Radtour 2018 der Bürger für Groß-Rohrheim

Wie bereits in unserer letzten Ausgabe berichtet, planten wir - nachdem die beiden Radtouren im letzten Jahr allgemein großen Anklang fanden - auch für dieses Jahr wieder zuerst eine Ganztagesradtour. Am Sonntag, den 03. Juni 2018, war es endlich soweit.

Bei strahlendem schönem Wetter trafen sich alle Teilnehmer – 22 an der Zahl – um 10.00 Uhr in der Jahnstraße 15 bei Familie Korffmann. Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es los.

Die Tour führte uns an unsere wunderschöne Bergstraße, entlang Maria Einsiedel nach Allmendfeld weiter in Richtung Erlensee. Erster Halt war natürlich der Hartenauer Erdbeerhof. Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt ging es weiter – durch eine Landschaft, die schöner nicht sein könnte – nach Alsbach an der Alten Bergstraße entlang nach Zwingenberg. Hier war ein weiterer Stop vorgesehen, um sich in dem zauberhaften Städtchen umzusehen oder einfach nur Eis zu essen.

Abschluss unserer Radtour war das Ort Rodau und die Veccia Napoli Trattoria-Pizzeria. Der Wirt hatte für uns im Biergarten eine schön eingedeckte lange Tafel vorbereitet. Es gab viel zu erzählen, das Essen schmeckte und ein ereignisreicher Tag neigte sich langsam dem Ende zu. Ankunft in Groß-Rohrheim war gegen 18.00 Uhr.

Viele waren der Meinung, doch eine weitere Tour – wie auch im letzten Jahr - im Herbst zu planen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach und arbeiten daran. Wir werden in der nächsten Ausgabe berichten, was uns hierzu eingefallen ist.

Mit den besten Grüßen bis zur nächsten Ausgabe des „Ausschellers“

Waltraud Korffmann

Sanierung der Lindenhofschule geht in die Feinabstimmung

Landrat Engelhardt und Freie Wähler beraten mit der Schulleiterin Frau Ritzert

 

Die Sanierung der Lindenhofschule in Groß-Rohrheim ist überfällig. Im Januar 2016 war deshalb den Freien Wählern der Kragen geplatzt und sie riefen Landrat Engelhardt auf den Plan. Die seinerzeit ausgesprochene Einladung zu einem Treffen fiel der nahenden Kommunalwahl zum Opfer. Die Fraktion der Freien Wähler blieb in dieser Sache allerdings weiter am Ball und am vergangenen Dienstag (15.) wurde der Besuch nun nachgeholt.

Mit Herrn Adam Schmidt von der Abteilung Schule und Gebäudewirtshaft hatte der Landrat die notwendige Fachkompetenz zu dem Gespräch mitgebracht. Gemeinsam mit der Schulleiterin, Frau Christiane Ritzert, wurde der aktuelle Sachstand der anstehenden Sanierung erläutert.

Das Schulgebäude ist in mehreren Bereichen marode und zu einer Sanierung gibt es keine Alternative. Ein vorheriger Beitritt zum Pakt für den Nachmittag ist deshalb kein Thema mehr. “Die Sanierungskosten werden sich im Rahmen von ca. 6-7 Millionen Euro bewegen und die Sommerferien 2019 sind als Beginn der Arbeiten vorgesehen“, zog der Landrat ein kurzes, positives Zwischenfazit. Adam Schmidt verwies darauf, dass man sich derzeit in der Abstimmung mit dem Denkmalschutz befindet und falls es keine Überraschungen gibt, kann man anschließend direkt in die Detailplanung der Sanierung und des Raumkonzeptes einsteigen. Ein auf Schulsanierungen spezialisiertes Architekturbüro in Darmstadt erarbeitet derzeit bereits erste Entwürfe. Landrat Engelhardt betonte weiter, dass die Schulleitung selbstverständlich in die Detailplanung einbezogen wird.

