1. Rohremer Herbst

Neue Obstbäume für den Garten

Kreis Bergstraße (kb). Die Abteilung Raumentwicklung, Landwirtschaft und Denkmalschutz des Kreises Bergstraße bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit der günstigen Sammelbestellung für hochstämmige Obstbäume an. Die Obstbäume mit einer Mindest-Stammhöhe von 1,60 m sind für Streuobstwiesen und größere Gärten geeignet. Die Bäume werden zum Preis von 20,00 Euro angeboten. Ein Pflanzset, bestehend aus Pfahl, Draht und Anbindematerial, kann für 8,00 Euro erworben werden.

Für eine gute Entwicklung verlangen die Bäume in den ersten Jahren eine gute Anwachspflege, fortlaufende Schnittmaßnahmen und mindestens 5 m Freiraum zu allen Seiten. Auch sind die jeweiligen Grenzabstände zu Nachbargrundstücken bei der Pflanzung zu beachten.

Bäume können nur bis zum 02. Oktober 2018 bestellt werden! Die Sortenliste kann unter „www.kreis-bergstrasse.de > Bürgerservice > Formulare A-Z > Obstbaumbestellung“ heruntergeladen oder unter Rufnummer 06252 / 155006 (Frau Banaschik) angefordert werden.

Die Ausgabe erfolgt voraussichtlich am 09. November 2018 von 13.00 bis 16.00 Uhr. Über den genauen Abholtermin wird vorab schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass bestellte Bäume zum Ausgabetermin abgeholt werden müssen! Die Ausgabe erfolgt beim Gewässerverband Bergstraße, An der Weschnitz 1, in Lorsch. Für den Transport im November ist ein größeres Fahrzeug, ein Dachgepäckträger oder ein Anhänger erforderlich.

Folgende Gemeinden bieten ebenfalls eine Sammelbestellung für Obstbäume an:
- Gemeinde Birkenau, Frau Baumgartner (Tel.: 06201-39754, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!),
- Gemeinde Fürth, Herr Roßbach (Tel.: 06253-20013, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!),
- Gemeinde Mörlenbach, Herr Lellbach (Tel.: 06209-80863, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!),
- Gemeinde Rimbach, Frau Jöst (Tel.: 06253-80970, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Link zum Formular

 

Der Antrag der Fraktion FREIE WÄHLER - Bürger für Groß-Rohrheim auf Erstellung eines Radwegkonzeptes zeigt erste Früchte.


Bei einer Radtour am 15. Mai hat sich der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bau- und Umweltfragen in Groß-Rohrheim aufgrund unseres Antrages auf Erstellung eines Radwegekonzeptes mit der Radwegesituation vor Ort befasst. Mit Unterstützung von Gerd Weigold und Uwe Henzel wurden die Wege vom Rathaus durchs Niederfeld und entlang der Rheinstraße bis zur Einmündung in die B 44 an der Orts- und Kreisgrenze zu Gernsheim/Klein-Rohrheim, die Bahnunterführung Falltorhausstraße der Schüco-Kreisel, die Verbindung zum Brahmsweg, die Unterführung am Bahnhof und an der Kornstraße begutachtet.
Es wurden schadhafte oder fehlende Verkehrsschilder, überhängende Büsche und Bäume und manche Verkehrsführung bemängelt. Insbesondere die Radwegeführung entlang der B44 Richtung Klein-Rohrheim erscheint sehr unfallträchtig. Mike Banasiuk hatte den Vorschlag nach Fertigstellung der Umgehungstrasse die Vorfahrtsregelung zu ändern, sodass der Radweg wieder durchgängig befahren werden kann. Gerade im Hinblick auf die Schüler die die Gernsheimer Schulen mit dem Fahrrad ansteuern wäre das eine erhebliche Verringerung der Gefährdungslage. Ebenso kam unsere Forderung nach straßenbegleitenden asphaltierten Radwegen nach Einhausen und Langwaden zur Sprache zu dem der Ausschuss eine positive Empfehlung an die Gemeindevertretung beschloss.

