerichtet über die einzelnen Punkte zu beraten.

Groß-Rohrheimer wollen an den Baggersee

 

Bei Bürgergespräch kamen am vergangenen Samstag rund 60 Bürger zusammen. Mehr als deutlich kam zum Ausdruck, dass die jetzige Situation keine Lösung ist. Wäre in der Vergangenheit genauso rigoros durchgegriffen worden wie jetzt, wäre die Vollsperrung gar nicht erst notwendig geworden. In allen Wortbeiträgen wurde die jetzige Situation extrem bedauert. Von Wohnwertverlust und einem Armutszeugnis für die Naherholung in Groß-Rohrheim war die Rede. Sehr kritisch wurde außerdem angemerkt, dass das Ordnungsamt offenbar viel zu schwach besetzt sei und man insbesondere an Wochenende kaum Kontrollen, weder am Baggersee noch in der Hammerau festgestellt habe.

Fakt ist, dass die anwesenden Groß-Rohrheimer nicht auf die Naherholung am See verzichten möchten. Es wurde von Konzepten an anderen Baggerseen berichtet, bei denen Kiesbaggerei, Angeln, Naherholung und Baden nebeneinander funktionieren. Zudem werden an solchen Baggerseen Parkplätze und sogar Toiletten angeboten. Beides natürlich gegen Gebühr. Vorgeschlagen und schließlich vereinbart wurde die Gründung einer Interessengemeinschaft, die sich die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für den Baggersee zur Aufgabe macht. Woanders funktionieren solche Konzepte. Weshalb nicht auch in Groß-Rohrheim?

 

 

Einladung zur Radtour am 30.08.2020

 

Für Sonntag, 30.08.2020 laden wir zur Radtour durch die Gemarkungen von Groß-Rohrheim, Wattenheim und Nordheim ein. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Treffpunkt: 11:00 Uhr an der Bürgerhalle!

 

Einladung zum Bürgergespräch am 22.08.2020 um 16:30 Uhr vor dem Treff 21

 

Badeverbot und Platzverweis am Baggersee in der Speyerstraße - der Weisheit letzter Schluss?

Vor gut 30 Jahren wurde von der Gemeinde Groß-Rohrheim am Baggersee in der verlängerten Speyerstraße eine Liegewiese bzw. ein Parkplatz angelegt. Nicht nur die Groß-Rohrheimer die Jahrzehnte unter dem Kies-Schwerverkehr in der Ortsdurchfahrt leiden mussten, begrüßten diese Maßnahme zur Naherholung. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger -wen wundert es- nutzen die Liegewiese und kühlten sich im Baggersee ab. Seit gut 15 Jahren beobachtet man in Groß-Rohrheim den Jahr für Jahr zunehmenden Badeverkehr aus DA, DI, OF, F, MA, AZ etc., und die immer chaotischeren Zustände rund um die Kiesgrube. Mit den aufkommenden Problemen haben sich die Gemeindevertreter schon X Mal befasst und Vorschläge zur Eindämmung des Verkehrs beraten und verabschiedet. Doch wurden in der Vergangenheit wirklich alle möglichen Maßnahmen ergriffen um der Situation Herr zu werden? Musste nun erst ein Mensch das Leben verlieren, damit entschlossener durchgegriffen wird? Viel wichtiger und in die Zukunft gerichtet stellt sich jedoch die Frage, ob die nunmehr verhängte Vollsperrung des Baggersees und die Androhung von Platzverweisen der Weisheit letzter Schluss ist? Bei den Vertragsverhandlungen bezüglich der Erweiterung des Baggersees forderten die Bürger für Groß-Rohrheim die Erstellung eines Konzept für die Nutzung des Baggersees bzw. der angrenzenden Flächen. Leider ohne Erfolg. Dabei gibt es keine Alternative. Naturschutz, Angler, Naherholung und Renaturierung müssen unter einen Hut gebracht und geregelt werden. Auch Wochenendgrundstücke sind eine überlegenswerte Maßnahme. Wir sind der Meinung, dass ein Nutzungskonzept auch keine 15 Jahre warten kann, bis der Kiesabbau möglicherweise beendet sein wird.

Dazu würden wir gerne mit den Bürgern ins Gespräch kommen und laden zu einem Bürgergespräch für Samstag, den 22.08.2020 um 16:30 Uhr ein. Wir laden dazu den Bürgermeister ein und würden es sehr begrüßen wenn auch er an diesem Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern teilnehmen würde. Veranstaltungsort ist der Vorplatz des Treff 21 in der Rheinstraße 21. Für die Veranstaltung wurde ein Hygienekonzept erstellt. Bringen Sie sicherheitshalber trotzdem bitte die Schutzmasken mit!

 

 

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