Wann kümmert sich das Ordnungsamt um den Zustand im Industriegebiet?

 

Seit vielen Monaten weisen wir auf die untragbaren Zustände im Industriegebiet hin. Wochenende für Wochenende campieren dort diverse LKW-Fahrer, hinterlassen Ihren Müll und benutzen die Freiflächen um ihre Notdurft zu verrichten. Die Verantwortung für diese Situation liegt bei den Unternehmen, denen die Lebensumstände der Fahrer (die meist zu Billiglöhnen beschäftigt werden) egal sind.

Es kann deshalb definitiv nicht sein, dass die Allgemeinheit, sprich der Groß-Rohrheimer Steuerzahler die Kosten für die Beseitigung der Wochenend-Hinterlassenschaften bezahlen muss. Hier fordern wir dringend ein gezieltes und nachhaltiges Einschreiten der Ordnungsbehörden! Es geht nicht nur um LKW’s die unser Industriegebiet als Campingplatz missbrauchen und am Sonntagabend weiterfahren. Es geht auch um LKW’s die Samstags bereits hier ankommen und erst am Montag bei einem ansässigen Unternehmen Be- oder Entladen werden.

Die Zahl der Ordnungsamts-Kräfte in Biblis wurde in den letzten Jahren definitiv nicht geringer. Zusätzlich gibt es den freiwilligen Polizeidienst. Irgendein Kollege muss halt mal an zwei, drei Samstagnachmittagen ins Industriegebiet zum Knöllchenverteilen. Einfach Schilder aufstellen reicht halt nicht aus.

Müll und Dreck im Industriegebiet

 

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Seit Monaten weisen wir immer wieder darauf hin, dass insbesondere LKW’s die übers Wochenende im Industriegebiet parken, Müll und Dreck hinterlassen. Verursacher dieser Verunreinigungen sind zwar oftmals die LKW-Fahrer, die teilweise wochenlang von Zuhause weg sind. Eigentliches Problem sind jedoch Unternehmen, die die finanzielle Not der meist osteuropäischen Fahrer ausnutzen und diese extrem schlecht bezahlt quer durch Deutschland und Europa schicken. Oft genug wird dabei ganz bewusst darauf gesetzt, dass Fahrer aus Osteuropa leidensfähig und zu einem Leben aus der Einkaufstasche bereit sind.

Gesellschaftliche Probleme dieser Art werden wir in Groß-Rohrheim nicht lösen können. Wir können aber auch nicht zusehen, wie das Industriegebiet immer weiter vermüllt und die Bürgerinnen und Bürger die Kosten für Entsorgung der Hinterlassenschaften zu tragen haben. Insofern fordern wir umgehend nachhaltige Kontrollen, wie sie in unseren Nachbargemeinden bereits teilweise durchgeführt werden.

Am vergangenen Freitag wurde offenbar bereits eine erste Kontrolle durchgeführt. Viele LKW’s beenden ihre Touren jedoch erst am Samstag und so konnte man am Sonntag dann doch wieder neun Wochenendparker zählen. Die Kontrollen müssen auch am Samstag stattfinden. Und Fahrzeuge die für Firmen unterwegs sind, die in unserem Industriegebiet ansässig sind, sollen dann bitte auf deren Gelände und nicht auf der Straße abgestellt werden.

Radwege in und um Groß-Rohrheim

 

Im Juni 2018 hatte sich die Gemeindevertretung auf Antrag der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim mit den Radwegen in und um Groß-Rohrheim befasst. Diverse Maßnahmen wurden dazu beschlossen. Bis dato fehlen allerdings entsprechende Rückmeldungen hinsichtlich der Umsetzung dieser Maßnahmen.

Die wichtigste Maßnahme, nämlich die Schaffung eines straßenbegleitenden Radweges nach Einhausen erhielt seinerzeit keine Mehrheit. Allerdings ist der Kreis Bergstraße derzeit dabei (ebenfalls auf Initiative der Freien Wähler) sein Radwege-Netz zu optimieren und sein Radverkehrskonzept an die heutigen Bedürfnisse und Anforderungen der
Bevölkerung anzupassen. Kreisweit soll damit die Radwegeführung verbessert und die
Nahmobilität gestärkt werden.

Daher sind auch die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Bergstraße aufgerufen, ihre
Ideen, Anregungen und Wünsche in punkto Radwege in das Projekt einzubringen.

Unter www.radforum-bergstrasse.de<http://www.radforum-bergstrasse.de> steht
dazu eine Internetplattform zur Verfügung, die per PC und mobile Endgeräte
(neu) genutzt werden kann. Hier können Interessierte bis Ende März
beispielsweise mangelhafte oder fehlende Radverkehrsverbindungen benennen,
bestehende Radverkehrsverbindungen kommentieren sowie Gefahrenstellen in
einer Karte des Kreises markieren und beschreiben.

Nutzen Sie diese Möglichkeit um auf den fehlenden Radweg nach Einhausen aber auch auf andere Optimierungsmöglichkeiten unseres Radwegenetzes hinzuweisen. Helfen auch Sie dabei mit, dass das Radfahren in und um Groß-Rohrheim dank optimierter Wege und Wegführungen noch attraktiver wird!

Mitgliederversammlung der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim

 

Bei Kaffee und Kuchen trafen sich die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim am 17. März zur Mitgliederversammlung im Rathaus. Anträge zur Mitgliederversammlung waren keine eingegangen und so waren die Regularien schnell abgehandelt. Vorsitzender Walter Öhlenschläger berichtete von den vielfältigen Vereinsaktivitäten des Jahres 2018. Besonders hob er dabei die von Edmund Korffmann und Gerd Henzel vorbereitete Radtour nach Zwingenberg und Rodau hervor. Der sehr gute Zuspruch durch die Bevölkerung ist Ansporn genug, auch im Jahr 2019 eine Radtour durchzuführen. Diese wird am 20. Juni stattfinden. Ziel ist das Kloster Lorsch mit einer sachkundigen Führung in Lauresham. Details folgen in Kürze.