Detaillierte Information über die Feststellungen und Verbesserungsvorschläge die bei der Radwegeschau erarbeitet wurden:
• Die Kanaldeckel am Peter-Audebert-Weg in Höhe der Gärten sind nach Möglichkeit für die Fahrradfahrer zu kennzeichnen.
• Der Bordstein am Ende der Straße „Im Niederfeld“ in Richtung Fußweg zum Sportplatz ist abzusenken.
• Der Weg hinter der Darmstädter Straße ist nach Möglichkeit mit einer Feinsplittschicht aufzufüllen.
• Die zukünftige Radwegesituation rund um die Brücke in Richtung Klein-Rohrheim ist für die Zeit nach der Eröffnung der B 44 Ortsumgehung Klein-Rohrheim zu recherchieren.
• In der Rheinstraße Höhe Anwesen Nr. 150 ist auf der rechten Seite, vor Beginn des Fahrradweges, der letzte Busch komplett zurückzuschneiden, um einen Blick auf den Fahrradweg zu bekommen.
• Der Radweg nach Klein-Rohrheim ist eventuell auszuleuchten.
• In der Rheinstraße, in Richtung Gernsheim fahrend, in Höhe der Nr. 91a ist an das „Fahrradweg Ende“ Schild, das es ebenfalls zu ersetzen gilt, noch ein zusätzliches Schild mit der Aufschrift „Fahrradweg Richtung Gernsheim“ rechts anzubringen.
• An der Ecke Waldstraße/Feldstraße sind zwei zusätzliche Schilder mit dem Fahrradsymbol anzubringen, einmal mit einem Linkspfeil und einmal mit einem Rechtspfeil versehen.
• Nach Ende der Unterführung Falltorhausstraße in Richtung Bibliser Straße ist ein „Vorfahrt achten“ Schild auszutauschen und ein zusätzliches Schild „Fahrradweg“ mit Rechtspfeil sowie aus der Gegenrichtung kommend „Fahrradweg“ mit einem Linkspfeil anzubringen. Außerdem sollte an dieser Überquerung der Industriestraße auf den Asphalt eine rote Fahrradwegmarkierung aufgebracht werden.
• An der Unterführung Falltorhausstraße sind noch zwei Hinweisschilder „Keine Mofas“ anzubringen.
• Auf dem Fahrradweg in Richtung Schüco-Kreisel sind Büsche und Hecken zurückzuschneiden. Des Weiteren müssen sämtliche Firmen, die an den Radweg angrenzen, aufgefordert werden, überstehende und überhängende Äste und Sträucher in Richtung Fahrradweg großzügig zurückzuschneiden.
• An der Aus- und Einfahrt in Richtung Firma Schüco sind zwei Verkehrsspiegel für die zweirädrigen Verkehrsteilnehmer anzubringen.
• Vom Verbindungsweg zwischen Unterführung Kornstraße in Richtung Netto-Markt sind sämtliche Büsche und Sträucher zurückzuschneiden sowie die als Begrenzung dienenden Kopfsteinpflaster zu befestigen.
• In der Kornstraße Höhe Anwesen Nr. 57 ist das Schild „Radweg“ ein paar Meter vorzusetzen.
• In der Kornstraße Höhe Anwesen Nr. 44 ist von der Unterführung kommend in Richtung Ortsmitte fahrend der Bereich, in dem der Fahrradweg endet, auf der Straße sichtbar zu markieren und wenn möglich mit Plastikpylonen vom Fahrbahnrand abzugrenzen.
Alle o. g. Punkte sollen durch den Bürgermeister als Ordnungsbehörde geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt bzw. verändert werden.