Während der Bauzeit, die Adam Schmidt nach derzeitigem Informationsstand vorsichtig auf ca. 18-20 Monate schätzt, wird der Schulbetrieb weitergehen. Die Arbeiten die den meisten Lärm verursachen werden dabei in die Ferienzeiten verlegt. Der Unterricht soll nach derzeitigem Sachstand während der Bauzeit in den vorhandenen Klassenräumen stattfinden und wird Kollegium und Schülern einiges abverlangen. Lediglich die Toilettenanlagen werden währen der Bauzeit in Container ausgelagert, wie Adam Schmidt erläuterte.

Bei der anschließenden Besichtigung der Betreuungsräume zeigte sich Landrat Engelhardt von der Ausgestaltung der Räumlichkeiten sehr angetan. Stellvertretend für das Kollegium dankte er Schulleiterin Christiane Ritzert insbesondere für das große Engagement bezüglich der Nachmittagsangebote. Von Walter Öhlenschläger wurde der Anfang des Jahres erneut aufgetretene  Schimmelbefall angesprochen. Adam Schmidt konnte dazu ausführen, dass die betroffenen Räume mit Lüftern ausgestattet wurden und derzeit keine Schimmelbildung mehr auftritt. Nach der Generalsanierung der Schule wird dies dann kein Thema mehr sein.

Bei dem kleinen Rundgang stellte Frau Ritzert nochmals wichtige Punkte wie z.B. die Schulaula heraus, die auf jeden Fall auch in der sanierten Lindenhofschule benötigt wird. Die Aula ist der zentrale Raum der Lindenhofschule und wird für Theaterveranstaltungen, für Elternabend und Informationsveranstaltungen vielfältiger Art benötigt. Sie bedanke sich ausdrücklich bei den Freien Wählern um Walter Öhlenschläger, die sich als einzige Kommunalpolitiker im Dorf nachhaltig um das Problem der Schulsanierung gekümmert hätten.

Nach diesem Gespräch sehen Schulleitung, Landrat und Freie Wähler die Sanierung der Lindenhofschule nun in greifbarer Nähe und hoffen, dass die Sanierungsarbeiten weitgehend störungsfrei verlaufen und keine Überraschungen auftreten. „Eltern, Schüler und Kollegium können nach diesen Informationen der Kreisverwaltung zuversichtlich sein, dass die Schulsanierung auf der Zielgeraden ist, bedankte sich Walter Öhlenschläger bei Landrat Engelhardt sowie bei Herrn Adam Schmidt und bei Frau Christiane Ritzert. Landrat Engelhardt versprach abschließend: spätestens zum Spatenstich komme ich wieder in die Lindenhofschule.

Radeln Sie mit - wir halten uns fit

Bekanntlich sind wir leztes Jahr in großer Zahl mit viel Spaß links und rechts des Rheines geradelt. Der diesjährige Vereinsausflug führt uns an die Bergstrasse.


Start ist am Sonntag, 3. Juni gegen 10:00 in Groß-Rohrheim, Treffpunkt Jahnstraße 15. Die Rückkehr wird nicht vor 16:00 Uhr erfolgen, denn wir wollen kein Rennen fahren sondern uns die Gegend anschauen und es gemütlich angehen. Die Tour führt uns über Allmendfeld, Erlensee nach Zwingenberg und über Fehlheim und Langwaden zurück nach Groß-Rohrheim. Selbstverständlich wird das Kulinarische nicht zu kurz kommen und auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit wartet darauf bestaunt zu werden. Mehr soll aber an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Anmeldungen bitte an die folgende Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Antrag der Fraktion FREIE WÄHLER - Bürger für Groß-Rohrheim auf Erstellung eines Radwegkonzeptes zeigt erste Früchte.