Trotz schlechtem Wetter fand auch der erste Rohremer Herbst großen Anklang und eine ganze Reihe Besucher hatten ihre Vesper mit in die Rathausscheune mitgebracht. Der Rohremer Herbst wird deshalb am Wochenende 21./22. September 2019 eine Fortsetzung finden. Höhepunkt in 2018 war allerdings wieder die Rohremer Kerb. Es wird wohl für immer eine Herausforderung bleiben, die ständig steigende Nachfrage nach Spinatknödeln zu decken.

Schlussendlich bedankte sich Walter Öhlenschläger bei Waltraud Korffmann für die Organisation des montäglichen Nordic Walking, welches sich weiterhin eines regen Interesses erfreut. Mit-Walker/innen sind herzlich willkommen. Gestartet wird (bei trockenem Wetter) um 17:00 Uhr am Dammhäuschen.

In seinem kommunalpolitischen Rechenschaftsbericht führte der Vorsitzende aus, dass sich die Freien Wähler- Bürger für Groß-Rohrheim weiterhin mit Augenmaß für eine sinnvolle Weiterentwicklung der Gemeinde einsetzen. Letztlich stammen die weg-weisenden Initiativen in der Gemeindevertretung aus der Feder der Freien Wähler oder werden von den Freien Wählern vorangetrieben. Die Ausweisung des neuen Baugebietes, die Überarbeitung der Radwege, die Sanierung der Lindenhofschule, die Erweiterung des Kommunalen Kindergarten oder die Senkung der Abwassergebühren sind nur einige Beispiele dafür. “Solange die Zahlen des Gemeindehaushaltes nicht detailliert untersucht sind, wird es keine Zustimmung zu irgendeiner Erhöhung von Steuern geben“, sind sich die Freien Wähler einig.

Vehement wurde auch für eine Verbesserung der Einnahmen der Gemeinde gekämpft. Allerdings konnten nicht für alle Initiativen die erforderlichen Mehrheiten erreicht werden.
Die Entwicklung von Groß-Rohrheim sehen die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim mit deutlich größerer Sorge als noch vor einigen Jahren. Eine Standortumfrage der IHK Darmstadt unterstreicht diese Bedenken. Insofern erscheint es außerordentlich wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger voll umfänglich über alle politischen Themen im Dorf informiert werden. Die Auflage des „Ausscheller“ hat deshalb nicht nur eine Berechtigung, sondern ist vielmehr ein wichtiger Teil der kommunalpolitischen Arbeit der Freien Wähler- Bürger für Groß-Rohrheim.
Die Schatzmeisterin Waltraud Korffmann berichtete von positiven Entwicklungen bei den Mitgliederzahlen und beim Kassenbestand. Die Kassenprüfer bestätigten ihr eine tadellose Kassenführung. Auf Antrag von Ursula Schmitt erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Großes Interesse an neuem Baugebiet in Groß-Rohrheim

 

Die Informationsveranstaltung zum neuen Baugebiet am südöstlichen Ortsrand stieß auf reges Interesses. Am vergangenen Mittwoch (27.) waren eine ganze Reihe Bauwilliger anwesend und informierten sich über den Planentwurf und die vorgesehenen Festlegungen. Nach der ausführlichen Präsentation wurden dann recht detaillierte Fragen gestellt und Vorschläge gemacht, die bei der weiteren Planung bedacht werden sollten.

Gleich mehrfach wurde geäußert, dass die Zufahrt durch das bestehende Baugebiet sehr umständlich sei und eine deutliche Zunahme der dortigen Verkehrsbelastung bedeutet. Die Neuwiese mit dem angrenzenden Nettomarkt und die Mozartstraße mit dem Kindergarten stellen gewissermaßen Nadelöhre dar, durch die der zusätzlich zu erwartende Verkehr hauptsächlich laufen würde. Insofern könnte eine direkte Anbindung des Baugebietes an die Straße zum südlichen Kreisverkehr eine Lösung sein.

Neben den zu erwartenden Schallschutzmaßnahmen wurde die laut Planung vorgesehene Randbegrünung des Baugebietes angesprochen. Nach Ansicht einiger Bauinteressenten bedeutet diese eine nicht unerhebliche Nutzungseinschränkung.

Für den Bereich zwischen dem neuen Baugebiet und den Grundstücken der Wilhelm-Leuschner-Straße ist laut Entwurfsplanung ein Fußweg vorgesehen. Die Bauinteressenten sehen dadurch jedoch eine gewisse Einbruchsgefährdung gegeben. Außerdem besteht die Gefahr, dass dieser Fußweg, ähnlich wie im Bereich des Baugebietes Krautgewann zur Hundetoilette wird. Gezielt wurde auch nach den für die verschiedenen Gebäudetypen vorgesehenen Traufhöhen gefragt, denn die künftigen Häuslebauer möchten ihre Häuser natürlich optimal ausbauen.

Die Fragen nach dem Preis und dem Zeitpunkt der Vergabe des neuen Baulandes konnte an diesem Abend nicht beantwortet werden. Für die Gemeindevertreter der Freien Wähler war es jedoch wichtig, ein Feedback zu dem neuen Baugebiet zu erhalten. So wurde deutlich, dass generell großes Interesse am Baugebiet und insbesondere auch eine Nachfrage nach Eigentumswohnungen besteht.

Wenn keine unvorhersehbaren Probleme auftraten, sollte das neue Baugebiet im Oktober 2019 die letzte Hürde nehmen.

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