Das Radwegekonzept


Die Gemeindevertretung befasste sich am 19.06.2018 mit dem Antrag der Fraktion FREIE WÄHLER - Bürger für Groß-Rohrheim auf Erstellung eines Radwegkonzeptes.
Ziel unseres Antrages war die Radwegesituation nachhaltig zu verbessern. Das Ergebnis unserer Bemühungen sieht im Einzelnen wie folgt aus:
Es wurde beschlossen, für die Herrichtung und Erneuerung von nicht befestigten Radwegen 10.000,00 € in den Haushalt einzustellen und im Rahmen der Beratungen zum Waldwirtschaftsplan Mittel bereitzustellen, um den restlichen Teil des Waldwegs (Kapellschneise) zu erneuern und mit einer Splittschicht zu versehen, was den bereits hergestellten Wegeteil einschließt.
Es wurde weiterhin beschlossen dem Kreis Bergstraße vorzugeschlagen,
• im Rahmen des Radverkehrskonzepts einen Neubau der Brücke in Richtung Einhausen über die Weschnitz aufzunehmen und somit die alte Brücke, die derzeit in einem sehr maroden Zustand ist, zu ersetzen.
• im Rahmen des Radverkehrskonzepts die Fahrbahn der Winkelbachbrücke bei Langwaden mit einem für Radfahrer geeigneten Belag zu versehen.
• im Rahmen des Radverkehrskonzepts zusammen mit der Metropolregion Rhein-Neckar die Ausschilderung eines überregionalen Themenradrundweges (Kühkopf durch das Hessische Ried zum Karlstern) vorzusehen, um so die Region überregional bekannt zu machen und gegebenenfalls Anreize für die Gastronomie und Beherbergungsbetriebe zu bieten.
Der Gemeinde Einhausen sowie dem Kreis Bergstraße wird empfohlen zu prüfen, ob der Radweg, der beginnend an der ehemaligen L 3261 (Altes Bibliser Wasserwerk) in Richtung Jägersburg führt, mit einer Asphaltschicht versehen werden kann.
Der Stadt Gernsheim wird empfohlen zu prüfen, ob die Brücke über den Winkelbach in Richtung Maria Einsiedel renoviert werden kann oder die bestehende Brücke durch einen Brückenneubau in Richtung Langwaden ersetzt werden könnte.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir werden uns auch dafür einsetzen, dass dies an der jeweiligen Stelle auch Gehör findet und umgesetzt wird. Unser Vorschlag, den Kreis Bergstraße aufzufordern, im Rahmen des Radwegekonzepts einen straßenbegleitenden Radweg entlang der L 3111 von der Kaplanei über Jägersburg bis Einhausen und entlang der L 3261 von Jägersburg bis Langwaden vorzusehen, fand in der Gemeindevertretung leider keine Mehrheit. Es ist schon schwer nachzuvollziehen, wenn man im Kommunalwahlprogramm 2016 eine Verbesserung der überörtlichen Radwege fordert, wenn diese aber zur Abstimmung stehen mit nein votiert. Auch wenn wir diesmal keine Einsicht bei CDU und SPD erreichten, werden wir nicht aufgeben dieses Ziel weiter zu verfolgen.

 

Radtour 2018 der Bürger für Groß-Rohrheim

Wie bereits in unserer letzten Ausgabe berichtet, planten wir - nachdem die beiden Radtouren im letzten Jahr allgemein großen Anklang fanden - auch für dieses Jahr wieder zuerst eine Ganztagesradtour. Am Sonntag, den 03. Juni 2018, war es endlich soweit.

Bei strahlendem schönem Wetter trafen sich alle Teilnehmer – 22 an der Zahl – um 10.00 Uhr in der Jahnstraße 15 bei Familie Korffmann. Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es los.

Die Tour führte uns an unsere wunderschöne Bergstraße, entlang Maria Einsiedel nach Allmendfeld weiter in Richtung Erlensee. Erster Halt war natürlich der Hartenauer Erdbeerhof. Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt ging es weiter – durch eine Landschaft, die schöner nicht sein könnte – nach Alsbach an der Alten Bergstraße entlang nach Zwingenberg. Hier war ein weiterer Stop vorgesehen, um sich in dem zauberhaften Städtchen umzusehen oder einfach nur Eis zu essen.

Abschluss unserer Radtour war das Ort Rodau und die Veccia Napoli Trattoria-Pizzeria. Der Wirt hatte für uns im Biergarten eine schön eingedeckte lange Tafel vorbereitet. Es gab viel zu erzählen, das Essen schmeckte und ein ereignisreicher Tag neigte sich langsam dem Ende zu. Ankunft in Groß-Rohrheim war gegen 18.00 Uhr.

Viele waren der Meinung, doch eine weitere Tour – wie auch im letzten Jahr - im Herbst zu planen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach und arbeiten daran. Wir werden in der nächsten Ausgabe berichten, was uns hierzu eingefallen ist.

Mit den besten Grüßen bis zur nächsten Ausgabe des „Ausschellers“

Waltraud Korffmann

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