Bei einer Radtour am 15. Mai hat sich der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bau- und Umweltfragen in Groß-Rohrheim mit der Radwegesituation vor Ort befasst. Mit Unterstützung der Radfahrabteilung des TV wurden die Wege vom Rathaus durchs Niederfeld und entlang der Rheinstraße bis zur Einmündung in die B 44 an der Orts- und Kreisgrenze zu Gernsheim/Klein-Rohrheim, die Bahnunterführung Falltorhausstraße der Schüco-Kreisel, die Verbindung zum Brahmsweg, die Unterführung am Bahnhof und an der Kornstraße begutachtet.
Es wurden schadhafte oder fehlende Verkehrsschilder, überhängende Büsche und Bäume und manche Verkehrsführung bemängelt.
Insbesondere die Radwegeführung entlang der B44 Richtung Klein-Rohrheim erscheint sehr unfallträchtig. Mike Banasiuk hatte den Vorschlag nach Fertigstellung der Umgehungstrasse die Vorfahrtsregelung zu ändern, sodass der Radweg wieder durchgängig befahren werden kann. Gerade im Hinblick auf die Schüler die die Gernsheimer Schulen mit dem Fahrrad ansteuern wäre das eine erhebliche Verringerung der Gefährdungslage.
Ebenso kam unsere Forderung nach straßenbegleitenden asphaltierten Radwegen nach Einhausen und Langwaden zur Sprache zu dem der Ausschuss eine positive Empfehlung an die Gemeindevertretung beschloss.

 

Radwege sind wichtige Bausteine für mehr Lebensqualität

 

Entlang der L3111 von Groß-Rohrheim nach Einhausen und von Jägersburg nach Langwaden/ Schwanheim gibt es überhaupt keinen Radweg!  Von Einhausen, Langwaden und Schwanheim gibt es schon lange vorbildliche Radwege zu den Nachbarorten.

Zunächst ist festzustellen, dass sich der  Radverkehr strukturell in den Freizeitverkehr und den Alltagsradverkehr aufteilt. Insbesondere in letzter Gruppe sind viele engagierte Radfahrer vertreten, dazu zählt sich auch Gerhard Henzel von den Bürgern für Groß-Rohrheim. Er führt aus: „Der ausgewiesene Weg durch den Wald ist für Ausflüge bei schönem Wetter zwar reizvoll, aber Berufspendlern nicht zumutbar. In der Dämmerung oder Dunkelheit und besonders im Winter ist der Weg mitten durch den Wald und Flur einfach nicht benutzbar.“ Fachleute des ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) sprechen dabei von fehlender sozialer Kontrolle, die jedoch einen offiziellen Radweg erst ausmacht.

Zur Förderung des Radverkehrs und wachsenden Radverkehrsanteilen auf dem Land ist es notwendig, jene Menschen zu überzeugen, welche heute noch kein Fahrrad fahren bzw. dies nur in der Freizeit machen. Dazu ist es notwendig, sich mit den Gründen zu beschäftigen, wieso Menschen nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren. Viele  äußerten auf die Frage „Warum sie nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren“, dass sie es als zu gefährlich empfinden.

Eine genauere Betrachtung, wieso das Fahrrad als zu gefährlich eingestuft wird, zeigt, dass insbesondere der starke Autoverkehr, zu wenige Radwege, schlechte Erkennbarkeit derselben bzw. mangelhafte Beleuchtung und eine nicht ausreichende Breite als Ursache genannt werden. Die Antwort „Zu viel Autoverkehr“ zeigt aber, dass große Bedenken und Ängste bestehen, die Fahrbahn mit dem Kfz-Verkehr teilen zu müssen.

Deshalb fordern wir einen Radweg entlang der L3111 von Groß-Rohrheim nach  Einhausen und von Jägersburg nach Langwaden/ Schwanheim. Einerseits geht es um Radfahrer die zur Arbeit fahren. Andererseits aber auch um den Freizeit-Radverkehr aus dem Ried an die Bergstraße oder auch von Odenwald und Bergstraße in das Naturschutzgebiet Hammerau in den Rheinauen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen